Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Gold: Matchball vergeben, jetzt haben die Bären ihre Chance!

Als der Goldpreis am 13. Mai mit großem Schwung über die Februar-Abwärtstrendlinie hinausschoss, hatte das bullische Lager die große Chance, die Hausse wiederzubeleben, indem man den Kurs über die Widerstandszone 1.300/1.310 US-Dollar hinaus in Richtung des bisherigen Jahreshochs (1.346,80 US-Dollar) trägt.

Es misslang. Dem fulminanten Ausbruch folgten keine Anschlusskäufe. Zwei Tage hielt man sich im Bereich der Widerstandszone, dann gaben die ersten Akteure auf, der Goldpreis fiel kraftlos zurück. Nicht zufällig wohl parallel zu plötzlich trotz der Eskalation im Handelskrieg wieder anziehenden Aktienmärkte. Wir haben es ja zuletzt immer öfter beobachtet:

Geht es bei den Aktien höher, geht bei Gold nichts mehr. Ob das darauf fußt, dass viele Anleger dann tatsächlich glauben, diesen vermeintlich „sicheren Hafen“ verlassen zu können oder aber ob große Adressen am Markt das durch gezielten Druck auf Gold nur suggerieren, um der Aktienrallye den nötigen, psychologischen Rückenwind zu verleihen, sei einmal dahingestellt. Fakt ist: Die Bullen haben es vermasselt. Jetzt sind es die Short-Seller, die ihre Chance haben:

Expertenmeinung: Sie sehen im Chart, dass der Goldpreis dadurch wieder in das aus der mittelfristigen Aufwärtstrendlinie und der Februar-Abwärtstrendlinie zusammengesetzte Dreieck hineinfiel und derzeit mehr schlecht als recht versucht, dessen untere Begrenzung zu halten.

Seitens der markttechnischen Indikatoren, hier eingeblendet der Stochastik-Oszillator, gelten bereits erste Verkaufssignale. Und eine mittelfristig sehr wichtige Linie wäre mittlerweile in Schlagdistanz: die 200-Tage-Linie. Bricht sie, wäre der Weg nach unten erst einmal frei. Ob es auch diesmal am Aktienmarkt hängt und Gold umgehend wieder anziehen würde, wenn die Versuche, die Aktien zu stabilisieren, scheitern?

Man muss es abwarten. Aber wenn die nötigen Trigger ausgelöst würden, dürfte Gold wohl auch ohne den Querblick auf DAX und Dow Jones allein durch die Aktivitäten der rein charttechnisch orientierten kurzfristigen Trader erst einmal weiter abrutschen. Die nächstgelegene, leichte Unterstützung wäre das bisherige Verlaufstief des Mai bei 1.266 US-Dollar; die 200-Tage-Linie selbst wartet bei 1.257 US-Dollar. Nahe genug, um jederzeit angegangen und gebrochen zu werden. Aber noch ist das nur eine Chance, noch könnten auch die Bären ihren Matchball ins Netz jagen!

Chart vom 21.05.2019, Kurs 1.273,85 US-Dollar, Kürzel XAUUSD | LYNX Aktienempfehlungen

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