Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Vonovia: Was man vor den Zahlen wissen sollte

Vonovia ist ein Immobilienunternehmen und das Kerngeschäft die Verwaltung von Wohnungen.

Mit derzeit 355.000 eigenen und 65.000 für Dritte verwalteten Wohnungen ist der Düsseldorfer Konzern der größte private Vermieter Deutschlands und einer der größten Immobilienkonzerne Europas.

Aufstieg einer Branche

Durch die enormen Steigerungen der Immobilienpreise hat die Branche goldene Jahre hinter sich. Der Aufstieg mehrerer Sektor-Aktien in Dax & Co. ist ein eindeutiger Beweis.

Man muss aber kein Fachmann sein, um zu erkennen, dass diese Entwicklung nicht ewig weitergehen kann und wird. Immobilienpreise kommen nicht losgelöst in einer Blase zustande, sondern stehen ganz direkt im Verhältnis zu Finanzierungskosten, möglichen Mieteinnahmen, Einkommen usw.

Weiter fallen können die Zinsen kaum, bleibt also nur eine Richtung. Die Mietrendite war in Deutschland noch nie niedriger und das Verhältnis von Einkommen zu Kaufpreisen nie höher. Der Spielraum für Preis- und Mietsteigerungen ist in vielen Ballungsgebieten ausgereizt.

Ausblick und fundamentale Bewertung

Vonovia selbst und der Markt scheinen zum selben Schluss zu kommen. Denn nach einem Rekordgewinn von 5,06 Euro je Aktie im Jahr 2017, soll das Ergebnis 2018 auf 3,77 und dann auf 2,90 Euro sinken.

Vonovia kommt dementsprechend auf ein KGV von 11,4 und ein KGVe von 14,8.

Seit dem Börsengang lag der Wert durchschnittlich bei 12, wohlgemerkt bei deutlich besseren Aussichten. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Schulden zuletzt regelrecht explodiert sind.
Vonovia gibt das NAV selbst mit 33,53 und 39,57 Euro je Aktie aus, warum sollte man mehr bezahlen?
Die Aktie erscheint daher eher überbewertet.

Der Jahresabschluss wird am 7.März 2019 vorgelegt und der nächste Impuls wird maßgeblich von diesen Zahlen abhängig sein. Mittelfristig dürften die zuvor genannten Tatsachen aber ihre Wirkung entfalten.

Chart

Die Aktie bewegt sich in einem stabilen Aufwärtstrend. Seit Anfang 2018 hat Vonovia zwischen 42 und 45 Euro mehrere markante Hochs ausgebildet und scheint nicht mehr weiterzukommen.

Unterhalb von 42 Euro ist der Weg in Richtung Aufwärtstrend bei 40,50 Euro frei. Darunter trübt sich das Chartbild nachhaltig ein und es drohen Verluste bis 38 und 36,60 Euro.

Gelingt hingegen ein Ausbruch über 45 Euro, kommt es zu einem prozyklischen Kaufsignal.

Chart vom 06.03.2019 Kurs: 42,81 Kürzel: VNA - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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