General Electric Aktie aktuell General Electric: Der Trendwechsel ist gelungen, aber wo einsteigen?

News: Aktuelle Analyse der General Electric Aktie

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General Electric
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bullish
Zur General Electric Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bis zur großen Finanzkrise gehörte General Electric noch zu den nicht wegzudenkenden Größen an der Wall Street. Doch die Talfahrt des Unternehmens beschleunigte sich in den letzten Jahren zusehends. Zwischenzeitlich waren die Kurse sogar wieder auf den Niveaus vom Crash 2008/2009 angekommen, wo sich in den letzten Monaten ein solider Boden bildete. Aus dieser Bodenbildung konnte sich die Aktie mittlerweile gestärkt wieder ihren Weg nach oben erkämpfen und zeigt auf mittelfristiger Ebene aktuell sogar einen intakten Aufwärtstrend. Zuletzt konnte zudem ein hartnäckiger Widerstand bei 8.57 USD gebrochen werden. Der Grund für die jüngste Kursrallye waren überraschend positive Quartalsergebnisse. Nach vier enttäuschenden Quartalen in Folge konnte der Konzern endlich wieder einmal die Erwartungen der Analysten schlagen. Diese Rallye sieht überaus vielversprechend aus.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur General Electric Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Für gute Einstiege erscheint uns jedoch das aktuelle Kursniveau etwas zu hoch. Die Kurse zeigen ein überkauftes Bild, was vor allem am recht hohen Abstand zur 50-Tage-Linie erkennbar ist. Somit ist die Gefahr eines zwischenzeitlich heftigeren Pullbacks jederzeit gegeben. Die Aktie ist zwar überaus interessant, doch geübte Anleger sollten hier eher geduldig auf eine Zwischenkorrektur warten. Ein Rücklauf bis hin zur gebrochenen Ebene knapp unter der Marke von 9.00 USD wäre durchaus denkbar. Sollte dieses Niveau nachhaltig verteidigt werden können, würde dies einen wesentlich besseren Einstieg darstellen, da dieser mit geringeren Risiken verbunden wäre.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 22.11.2020 Kurs: 9.76 Kürzel: GE | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der General Electric Aktie

Derzeit herrscht an der Börse wieder gute Laune, zumindest bis zum nächsten Tweet. Es ist zum Alltag geworden, dass ständig Unsinn auf uns einprasselt. Das lenkt natürlich ab und führt dazu, dass die breite Masse gar nicht sieht, was tatsächlich vor sich geht. Eines der größten Probleme ist die enorme Verschuldung von Unternehmen. Anleihenkönig Gundlach hat zuletzt mehrfach davor gewarnt, dass ein Großteil der Investment-Grade-Anleihen diese gute Einstufung überhaupt nicht verdienen. Kommt es zu einer Krise, könnte es bei vielen Unternehmen sehr eng werden. Sie sind wandelnde Tote. Lesen Sie jetzt Teil 2: Droht hier eine Insolvenz?

General Electric

Dass GE große Probleme hat, ist keine Neuigkeit. Für Leser, die bereits länger dabei sind, ist es auch keine Neuigkeit, dass ich von dem Unternehmen nicht viel halte. Seit Jahren warne ich. Wie die Aktie 2017 noch bei 30 USD notieren konnte, ist mir schleierhaft. Damals hatte das Unternehmen 144 Mrd. USD Schulden. Umsatz und Cashflow waren rückläufig und die echte P/E lag nahe 40. Seitdem ist einige Zeit vergangen. GE hat die Schulden auf 72 Mrd. USD reduziert. Man könnte also denken, dass Fortschritte erzielt wurden. Das Gegenteil ist der Fall. GE hat einen Großteil der gewinnbringenden Unternehmensteile verkauft, wodurch der Cashflow vollkommen kollabiert ist. Im letzten Geschäftsjahr verzeichnete GE Mittelabflüsse von 3,8 Mrd. USD. Wenn man aber keinen Cashflow generiert und nicht profitabel ist, wie sollen die restlichen 72 Mrd. USD dann bezahlt werden? General Electric ist stehend K.O. Mehr als 5.900 Trader & Investoren folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants. Ausgezeichnete Preise. Ausgezeichneter Service. Mein Broker ist LYNX. Chart vom 04.09.2019 Kurs: 7,62 Kürzel: GE - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Iron Mountain

Ist ein langfristiger Underperformer und der Vorstand scheint überhaupt nichts von Kaptalallokation zu verstehen. In den letzten zehn Jahren ist der Umsatz von 3,01 auf 4,22 Mrd. USD gestiegen. Das Wachstum ist also nicht sonderlich hoch, doch selbst dafür benötigte man Unsummen an Kapital. Dadurch ist die Zahl der ausstehenden Aktien von 204 auf 287 Mio. Stück gestiegen. Der Umsatz je Aktie ist also kaum gestiegen. Inflationsbereinigt liegt man sogar hinter. Wen wundert es da, dass das Ergebnis je Aktie sogar rückläufig ist. Es lag zuletzt unter dem Niveau von 2010. Darüber hinaus schüttet Iron Mountain eine Dividende aus, die konstant über dem Gewinn liegt. Dadurch sind die Schulden seit 2015 von 4,76 Mrd. auf 8,06 Mrd. USD regelrecht explodiert. Im Verhältnis zum Umsatz und Gewinn sind die Verpflichtungen enorm. Man wird diese Politik des Irrsinns nicht ewig fortführen können. Iron Mountain wird die Dividende kürzen müssen und sobald das passiert, wird die Aktie in den freien Flug übergehen. Um das ganze zu krönen: Die P/E liegt trotz Null-Wachstum bei 30. Das EV/FCF bei über 40. Lesen Sie jetzt weiter: Droht hier eine Insolvenz? (Teil 2) Chart vom 04.09.2019 Kurs: 32,61Kürzel: IRM - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Ohne Übertreibung können wir derzeit mit Gewissheit sagen, dass das aktuell vorliegende charttechnische Bild eine der attraktivsten Trading-Chancen an der Wall Street liefert. Ein derart schönes Trading-Setup sieht man nur selten und die Aktie steht unmittelbar vor einem entscheidenden Ausbruch nach oben. Doch was macht die Sache so attraktiv? Im längerfristigen Chart befindet sich die Aktie nach wie vor in einer intakten Abwärtsbewegung. Die Kurse haben allein in den letzten beiden Jahren mehr als 70 Prozent an Wert verloren und so mancher Analyst rechnete mit einer Pleite des Unternehmens. Seit Beginn des Jahres ist eine klare Stabilisierung des Kursverlaufs erkennbar und die Aktie steht erstmals seit 2017 wieder an der Schwelle, die Bären endgültig in die Defensive zu drängen. Expertenmeinung: Schauen wir uns einmal an, was die Aktie in den kommenden Tagen so attraktiv machen könnte. Der Bereich bei 10.50 USD wurde nun bereits mehrmals angesteuert und die Wahrscheinlichkeit ist immens groß, dass die Kurse diesen Bereich bald brechen werden. Danach ist mit einem Kursfeuerwerk zu rechnen und ein Anstieg auf bis zu 12 USD wäre wohl nur der erste kleine Schritt in die richtige Richtung. Gleichzeitig können Anleger ihre Stopps recht eng platzieren, denn ein Fehlsignal wäre rasch auszumachen. So sollten die Kurse keinesfalls mehr den Bereich bei 10 USD nach unten brechen, was der ganzen Geschichte ein sehr gute Chance-Risiko-Verhältnis liefert. Weitere mögliche Zielmarken wären die nächsten Widerstände, welche sich im Bereich von 13.25 USD und 14.99 USD befinden. Aussicht: BULLISCH Chart vom 18.06.2019 mit Kurs 10.42 Kürzel: GE | LYNX Aktienempfehlungen

General Electric (GE) ist einer der weltweit größten Mischkonzerne und in zahlreichen Branchen tätig. Darunter Transport, Bau, Infrastruktur, Maschinenbau, Konsum, Medizintechnik, Beleuchtung, Erneuerbare Energien und Finanzdienstleistungen. GE Capital bietet zudem Geschäfts- und Privatkunden Finanzdienstleistungen wie beispielsweise Kreditkarten, Darlehen, Leasing und Anlagemöglichkeiten an.

Wie vermeide ich diese Fallen?

Das hat aber recht wenig geholfen. Für Anleger ist das Unternehmen seit Dekaden ein Verlustgeschäft, Abermilliarden sind verloren gegangen. Umsatz und Gewinn sind seit mehr als einem Jahrzehnt rückläufig und die Entwicklung des Cashflows kann man nur als Katastrophe bezeichnen. Das war auch 2016, noch vor dem großen Kurssturz, der Fall. Umsatz und Gewinn waren auf breiter Front rückläufig und man hatte über 100 Mrd. USD Schulden. Eigentlich hätte es jedem auffallen müssen und Sie können sich vor solchen Problemen mit einigen einfachen Tricks bewahren:

  1. Der freie Cashflow und der Gewinn sollten korrelieren, ist es nicht der Fall, müssen Sie den Fall prüfen. Vor allem, wenn der absolut überwiegende Teil des operativen Cashflows reinvestiert wird, ohne echtes Wachstum zu generieren.
  2. Sind Umsatz und Gewinn seit etlichen Jahren rückläufig, sollten bei Ihnen die Alarmglocken läuten.
  3. Liegt die Dividende über dem Gewinn, ist das nicht nachhaltig und eine Kürzung droht.
  4. Steigen die Schulden sehr schnell oder haben sie bereits ein gefährliches Niveau erreicht?

Bei GE hatte man also gleich vier handfeste Gründe, oder sogar K.O.-Kriterien, die gegen das Unternehmen sprachen. Dabei war die Aktie darüber hinaus auch noch maßlos teuer. Ende 2016 notierte General Electric bei 30 USD und war 270 Mrd. USD Wert. Hinzu kamen über 100 Mrd. USD an Schulden. Dem stand ein Pseudogewinn von 8,8 Mrd. USD gegenüber (der Cashflow war bereits negativ). Die P/E lag also bei 44. Dennoch galt die Aktie als Bluechip und vor allem unbescholtene Kleinanleger setzten auf das Wertpapier, nicht zuletzt wegen der hohen Dividende. Seitdem ist die Aktie im Erdboden versunken und die Dividende wurde faktisch eingestampft. Ich hatte mehrfach gewarnt, zuletzt bei einem Kurs von 12,90 USD und dann bei 9,41 USD. Anschließend ging es bis auf 6,40 USD abwärts.

Das ändert nichts

Seitdem hat GE eine umfassende Restrukturierung und zahlreiche Verkäufe von Geschäftsteilen beschlossen. Die Bilanz muss in Ordnung gebracht werden. Tatsächlich sind die langfristigen Schulden bereits von 105 auf 95 Mrd. USD gesunken, das ist aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Außerdem können die ehemaligen Töchter auch nichts mehr zur Reduzierung der verbliebenen Schulden beitragen. Es sinken nicht nur die Verpflichtungen, sondern natürlich auch das operative Ergebnis. Man muss natürlich immer auch die Frage stellen, ob die Veräußerung GE nicht mehr Cashflow kostet, als man durch die sinkende Verschuldung einspart.

Dieser Punkt kann gar nicht unterschätzt werden

General Electric ist unter Zugzwang und in einer Notlage. Das ist auch den Käufern nicht entgangen und so sehen auch die Verkaufspreise der Töchter aus. Danaher hat für 21,4 Mrd. USD das Biotech-Geschäft von General Electric erworben. Dem Aktienkurs von GE hat es nicht geholfen, die Aktie von Danaher steht rund 20% höher. Die Einschätzung des Marktes ist eindeutig: Das gute Geschäft hat Danaher gemacht und sicherlich nicht General Electric. Es ist eine Geschichte des Versagens.

Charttechnik

Die Kursentwicklung spiegelt das wieder. Für Investoren ist hier langfristig nichts zu holen. Selbst kurzfristig sieht es derzeit nicht gut aus. Die Bären haben die Aktie ohne jeden Zweifel im Griff und die Abwärtstrends sind intakt. Fällt General Electric unter 9,00 USD, kommt es zu einem Verkaufssignal mit einem Kursziel von 8,20 USD. Chart vom 10.04.2019 Kurs: 9,25 Kürzel: GE – Tageskerzen | LYNX Online BrokerChart vom 10.04.2019 Kurs: 9,25 Kürzel: GE – Wochenkerzen | LYNX Online Broker