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Erfreuliche Nachrichten kommen heute vorbörslich vom Wirkstoffhersteller Evotec. Denn der hat im Rahmen seiner Forschungspartnerschaft mit dem Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer einen Meilenstein erreicht und das wird entsprechend honoriert.

Können die Aktien, die in diesem Jahr schon rund 40 Prozent zulegen konnten, heute von dieser Meldung profitieren und weiter in Richtung Jahreshoch steigen?

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Meilensteinzahlung von Bayer für die Forschung im Bereich Nierenerkrankungen

Konkret erhält Evotec von Bayer eine Meilensteinzahlung in Höhe von 2 Millionen Euro, nachdem eine Prüfsubstanz an den ersten Patienten im Rahmen einer Phase-I-Studie im Bereich Nierenerkrankungen verabreicht wurde. Dabei handelt es sich Unternehmensangaben zufolge um „einen monoklonalen Antikörper, der auf das Protein Semaphorin-3A abzielt“. 

Gibt es im Rahmen der Partnerschaft mit Bayer eine Kommerzialisierung des entwickelten Wirkstoffes, dann winken Evotec gestaffelte Lizenzgebühren vom erzielten Nettoumsatz. Bis zur Marktreife winken darüber hinaus weitere klinische und kommerzielle Meilensteinzahlungen.

Aktien kehren nach Cyberangriff wieder in MDAX und TecDAX zurück

Generell läuft es bei Evotec momentan wieder gut. Ganz wichtig für die Aktie war sicherlich die Rückkehr in den Index mittelgroßer deutscher Werte, dem MDAX sowie dem Technologieindex TecDAX. Aus beiden Indizes war Evotec im Mai geflogen, nachdem wegen eines Cyberangriffs der Geschäftsbericht für das letzte Jahr nicht fristgemäß vorgelegt werden konnte. Das Problem wurde aber schnell behoben, und seit dem 19. Juni ist Evotec wieder MDAX- und TecDAX-Mitglied.

Vorstand rechnet 2023 weiter mit Umsatz- und Ergebnisanstieg

Ebenfalls recht erfreulich waren zuletzt die für das laufende Geschäftsjahr bestätigten Jahresziele des Konzerns. Durch die vielen zuletzt abgeschlossenen oder bestätigten Entwicklungspartnerschaften, beispielsweise mit Bristol Myers Squibb, Novartis, der Bill & Melinda Gates Foundation oder eben Bayer, rechnet das Evotec-Management im laufenden Geschäftsjahr mit einem Umsatzanstieg auf 820 bis 840 Millionen Euro (Vorjahr: 751 Millionen Euro) und einer Steigerung des bereinigten operativen Ergebnis auf 115 bis 130 Millionen Euro (Vorjahr: 107 Millionen Euro).

Evotec-Aktien bauen Jahresgewinne

weiter aus

Gut läuft es 2023 bislang auch für die Aktien des Wirkstoffherstellers. Selbst den kurzen Einbruch nach der Cyberattacke und den folgenden Rauswurf aus TecDAX und MDAX haben die Aktien lange hinter sich gelassen und steuern aktuell wieder Richtung ihres Anfang Juni erreichten Jahreshochs bei 23,34 Euro. 

Die heute veröffentlichte Nachricht über die Meilensteinzahlung durch Bayer verleiht den Evotec-Aktien neuen Schwung und die Papiere legen aktuell 0,5 Prozent auf 20,83 Euro zu. Auf Jahressicht summieren sich die Kursgewinne damit bereits auf rund 40 Prozent. Zum Vergleich: Der MDAX konnte in der gleichen Zeit nur knapp sieben Prozent zulegen. Bislang ein recht gutes Jahr also für Evotec-Aktionäre.

Morgan Stanley erhöht Kursziel und Bewertung

Positiv blickt auch Analyst James Quigley von der US-Bank Morgan Stanley auf Evotec. Seiner Meinung nach dürften „das stark laufende Geschäft des Wirkstoffforschers und mögliche neue Kooperationen bei den Anlegern wieder auf Interesse stoßen“. Außerdem hält er „Evotec in Europa am besten positioniert, um von der KI-Revolution in der Pharmabranche zu profitieren“.

Deshalb hat er jüngst seine Einstufung für Evotec von „Equal-weight“ auf „Overweight“ erhöht und das Kursziel für die Aktie von 22 Euro auf 29 Euro angehoben. Mit dem neuen Kursziel traut Morgan Stanley den Aktien mittelfristig weitere Kurssteigerrungen von bis zu 36 Prozent zu.

Evotec Aktie: Chart vom 29.06.2023, Kurs: 20,83 Euro, Kürzel: EVT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Evotec Aktie: Chart vom 29.06.2023, Kurs: 20,83 Euro, Kürzel: EVT | Quelle: TWS

Quelle

EQS-News: Evotec erhält Meilensteinzahlung für Start von Phase-I-Studie eines Bayer-Programms im Bereich Nierenerkrankungen (29.06.2023); https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/evotec-erhaelt-meilensteinzahlung-fuer-start-von-phase-i-studie-eines-bayer-programms-im-bereich-nierenerkrankungen/1848961

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