United Continental Holdings Aktie aktuell United Airlines: Unser möglicher Geheimtipp der Woche

News: Aktuelle Analyse der United Continental Holdings Aktie

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United Continental Holdings
ISIN: US9100471096
Ticker: UAL
Währung: USD

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Basis 6 Monate neutral
Zur United Continental Holdings Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Während zum Ende der vorigen Woche vor allem Technologieaktien unter die Räder kamen, konnte sich in dieser Phase besonders ein Sektor von seiner starken Seite zeigen: Die US-Fluglinien konnten größtenteils sogar leicht im Kurs zulegen, was tatsächlich eine kleine Überraschung darstellte. Gleichzeitig zeigt dies aber auch, dass Anleger auf den aktuellen Ständen ihre Positionen einfach nicht mehr abstoßen wollen, auch wenn die Wall Street prozentual einmal größer einknickt. Diese relative Stärke könnte sich nun in den kommenden Tagen weiter fortsetzen. Zahlreiche Aktien des Sektors stehen unmittelbar vor wichtigen Widerständen, welche jetzt gebrochen werden könnten. Bei United Airlines gilt es, die Hürde bei rund 40.00 USD zu überwinden. Dies würde die Bullen wieder auf den Plan rufen.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur United Continental Holdings Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Nach wie vor tummeln sich hier recht viele Leerverkäufer. Die Short-Quote liegt aktuell bei 8.6 Prozent. Dies könnte die Kurse, sofern der erörtere Widerstand gebrochen werden kann, noch deutlicher anfeuern. Leerverkäufer werden dann wohl ihre Positionen glattstellen und würden für zusätzliches Momentum nach oben sorgen. Ein heftiger Momentum-Impuls auf 50 USD oder höher wäre im weiteren Verlauf durchaus denkbar. Eventuell gelingt es das Pivot-Hoch von Juni zu brechen. Danach würden wir sogar ein Potential bis in den Bereich von 60/65 USD sehen. Wir bleiben vorerst bullisch auf die Aktie.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 04.09.2020 Kurs: 38.21 Kürzel: UAL | Online Broker LYNX


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Achim Mautz, Daytrader | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der United Continental Holdings Aktie

Chance und Risiko

Kürzlich hatte ich entgegen meiner Gewohnheiten sehr ausführlich zur Situation des Gesamtmarktes geäußert:
Krise vorbei? Das sind die „reopening stocks“

Kurz zusammengefasst ging es darum, welche Lehren man aus dem Crash ziehen kann. Dass die Muster sich wiederholen, Investieren erlernbar ist und wie man jetzt vorgehen sollte.

Die Aussagen waren gewohnt eindeutig: Das Chance-Risiko-Verhältnis ist bei den meisten Aktien bereits wieder schlecht, die Kurse sind zu hoch.
Das gilt vor allem für die meisten Krisengewinner.

Kehrtwende?

Für kluge antizyklische Investoren gab es trotzdem noch Möglichkeiten: Die „reopening stocks“.
Also Unternehmen und Sektoren, die besonders stark unter der Pandemie gelitten haben und kurstechnisch dementsprechend massiv abgestraft wurden.

Tatsächlich hätte man seit Veröffentlichung des Artikels mit allen genannten Aktien einen Gewinn erzielen können, teilweise sogar enorme Gewinne.
Transocean hat in den knapp zwei Wochen beispielsweise um 150% zugelegt.

Antizyklische Anleger wissen es:
Interessant sind vor allem die Aktien, die keiner haben will.

Ich hatte damals auch dazu geraten, sich mit US-Airlines und den Kreuzfahrtunternehmen zu beschäftigen.
Seitdem sind sie allesamt durch die Decke gegangen. Doch welche Airline ist die stärkste?

Welche Airline ist die stärkste?

Aktuell sieht es danach aus, dass die großen US-Airlines allesamt die Krise überleben werden. Unter den 4 Majors ist American Airlines aus meiner Sicht das schwächste Unternehmen.

AAL hat die niedrigste Marge, schlechteste Position im Markt und das niedrigste Wachstum. Die Schulden sind erdrückend.
Die Aktie ist auch der historische Underperformer, daher würde ich sie als Option ausschließen.

Ironischerweise ist gerade das der Grund, warum die Aktie sich zuletzt am stärksten erholt hat: Die Erleichterung war eben auch am größten.
Es ist paradox, doch in Erholungsrallyes kann man kurzfristig mit den schlechtesten Unternehmen am meisten Geld verdienen.

Es folgen Delta und United Airlines, die in den letzten Jahren ein ähnliches Wachstum verzeichnet haben. Umsatz und Verschuldung sind auch ähnlich.
Doch Delta hat bessere Margen und daher auch einen stärkeren Cashflow. Damit schafft es DAL auf den zweiten Platz.

Bleibt noch Southwest Airlines. Betrachtet man die Kennzahlen, wird relativ schnell klar, dass das der Branchenbulle ist. Das Wachstum ist am höchsten, die Marge mit am besten.
Der Cashflow ist am stärksten und die Verschuldung am niedrigsten. Möchte man sich langfristig in dem Sektor engagieren, ist das der richtige Kandidat.

Der Schlüssel

Während die zuvor genannten Konkurrenten eine enorme Verschuldung mit sich herumschleppen (zwischen 25 und 50% des Vorjahresumsatzes), sieht es bei Southwest deutlich besser aus.

Die Verschuldung ist für die Branche außergewöhnlich niedrig und entspricht lediglich einem Jahresgewinn oder einem Zehntel des Umsatzes (gerundet).
Bei Southwest wird also nachhaltig gearbeitet.

Aus den anderen Airlines fließen jedes Jahr Unsummen an Kapital ab: Zinsen. Dieses Geld geht den Anlegern verloren. Langfristig ergeben sich daraus enorme Vermögenseffekte, die sich natürlich auf den Aktienkurs niederschlagen.
Southwest dürfte zukünftig der Outperformer sein. Wenn man also auf einen Rebound des Sektors setzen möchte, dann ist man hier richtig.

Charttechnik

Die Aktie von Southwest Airlines ist dank der Pandemie regelrecht kollabiert, hat inzwischen aber auch einen scharfen Rebound vollzogen.

Solange die Aktie über 37,50 USD notiert, kann es jetzt jederzeit wieder zu einem Anstieg bis 40 und 42 USD kommen. Darüber wäre der Weg in Richtung 44 und 46 USD frei.

Für antizyklische Anleger wird es nahe 36 USD interessant. Dort beginnt die langfristige Unterstützungszone, welche sich bis 30 USD erstreckt.

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Chart vom 08.06.2020 Kurs: 38,18 Kürzel: LUV - Wochenkerzen | LYNX Online Broker