Mit dem iShares STOXX Europe 600 Insurance ETF erhalten Anleger die Möglichkeit, gezielt in europäische Versicherungsunternehmen zu investieren. Der ETF bildet einen Korb aus 29 börsennotierten Gesellschaften ab, die dem Versicherungssektor des STOXX Europe 600 zugeordnet sind.
Informationen zum Referenzindex – STOXX Europe 600 Insurance Index Price Return EUR
Der zugrunde liegende Referenzindex ist der STOXX Europe 600 Insurance Index Price Return EUR (Symbol: SXIP), der vom Indexanbieter STOXX (Deutsche-Börse-Gruppe) berechnet wird. Die Indexberechnung erfolgt während der Handelszeit zwischen 09:00 Uhr und 18:00 Uhr MEZ im 15-Sekunden-Takt.
Der Index misst die Wertentwicklung großer und mittelgroßer europäischer Versicherungsunternehmen und stellt einen der 20 Sektorenindizes innerhalb des STOXX Europe 600 dar. Es handelt sich somit um einen spezialisierten Sektorindex.
Die Gewichtung erfolgt auf Basis der streubesitzadjustierten Marktkapitalisierung. Die Indexzusammensetzung wird quartalsweise überprüft. Zum Zeitpunkt der Analyse umfasste der Index 29 Einzeltitel. (Daten gemäß STOXX/Qontigo Index Factsheet, Stand: 30. Januar 2026)
Die wichtigsten Einzeltitel im ETF
Der ETF repliziert den Referenzindex vollständig physisch, wodurch eine hohe Übereinstimmung zwischen Index und Portfolio besteht. Zu den größten Positionen zählen unter anderem Allianz, Zurich Insurance Group, Münchener Rück, AXA, Swiss Re und Assicurazioni Generali.
Die zehn größten Positionen vereinen rund 75,9 Prozent des Fondsvolumens auf sich. Daraus ergibt sich eine vergleichsweise hohe Konzentration auf einzelne große Versicherungsunternehmen, was für sektorspezifische ETFs typisch sein kann.
Das Portfolio umfasst insgesamt 54 Positionen, darunter 29 Aktien sowie ergänzende Cash- und Derivatepositionen. (Quelle: iShares, Stand: 13. Februar 2026)
Sektoren-, Länder- und Währungsallokation
Der ETF ist nahezu vollständig im Versicherungssektor investiert. Regional liegt der Schwerpunkt auf Deutschland und der Schweiz, gefolgt von Großbritannien, Frankreich und Italien.
Auf Währungsebene dominiert der Euro, ergänzt durch den Schweizer Franken, das britische Pfund sowie in geringerem Umfang weitere europäische Währungen. Für Anleger aus dem Euroraum können sich daraus zusätzliche Wechselkurseinflüsse ergeben. (Quelle: iShares, Stand: 13. Februar 2026)
iShares STOXX Europe 600 Insurance ETF im Überblick
Der ETF ist unter anderem über die Deutsche Börse Xetra handelbar. Die jährliche Gesamtkostenquote beträgt 0,46 Prozent. Die Erträge werden ausgeschüttet. Fonds- und Handelswährung sind Euro.
Das Produkt wurde im Juli 2002 aufgelegt und verfügte zuletzt über ein Fondsvermögen von rund 424 Mio. Euro.
(Quelle: iShares, Stand: 17. Februar 2026)
Wertentwicklung von Referenzindex und ETF (Einordnung)
In der historischen Betrachtung entwickelten sich Referenzindex und ETF über längere Zeiträume positiv, wobei zwischenzeitlich auch deutliche Schwankungen auftraten.
Seit Auflage des ETFs legte der Referenzindex um 354,61 Prozent zu, während der ETF um 352,37 Prozent anstieg. Über zehn Jahre betrug die Wertentwicklung 175,17 Prozent (Index) beziehungsweise 177,88 Prozent (ETF). Auf Fünfjahressicht lagen die Werte bei 121,97 Prozent und 123,37 Prozent. Seit Jahresbeginn notieren Index und ETF leicht im negativen Bereich.
Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. (Quelle: iShares, Stand: 31. Januar 2026)
Einordnung: Versicherungssektor im aktuellen Marktumfeld
Versicherungsunternehmen nehmen eine zentrale Rolle im europäischen Finanzsystem ein und sind in der Regel stark von Kapitalmarktentwicklung, Zinsumfeld, Schadenverläufen sowie regulatorischen Anforderungen abhängig.
Ratingagenturen wie Fitch verweisen derzeit auf eine solide Kapitalausstattung vieler großer europäischer Versicherer. Gleichzeitig bleibt die Geschäftsentwicklung von makroökonomischen Faktoren, Wettbewerb und regulatorischen Rahmenbedingungen beeinflusst.
Zudem prüfen viele Versicherungsunternehmen den Einsatz datengetriebener Technologien und KI-Anwendungen, etwa zur Prozessautomatisierung oder Risikoanalyse. In welchem Umfang sich daraus strukturelle Effekte für den Sektor ergeben, hängt von der weiteren technologischen und wirtschaftlichen Entwicklung ab.
Der ETF bildet die Wertentwicklung des europäischen Versicherungssektors gemäß Indexmethodik ab. Ob und in welchem Umfang ein Engagement sinnvoll ist, sollte stets im Kontext der individuellen Anlageziele, des Anlagehorizonts und der persönlichen Risikobereitschaft beurteilt werden.

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Quelle:
https://www.insurancebusinessmag.com/uk/news/breaking-news/fitch-gives-verdict-on-emea-insurance-in-2026-559080.aspx?utm_source=chatgpt.com
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 17.02.2026 um 16:14 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.






