Börsenblick

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Aktienanalyse:
Discovery ist eine Cashflow-Maschine mit einzigartiger Strategie

Aktuelle Analyse der Discovery Communication A Aktie

Discovery Communications Inc. ist ein weltweit agierendes Medienunternehmen und Betreiber des Discovery Channels.

Hätten Sie das gewusst?

Neben dem Flaggschiff gehören jedoch eine ganze Reihe von Fernseh-Netzwerken zum Konzern.

Das Unternehmen besitzt und betreibt unter anderem auch Animal Planet, Dmax, TLC, Eurosport sowie den Science Channel.
Bei uns weitgehend unbekannt, in den USA jedoch sehr erfolgreich, sind Nischensender wie das Oprah Winfrey Network.

Die Inhalte werden teilweise frei, über die eigenen Vertriebsplattformen oder im Pay-TV angeboten.
Darüber hinaus entwickelt und vertreibt das Unternehmen Bildungsprodukte, darunter eine Online-Suite mit lehrplanbasierten Video-on-Demand-Tools sowie digitale Schulbücher.

Discovery ist zu einem Riesen aufgestiegen und hat inzwischen mehr als 270 Millionen zahlende Kunden.

Zum Vergleich: Netflix kam zuletzt auf 151 Mio. Abonnenten.

Der Börsenwert von Netflix liegt derzeit aber bei 130 Mrd. USD, Discovery kommt auf 14 Mrd. USD.

Treue Kunden

Daraus ergibt sich eine gewisse Diskrepanz. Vor allem, da das eigentliche Hauptgeschäft von Discovery auf Fernsehen entfällt. In diesem Segment ist man mit einem US-Marktanteil von 20% zum mit Abstand größten Player aufgestiegen.

Das liegt vor allem daran, dass das Discovery Inhalte anbietet, die sonst niemand hat.

Das Unternehmen setzt auf Dokumentationen, Tierfilme (zB.: Planet Earth), Alltagsthemen (zB: Food Network)  und Formate aus dem echten Leben und. Über Fischfänger, Schrotthändler, Survival-Shows oder zum Beispiel Mythbusters und Bear Grylls.

Diese Formate unterscheiden sich ganz erheblich von den meisten Formaten anderer Sender, die vornehmlich auf Sitcoms, Fiktion oder Voyeurismus a la Dschungelcamp setzen.
Muss man den Unterschied wirklich erklären?

Jedenfalls hat sich Discovery mit dieser Strategie eine treue Kundenbasis geschaffen. Millionen Zuschauer und weltweit nennenswerte Marktanteile sprechen eine klare Sprache.

Das Gute daran: Discovery produziert alle Inhalte selbst und besitzt alle Rechte, das erleichtert die weltweite Expansion ganz erheblich. Gleiches gilt für digitale Angebote über Amazon Prime Video, Netflix & Co.

Darüber hinaus sind die Produktionskosten für Shows wie „Der gefährlichste Job Alaskas“ (Krabbenfänger) nicht sonderlich hoch.
Man benötigt schließlich nicht viel mehr als ein Kamerateam pro Fangschiff, den Rest erledigen das Wetter sowie das Auf- und Ab des Fischerglücks.

Dadurch ist Discovery dazu in der Lage, pro Jahr mehr als 8.000 Stunden an eigenem Content zu produzieren. Darüber hinaus besitzt man einen Katalog mit mehr als 300.000 Stunden Material.

Expansion in vollem Gange

In den zurückliegenden zehn Jahren konnte der Umsatz von 3,52 auf 10,55 Mrd. USD gesteigert werden.
Der Gewinn kletterte im selben Zeitraum von 0,66 auf 2,11 USD je Aktie.

Wie bereits angedeutet, ist das Geschäft wenig kapitalintensiv und dementsprechend liegt der freie Cashflow regelmäßig über dem Gewinn.

Diese Mittel wurden in der Vergangenheit immer wieder für Zukäufe und Buybacks genutzt. Dadurch ist die Zahl der ausstehenden Aktien seit 2010 von 858 auf 715 Mio. gesunken.

Dass es sich um eine Unterbewertung handeln könnte, zeigt auch der Fastgraphs* -Chart. Wie immer eine Empfehlung meinerseits.

Wie läuft es aktuell?

Zwischenzeitlich belastete die Übernahme von Scripps den Kurs. Ich möchte nicht ausführlich auf das Thema eingehen, doch sie ergibt meines Erachtens Sinn.
Der Preis war vertretbar, die Synergieeffekte sind groß und die Integration verläuft bisher erfreulich

Dadurch dürfte der Gewinn im laufenden Geschäftsjahr von 2,11 auf 3,66 USD je Aktie springen.

Discovery kommt dementsprechend auf eine P/E von 13,1 und eine forward P/E von 7,55.

In den letzten fünf Jahren lag der Wert durchschnittlich bei 14,5 und auch im Verhältnis zum erwarteten Gewinnwachstum erscheint die Bewertung attraktiv.

Durch die Übernahme hat Discovery allerdings auch erhebliche Schulden. Dank dem starken Cashflow ist die Bewertung mit einem EV/FCF von 9,6 aber kaum weniger attraktiv.
Das wäre selbst ohne jegliches Wachstum noch vertretbar.

Charttechnik

Die attraktive Gesamtkonstellation hatte mich bereits im letzten Jahr zu einer Kaufempfehlung bewogen. Anschließend kletterte die Aktie von 24 auf 35 USD.
Langsam nähern wir uns wieder diesem Bereich.

Die antizyklischen Kaufmarken liegen bei 27 sowie 24 – 25 USD und 21 USD.

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Chart vom 03.09.2019 Kurs: 27,60 Kürzel: DISCA - Wochenkerzen | LYNX Online Broker
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