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Nach dem US-Verbraucherpreisindex gestern fiel heute auch der Erzeugerpreisindex für den Monat März mit 2,7 Prozent niedriger als erwartet aus (Prognose: 3,0 Prozent) und ging damit gegenüber dem Vormonatswert von 4,9 Prozent weiter deutlich zurück. Wermutstropfen war allerdings die Kernrate, die trotz des Rückganges gegenüber dem Vormonat mit 3,6 Prozent deutlich über den Schätzungen von 3,1 Prozent lag.

Entsprechend unentschlossen zeigten sich auch die Anleger: Der deutsche Leitindex DAX, der mit 15.708 Punkten nur vier Punkte höher in den Handel gestartet und danach kurzzeitig unter die Marke von 15.700 Punkten gefallen ist, kann aktuell 0,1 Prozent auf 15.718 Punkte zulegen.

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Auch US-Anleger tun sich schwer mit einer Einschätzung der neuen Inflationsdaten und deren Auswirkung auf mögliche Zinsentscheidungen durch die Fed.  Während der Dow Jones nach dem Handelsstart 0,1 Prozent auf 33.610 Punkte verliert, legt der breiter gefasste S&P 500 aktuell 0,2 Prozent auf 4.100 Punkte zu und der Nasdaq100 gewinnt sogar 0,8 Prozent auf 12.949 Zähler.

Von Unternehmensseite sorgen heute u. a. die folgenden Nachrichten für Bewegung bei Einzelwerten:

BASF verbucht kräftigen Umsatz- und Ergebnisrückgang

Der Chemiekonzern BASF ist mit einem kräftigen Umsatz- und Ergebnisrückgang ins neue Geschäftsjahr gestartet. Wie die Ludwigshafener bereits gestern mitteilten, sank der Umsatz von Januar bis März 2023 um 13,4 Prozent auf ca. 20 Milliarden Euro und fiel damit auch schwächer aus, als von den meisten Analysten erwartet.

Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging sogar um 31,5 Prozent auf ca. 1,9 Milliarden Euro zurück, lag damit allerdings sogar leicht über den Schätzungen.

Die im DAX notierten BASF-Aktien geben aktuell 1,5 Prozent auf 48,70 Euro nach.

Auftragseingang bei Nordex schwächelt

Der Windanlagenbauer Nordex hat von Januar bis März 2023 Bestellungen über insgesamt 177 Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 1,02 GW erhalten. Gegenüber dem Vorjahresquartal ging damit die beauftragte Gesamtleistung um rund 12 Prozent zurück (Q1/2021: 1,165 GW).

Auf 0,90 Millionen Euro pro MW ist dagegen der durchschnittliche Verkaufspreis gestiegen (Q1/2021: 0,78 Millionen Euro / MW).

Nordex-Aktien geben 1,7 Prozent auf 11,55 Euro nach.

LVMH: Aktie klettert nach Zahlen auf neues Rekordhoch

Mit 878,20 Euro haben heute die Aktien des Luxusgüterkonzerns LVMH ein neues Rekordhoch markiert, damit ist Großaktionär Bernard Arnault wieder der reichste Mensch der Welt.

Für Kauflaune bei den Anlegern sorgten heute überraschend gute Quartalszahlen von LVMH. Im Auftaktquartal konnte der Umsatz um 17 Prozent auf 21 Milliarden Euro gesteigert werden und lag damit deutlich über den durchschnittlichen Analystenschätzungen. 

Auch wenn im Handelsverlauf einige Anleger Gewinne mitnehmen, liegen LVMH-Aktien am Nachmittag bei 874,10 Euro noch 4,4 Prozent im Plus.

Nokia gewinnt Prozess gegen Vivo

Der finnische Netzwerkausrüster Nokia hat in einem Patentstreit mit dem chinesischen Smartphone-Produzenten Vivo vorm Landgericht Mannheim einen Sieg erzielt. Der Richter stellte fest, dass Vivo insgesamt drei Patente von Nokia verletzt hat, bei denen es u.a. um den Netzzugang gehen soll.

Vivo will jetzt gegen das Urteil in Berufung gehen, bereitet aber gleichzeitig auch den Stopp der Verkäufe über offizielle Kanäle vor. 

Nokia-Aktien verlieren bislang 1,1 Prozent auf 4,44 Euro.

Hensoldt rechnet mit Bundeswehr-Aufträgen

Zwar ist der Rüstungs- und Technologiekonzern Hensoldt bereits am 20. März 2023 in den MDAX aufgestiegen, gefeiert wurde der Aufstieg aber erst heute. Der Vorstand hatte die Ehre, zum Handelsstart die Börsenglocke zu läuten.

Zu Wort gemeldet hat sich bei dieser Gelegenheit der CFO Thomas Müller, der „mit signifikanten Auftragseingängen im zweiten Quartal und zweiten Halbjahr“ aus dem Sondervermögen der Bundeswehr rechnet. Außerdem rechnet er damit, dass Hensoldt „seinen Umsatz in den nächsten Jahren verdoppeln werde“.

Erfreuliche Nachrichten für die Anleger, die heute bei Hensoldt-Aktien zugreifen und den Aktien damit ein Plus von 4,9 Prozent auf 35,30 Euro bescheren.

Hensoldt Aktie: Chart vom 13.04.2023, Kurs: 35,30 Euro, Kürzel: HAG | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Hensoldt Aktie: Chart vom 13.04.2023, Kurs: 35,30 Euro, Kürzel: HAG | Quelle: TWS
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