Aktienanalyse:
Grenke: Reicht das für die Wende?

Aktuelle Analyse der Grenke Aktie

Meldungen über kräftige Umsatzsteigerungen sind derzeit am deutschen Aktienmarkt ja eher Mangelware. Umso mehr Beachtung fand die am Mittwoch vor Handelsbeginn lancierte Meldung des IT-Leasing-Anbieters Grenke, dass man dort entsprechend erster Berechnungen mehr zugelegt hat als vorab vermutet. Das Neugeschäft legte in den ersten neun Monaten um 21,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu, was Grenke dazu ermutigte, die Gesamtjahres-Prognose für das Neugeschäft der Gruppe Leasing auf eine Spanne von 18 bis 21 Prozent anzuheben (vorher lag die Prognose bei +16 bis +19 Prozent).

Ob der Gewinn da mithalten kann oder womöglich sogar überproportional zulegt, wird indes noch offenbleiben, bis das Unternehmen die vollständigen Zahlen zum ja gerade erst beendeten Quartal vorlegt, womit Ende Oktober/Anfang November zu rechnen ist. Aber unter dem Strich steht der Eindruck, dass hier ordentlich etwas vorangeht. Aber reicht das für eine nachhaltige Wende der Aktie nach oben?

Expertenmeinung: Das ist noch ganz und gar nicht sicher. Denn wer sich den Chart genauer ansieht, stellt fest, dass bei der Formulierung, dass hier etwas vorangeht, besser das Wörtchen „wieder“ eingebaut werden sollte. Ende Juli hatte Grenke nämlich mit der Bilanz des zweiten Quartals enttäuscht und die Gewinnprognose gesenkt. Das sorgte für abrupten Absturz der Aktie. Und der müsste jetzt erst einmal ausgebügelt werden. Dass der Kurs am Mittwoch zulegte, dabei aber noch keine klaren bullischen Zeichen setzen konnte, wundert daher nicht: Die Anleger bleiben eher vorsichtig, zumal ja über den Gewinn noch nichts verlautbart wurde.

Dass es gelungen ist, den Abstieg der Aktie als Reaktion auf die schwachen Zahlen des zweiten Quartals noch oberhalb der Tiefs vom Herbst 2018 aufzufangen, ist zwar schon mal gut. Aber das potenzielle Doppeltief, das sich danach im August und September ausgebildet hat, will erst einmal vollendet sein. Dessen Nackenlinie verläuft bei 79,50 Euro. Ein Level, der zwar im Verlauf des Mittwochs intraday überboten wurde, aber nicht zum Handelsende. Zumindest diese Linie müsste auf Schlusskursbasis überboten sein, bevor die Aktie auf kurzfristiger Ebene wieder positiver zu sehen wäre. Und um über ein Trading-Long-Signal hinaus bullisch eingestuft zu werden, gälte es, auch noch über 85 Euro zu schließen und damit zu beginnen, die Ende Juli als Reaktion auf die schwache Bilanz des zweiten Quartals gerissene Kurslücke zu schließen.

Chart vom 02.10.2019, Kurs 78,50 Euro, Kürzel GLJ | Online Broker LYNX Aktienempfehlungen

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