Chartanalyse DAX und Co.

DAX-Future (Kontrakt 03-19)

Die beiden in der letzten Analyse angedachten Szenarien konnte der DAX-Future (FDAX) in der vergangenen Woche abarbeiten und somit boten sich auf der Long- wie auch der Shortseite interessante Handelsmöglichkeiten. Zu Beginn der Handelswoche entschied sich der Markt für eine Weiterführung der Longseite und Käufe oberhalb von 11.100 konnten in Richtung der Ziele von 11.300 und 11.420 gehandelt werden. Dabei wurden 11.420 knapp verfehlt. Von dort setzte ab Donnerstag starkes Abwärtsmomentum ein und die Shortszenarien unterhalb von 11.100 in Richtung 11.940 konnten sauber abgehandelt werden. Der Freitagsschlusskurs lag nahe der 11.950 und somit rund 250 Punkte niedriger als in der Vorwoche.

Die im Chartbild klar zu erkennenden zwei roten Momentum-Kerzen sprechen jetzt für die Möglichkeit, dass sich weitere Abwärtstendenzen einstellen. Unterhalb von 11.000/11.030 wären Verkaufsgedanken somit durchaus denkbar. Idealerweise sollten sich jedoch leichte Erholungen für potenzielle Einstiegssetups einstellen. Steigt der Markt jedoch dauerhaft erneut über 11.030 Punkte, wäre auch eine Rückeroberung der Marken 11.100, 11.250 und 11.300 denkbar, die Käufe durchaus ebenfalls nicht ausschließt. In diesem Fall sollte der Blick auch auf die US Märkte gerichtet werden, um deren Kerntendenzen in Handelsentscheidungen einfließen zu lassen.

EUR.USD

Direkt ab Montag der letzten Handelswoche zeigte der EUR/USD, dass er keine Ambitionen hat, die Aufwärtsseite erneut in Angriff zu nehmen. Es ergaben sich kaum nennenswerte Handlungen. Gestartet nahe der 1,1450 rutschte das Währungspaar fast jeden Tag nach unten ab. Es durchstieß die 1,1400-Punkte-Unterstützung bereits am Dienstag und endete zum Freitagabend unterhalb des wichtigen Bereiches von 1,1330. Aufgrund des nach wie vor stark seitwärtstendierenden EUR/USD haben trendfolgende Handlungen aktuell kaum eine Chance, sich langfristig zu entwickeln. Der Fokus sollte somit weiterhin auf kürzeren Zeiteinheiten oder auf entsprechenden Range-Strategien liegen.

Der Bereich um den Freitagsschlusskurs stellt jetzt die untere Grenze der seit Monaten laufenden Seitwärtsbewegung dar, die durchaus zu einem entsprechenden Rebound führen könnte. 1,1400 und auch 1,1425 wurden in der Vergangenheit gern angelaufen. Interessanter kann es gegebenenfalls werden, wenn sich das Währungspaar unter die 1,1300 vorarbeiten sollte, denn von dort könnte es etwas schneller in Richtung 1,1225 gehen und sich somit ein Break und eine Wiederaufnahme des übergeordneten Kerntrends ergeben.

Bund-Future (Kontrakt 03-19)

Zu Beginn der Handelswoche rutschte der Bund-Future vorerst leicht ab und testete den als richtungsentscheidend geltenden Unterstützungsbereich von 165,00 kurz an. Von dort setzte die angedachte Longtendenz ein, welche sich am Donnerstag und Freitag mit Momentum in Richtung der Wochenziele und darüber hinaus entfaltete. Das Wochenhoch konnte am Freitag knapp oberhalb der Marke von 166,75 abgelesen werden und auch der Wochenschlusskurs zum Freitagabend lag auf ähnlich hohem Niveau.

Grundsätzlich stehen die Vorzeichen weiterhin sauber auf Long, was Käufe durchaus noch immer erlauben sollte. Ein Blick in die Vergangenheit lässt allerdings erkennen, dass nach scharfen Aufwärtsbewegungen nicht selten einige konsolidierende Tage einsetzten, was sehr aggressiv angesetzte Kaufgedanken gegebenenfalls etwas unvorteilhaft erscheinen lässt. Oberhalb des Bereiches von 166,00 ist aus charttechnischer Sicht weiterhin alles sehr sauber aufwärtstendierend, ein Rutsch unter diese Unterstützung könnte zu einer etwas mehr ausholenden Konsolidierung in Richtung 165,00 führen.

S&P Future (Kontrakt 03-19)

Im Gegensatz zum FDAX konnte sich der S&P Future sauber in der laufenden Aufwärtstendenz halten, baute zu Beginn der vergangenen Handelswoche kurz neue Bewegungshochs aus und gab folgend bis Freitag leicht an Boden ab. Die Rückläufer sind jedoch kaum der Rede wert und der S&P endete zum Freitagabend nahezu auf dem Niveau des Vorwochenschlusskurses.

Die angedachten Kaufgedanken konnten somit recht gut umgesetzt werden. Der Unterstützungsbereich um die Marke von 2.675 sollte aktuell stark unter Beobachtung gestellt werden. Kurse darüber wären aus aktueller Sicht weiterhin sauber im Aufwärtstrend, was Kaufgedanken recht positive Chancen einräumen sollte. Das nächste realistische Ziel kann nahe der 2.650 abgelesen werden. Rutscht der S&P Future jedoch unter 2.675 ab, könnte sich ähnlich wie im DAX etwas stärkeres Abwärtsmomentum zeigen, was Bewegungen in Richtung 2.625 und 2.615 durchaus nicht ausschließt und Verkäufe ebenfalls interessant werden lassen könnte.

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