Die besten Uran Aktien 2019

Die besten Aktien, mit denen Sie 2019 von einer neuen Uranpreis-Rallye profitieren könnten.

Uran-Aktien im Jahr 2019 vor dem Comeback

Atomkraft genießt allgemein keinen sehr guten Ruf und auch der Rohstoff Uran hat nicht gerade viele Freunde. Dafür verantwortlich ist das zerstörerische Potenzial des strahlenden Minerals, dass sich beispielsweise bei Reaktor-Katastrophen wie in Tschernobyl und Fukushima zeigte. Das Unglück in Japan führte im Jahr 2011 unter anderem dazu, dass die deutsche Bundesregierung den Atom-Ausstieg beschleunigte und die Schließung aller deutschen Kernkraftwerke damit endgültig besiegelte.

Nach dem Atomunfall von Fukushima fiel der Uranpreis (U308) von rund 70 USD je Pfund bis auf ein Tief von gerade mal 17 USD je Pfund im Jahr 2016. Entsprechend ließen Anleger Uran-Werte links liegen, die dadurch in einen jahrelangen Abwärtsstrudel gerissen wurden. Es schien fast, als würden auch die Aktien von Uranunternehmen mit einem Mal „radioaktiv zerfallen“, denn die meisten Werte verloren 80% bis 90% an Wert. Doch nachdem sich der Preis des Rohstoffs im vergangenen Jahr 2018 zwischenzeitlich bereits auf 29 USD je Pfund erholt hat, könnten die kommenden 12 bis 18 Monate für Uran-Aktien den Turnaround Bringen – aus mehreren Gründen.

Zuletzt waren Uran-Aktien Anfang Juli 2019 nochmals stark unter die Räder gekommen. Es sickerte durch, dass die US-Regierung offenbar wider Erwarten doch keine Export-Quote für den Rohstoff festlegen wird. Demnach wären die Betreiber von US-Kernkrafterwerken dazu verpflichten worden, einen Teil des Urans von inländischen Anbietern zu kaufen. Das wiederum hätte die Preise für in den USA gefördertes Uran dann deutlich nach oben befördert. Zwar wurde offiziell diesbezüglich noch nichts verlautbart, aber verschiedene Medienberichte ließen kaum einen Zweifel an dem Schwenk der Regierung, die offenbar höhere Energiekosten vermeiden möchte. Der daraus resultierende Kursrücksetzer könnte für Sie als Anleger günstige Einstiegsgelegenheiten bedeuten.

Fakten zum Rohstoff Uran

Uran ist ein radioaktives Metall, das als Verbindung mit mehr als 200 Mineralien in der Erdkruste relativ häufig vorkommt. Lässt man Recyclingmöglichkeiten außen vor, so gehen Schätzungen zu Verbrauch und Vorkommen davon aus, dass die weltweiten Uranressourcen noch mindestens 50 bis 200 Jahre ausreichen.

Aktuell entfallen rund 25 % der weltweiten Produktion auf Kanada, weitere Förderländer sind Australien, wo gleichzeitig die größten Uranreserven lagern, Russland, Kasachstan, Namibia sowie Niger.

Aktuell stellt die Kernenergie einen Anteil von rund 11 % an der weltweiten Stromgewinnung. Trotz aller Nachteile, ist Atomkraft CO2-neutral und spielt neben der Smog-Reduzierung für viele Länder daher auch zur Senkung der Treibhausgas-Emissionen und somit paradoxerweise zur Erreichung von Klimazielen eine wichtige Rolle.

Steigende Nachfrage: Zahlreiche Atomkraftwerke im Bau

Den Investoren ist in den vergangenen Jahren eines entgangen: Anders als man nach Fukushima vielleicht vermuten würde, erhöhte sich die Anzahl der aktiven Kernreaktoren in den letzten Jahren deutlich. Seit dem Jahr 2011 stieg die Anzahl der weltweit in Betrieb befindlichen Reaktoren von 437 auf 455 und 53 weitere Kernkraftwerke befinden sich im Bau. Zusätzlich sind laut der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) 148 Atomkraftwerke in Planung und 337 in Machbarkeits- und Entscheidungsprozessen. Allein China und Indien planen den Bau von mehr als 200 neuen Atomkraftwerken – vor allem zur Luftreinhaltung. Deshalb soll der Anteil der Kernenergie in China bis 2030 von derzeit 4 % auf mehr als 20 % steigen.

Aufgrund der zahlreichen neuen Kernkraftwerke rechnen Experten in den kommenden Jahren mit einer deutlich steigenden Nachfrage nach dem Rohstoff Uran. Die IAEO schätzt beispielsweise, dass der Verbrauch von Uran von ca. 73.000 Tonnen im Jahr 2016 bis zum Jahr 2030 auf jährlich 108.000 Tonnen (+/- 14.000 Tonnen) ansteigt.

Minenschließungen führen zu Angebotsverknappung

Auf der anderen Seite verknappt sich das Angebot durch stetige Minenschließungen. Waren vor einigen Jahren noch rund 500 Minen in Betrieb, so liegt die Zahl aktuell bereits unter 50. Rund 80 % der weltweiten Uranversorgung stammen dabei aus lediglich zehn Minen. Darüber hinaus gibt es gerademal fünf in der Entwicklungsphase befindliche Großprojekte, durch die das Angebot zukünftig sichergestellt werden soll.

Der größte börsennotierte Urankonzern Cameco legte im Jahr 2018 die weltgrößte Uranmine McArthur River vorläufig still und nahm dadurch mehr als 8.000 Tonnen Uran vom Markt. Kurz darauf erklärte auch der mit 40% Marktanteil weltgrößte Uranproduzent Kazatomprom eine dreijährige Produktionskürzung um 20% bzw. 4.000 Tonnen jährlich. Allein die beiden Produktionsdrosselungen sorgen dafür, dass sich das weltweite Uranangebot um mehr als ein Fünftel (!) reduzieren wird. Weitere Minenschließungen wie die Langer Heinrich Mine in Namibia durch den Bergbaukonzern Paladin verschärfen die Lage. Deshalb geriet der Uranmarkt von einem leichten Überschuss in 2017 im Jahr 2018 in Richtung Versorgungsdefizit.

Angebotslücke sorgt bei Uran-Aktien für glänzende Aussichten

Seit Frühjahr 2018 legte der Uranpreis bereits deutlich von 20 USD im Hoch auf 29 USD je Pfund zu. Aktuell ist der Preis wieder auf ca. 25 USD zurückgegangen und könnte nun ein höheres Tief ausbilden. Da sich die Angebotslücke durch die nach und nach steigende Nachfrage weiter ausweiten wird, könnten sich die drastischen Produktionskürzungen darüber hinaus auch als Katalysator für eine längerfristige und vor allem nachhaltige Uranpreis-Rally erweisen.

Denn weltweit gibt es kaum Minen, die bei den aktuellen Preisen von rund 25 USD pro Pfund profitabel betrieben werden können: Die durchschnittlichen Förderkosten der Minenbetreiber sind mit 40 USD je Pfund erheblich teurer. Der Anreizpreis neue Uranminen in Produktion zu bringen liegt Experten zufolge sogar über 60 USD je Pfund. Die Eröffnung einer neuen Uranmine ist außerdem ein komplizierter und kostspieliger Prozess, der nach der Entdeckung eines Vorkommens zwischen 10 und 20 Jahre in Anspruch nehmen kann.

Energieversorger könnten Preisanstiege locker wegstecken

Die Kraftwerksbetreiber könnten Anstiege in diese Preisregionen übrigens locker verschmerzen, da die Brennstoffkosten beim Betrieb eines Atomkraftwerks allenfalls 2-3% der Gesamtkosten ausmachen. Während bei Öl die Nachfrage ab einem bestimmten Preis spürbar zu sinken beginnt, ist dies bei Uran also kaum der Fall. Auch erhebliche Preisschwankungen beim Uran wirken sich auf die Kosten der Energiegewinnung in der Regel nur minimal aus. Selbst Preise von bis zu 140 USD je Pfund waren im Jahr 2007 kein Thema in den Medien.

Überschaubare Anzahl an Investmentmöglichkeiten

Für Anleger dürfte es sich auszahlen, das radioaktive Metall und insbesondere Uran-Aktien weiter im Auge zu behalten. Das einzige Problem, dass sich interessierten Investoren hier bietet, ist die extrem limitierte Zahl an geeigneten Investmentkandidaten. Viele auf Uran spezialisierte Rohstoff-Firmen gerieten durch die Preiskrise in Existenznöte und haben erheblich an Substanz, Finanzmitteln und Wert eingebüßt. Diese Aktien mit einer Marktkapitalisierung von unter 100 Mio. USD fristen nun ein Dasein als Small- und Mikrocaps und sollten hartgesottenen Zockern vorbehalten bleiben. Andere Unternehmen wie beispielsweise Energy of Australia verkaufen nach endgültigen Minenschließungen nur noch Lagerbestände ab und sehen einer ungewissen Zukunft entgegen.

Investitionen in Bergbau-Unternehmen, die bereits eine Produktion oder zumindest betriebsbereite Minen vorweisen können, sind in der Regel am risikoärmsten. Im Folgenden werden wir Ihnen zwei Uran-Werte vorstellen, mit denen Sie von der erwarteten Renaissance des strahlenden Minerals stark profitieren könnten.

Die Trailing Stop-Order: Gewinne sichern, Verluste begrenzen.

Die Trailing-Stop Verkaufsorder ist eine abgewandelte Stop-Order. Hierbei wird der Stop-Preis in einem festgelegten Folgeabstand (Trailing-Wert) an den Kurs gekoppelt. Wenn dieser Wert steigt und somit der Abstand größer als der Trailing-Wert ist, wird der Stop-Preis nach oben angepasst.

Die besten Uran Aktien 2019

Cameco: Schwergewicht der Uranbranche

Wer in Uranaktien investieren möchte, der kommt um Cameco (ISIN: CA13321L1085 – Symbol: CCJ – Währung: USD), den größten börsennotierten Uranproduzenten wohl nicht herum. Der kanadische Konzern mit Sitz in Saskatoon, Saskatchewan ging im Jahr 1988 aus der Fusion der Saskatchewan Mining Development Corporation (SMDC) und Eldorado Nuclear Limited hervor. Cameco (Canadian Mining & Energy Corporation) verfügt über Minen in Kanada, den USA und Kasachstan, die schätzungsweise zwischen 15% und 18% der weltweiten Abbaukapazitäten repräsentieren. Damit ist der Konzern weltweit die Nummer zwei hinter Kazatomprom aus Kasachstan. Neben der Urangewinnung bietet das Unternehmen Dienstleistungen für Unternehmen aus der Kernkraft- und Nuklearbranche an. Über eine Kooperation mit einem Atomkraftwerkbetreiber ist Cameco in Kanada auch an der Weiterverarbeitung von Uran und der Produktion von Kernenergie beteiligt.

Minenschließungen sollen Uranpreise nach oben treiben

Aufgrund der niedrigen Uranpreise wurde 2016 bereits die Rabit Lake Mine geschlossen. Im vergangenen Jahr wurden auch das vorübergehende Aus für die Cigar Lake und McArthur River Minen verkündet. Durch die harten Maßnahmen begegnet man den niedrigen Uranpreisen, die keine kostendeckende Produktion erlauben. Denn Cameco produziert Uran im Schnitt zu Pfund-Preisen von 31 USD. Das ist zwar rund 9 USD günstiger als der Branchendurchschnitt, aber immer noch weit mehr als der aktuell ausgerufene Preis für den Rohstoff. Trotzdem hatte es Vorteile die Minen bislang weiter zu betreiben.

Zum einen gibt es mit vielen Kunden noch alte, langfristige Lieferverträge zu höheren Preisen. Zum anderen besteht ein großer Teil der Kosten aus Abschreibungen auf Förderanlagen. Auch wenn die Substanz „leidet“, fließt zumindest kein Cash ab, so dass die erzielten Erlöse weiterhin für Mittelzuflüsse sorgen. In den vergangenen beiden Jahren erlöste Cameco trotz eines durchschnittlichen Spot-Preises von ca. 23 USD je Pfund im Schnitt gut 36 USD je verkauftem Pfund. Um seinen Lieferverpflichtungen trotz gedrosselter Produktion nachzukommen kaufte Cameco zuletzt selbst große Uranmengen günstig am Markt auf und gab diese mit vertragsgemäßem Aufschlag an die Kunden weiter. Dadurch konnte man gleichzeitig das Überangebot am Markt deutlich reduzieren. Aktuell wird weniger als ein Drittel des benötigten Urans selbst gefördert, der Rest wird am Markt eingekauft.

Durch die Preiseinbrüche sind bereits zahlreiche Wettbewerber ausradiert worden und von der Bildfläche verschwunden. Durch die klare Richtungsänderung im Jahr 2018 mit erheblichen Förderkürzungen sollen die Preise mittelfristig wieder in deutlich profitable Regionen bewegt werden und sind diesbezüglich auch auf dem besten Wege.

Dividendenzahlung trotz schwacher Uranpreise

Dass Cameco aufgrund der schwachen Uranpreise seit Jahren mit Umsatzrückgängen kämpft, überrascht wenig. Im Schnitt gingen die Umsatzerlöse in den vergangenen drei Jahren um -8% zurück. Trotzdem generiert das an der Börse mit rund 3,6 Mrd. USD bewertete Unternehmen weiterhin einen soliden positiven Cashflow: Im Jahr 2018 wurden bei einem Umsatz von 2,1 Mrd. CAD insgesamt Mittelzuflüsse in Höhe von  670 Mio. CAD generiert, und damit deutlich mehr als der Vorjahreswert von knapp 600 Mio. CAD. Im ersten Halbjahr 2019 machte sich die Schließung von McArthur River mit einem Umsatzrückgang von 11% auf 685 Mio. USD bemerkbar, außerdem fiel ein Verlust von 0,10 CAD je Aktie an (Vorjahr 0,05 CAD). Mit rund 1,1 Mrd. USD an liquiden Mitteln und kurzfristigen Anlagen ist das Unternehmen weiterhin kerngesund und in einer komfortablen Finanzsituation.

Zwar wurde die Dividende zuletzt deutlich auf 8 Cent je Aktie zusammengestrichen, aber allein die Tatsache, dass eine Dividende bezahlt werden kann, ist im schwierigen Marktumfeld der vergangenen Jahre keine Selbstverständlichkeit und spricht eindeutig für das Unternehmen. Auch wenn sich das Unternehmen preisbedingt weiterhin in einer schwierigen Phase befindet, hielt die positive Entwicklung auf der Gewinnseite an. Im Geschäftsjahr 2018 wurde ein Gewinn von 0,53 CAD pro Aktie erzielt, trotz der Kosten für die vorübergehenden Minenschließungen.

Fazit: Wer auf steigende Uranpreise setzt, investiert in Cameco

Wer als Anleger in der zweiten Jahreshälfte 2019 und darüber hinaus auf eine Uranpreisrallye setzt, sollte sich zum aktuellen Kurs von 9 USD spekulativ einige Cameco-Aktien ins Depot legen. Ohne Frage, Investments in Uranwerte sind mit höheren Risiken verbunden als andere Investments. Die Betreiber von Uranminen arbeiten unmittelbar an der Grenze zur Profitabilität und könnten durch erneute Preisrückgänge entsprechend hart getroffen werden.

Der Preis für Uran ist nach den Minenschließungen jedoch bereits ein Stück weit angestiegen, so dass es durchaus auch Grund für Optimismus gibt. Cameco kommt zu Gute, dass das Unternehmen immer noch langfristige Lieferverträge zu höheren Preisen bedient und dabei zu Kosten unter dem Branchendurchschnitt produzieren kann. Rechnen Sie bei Cameco, wie auch bei allen anderen Uran-Aktien, mit weiterhin hohen Kursschwankungen und investieren Sie ggf. einen geringen Depotanteil.

Uranium Energy: Heiße Wette auf Uranpreis-Anstiege

Das US-Unternehmen Uranium Energy (ISIN: US9168961038 – Symbol: UEC – Währung: USD) ist einer der wenigen kleineren Uran-Produzenten, die im Geschäft geblieben sind. Aufgrund der niedrigen Preise steht die Uranförderung allerdings still, was jedoch nicht heißt, dass keine Testbohrungen und Datenanalysen stattfinden. Uranprojekte des Unternehmens finden sich beispielsweise in den US-Bundesstaaten Texas, Wyoming, New Mexico, Arizona und Colorado. Da Uranium Energy generell keine Vorausverkäufe tätigt, profitiert der Konzern vollumfänglich von Uranpreisanstiegen.

Erfahrenes Management nutzte die Opportunitäten der Uranpreis-Schwäche

Geführt wird der Konzern durch ein erfahrenes und sehr umsichtig agierendes Management um Gründer und CEO Adnani. Dieser positionierte sein Unternehmen in der Krise geschickt und erwarb für kleines Geld weitere hochkarätige Uran-Projekte wie beispielsweise im Powder River Basin in Wyoming, USA. Dadurch kann Uranium Energy die Produktion schnell hochfahren, sobald der Uranpreis ausreichend weit nach oben klettert.

Geschäftsbetrieb auf Sparflamme

Neben der Schnäppchenjagd bei erstklassigen Uranprojekten hat Uranium Energy die Kostenstruktur in der Krise schnell an die Gegebenheiten des Marktes angepasst und ist in den vergangenen Jahren im Gegensatz zu vielen Konkurrenten keine großen finanziellen Risiken eingegangen. An erster Stelle steht das Überleben des Unternehmens, das es sich zum Ziel gesetzt hat, gestärkt aus der Branchenbereinigung hervorzugehen. Nach einer Kapitalerhöhung im Jahr 2018 hat Uranium Energy aktuell etwa 23 Mio. USD Cash auf dem Konto und könnte am Markt notfalls weitere Mittel einsammeln, falls wider Erwarten ein erheblich längerer Betrieb auf Sparflamme notwendig sein sollte.

Titan als zweites Standbein

Uranium Energy ist nicht nur im Uransektor aktiv, sondern ist gleichzeitig auch eine Titan-Aktie. Durch die Übernahme des Alto Parana-Projekts in Paraguay von CIC Resources hat Uranium Energy ein qualitativ hervorragendes Titanprojekt erworben, das sich über eine Fläche von über 70.000 Hektar mit fünf Bergbauberechtigungen erstreckt. Titan ist ein vielseitig verwendbares Metall, das beispielsweise zur Produktion von verschiedenen Metall-Legierungen verwendet wird, die zum Beispiel in der Luft- und Raumfahrt zum Einsatz kommen. Der Großteil der Titanmineralien wird jedoch zur Herstellung von Titanoxid benötigt, einem Pigment, das die Deckkraft in Farben, Papier, Plastik, Nahrungsmitteln und Kosmetikartikeln erhöht.

Fazit: Nur für hochspekulative Investoren geeignet

Das mit rund 170 Mio. USD Marktkapitalisierung im Vergleich zu Cameco sehr kleine Unternehmen ist hervorragend aufgestellt, um von Preissteigerungen bei Uran zu profitieren. Der Konzern verfügt über Uran-Produktionsstätten, die jederzeit in Betrieb gehen können, sobald gestiegene Uranpreise eine nachhaltig profitable Förderung sicherstellen. Mit dem Titan-Projekt in Paraguay hat das Unternehmen zudem ein weiteres heißes Eisen im Feuer – für alle Fälle.

Die Aktie von Uranium Energy hat sich aufgrund der steigenden Uranpreise bereits deutlich von den Tiefstständen aus dem Jahr 2016 bei 0,65 USD erholt. Allerdings korrigierte die Aktie seit Sommer 2018 stark und halbierte sich von Höchstständen bei über 1,80 USD auf aktuell ca. 0,94 USD wieder. Vor allem die Entscheidung der Trump-Regierung auf Export-Quoten zu verzichten hat der Aktie stark zugesetzt, die vor der Nachricht noch bei 1,40 USD bis 1,48 USD notierte.

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