Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der deutsche Industriekonzern ist solide ins neue Jahr gestartet. Der Thyssenkrupp-Aktie gelang der Ausbruch aus einer mehrmonatigen Seitwärtsphase nach oben und damit auch der Sprung über die psychologisch wichtige Marke bei 10 EUR. Dieser Schritt verleiht der bereits Anfang 2025 gestarteten Aufwärtsbewegung neuen Impuls.
Zuvor pendelten die Kurse über Wochen hinweg in einer engen Range zwischen 8,25 und rund 9,80 EUR. Mit dem Ausbruch hat sich das Chartbild aufgehellt. Sowohl auf mittelfristiger als auch auf langfristiger Ebene präsentiert sich die Aktie in einer weitgehend intakten Aufwärtsbewegung. Die Käuferseite wirkt derzeit wieder aktiver.
Expertenmeinung: Der Bruch der Seitwärtsrange sowie der Anstieg über 10 EUR sind als wichtiges technisches Signal einzuordnen. Solange sich die Aktie oberhalb dieser Zone behaupten kann, bleibt das Chartbild überwiegend bullisch. Rücksetzer in Richtung der Ausbruchsmarke wären charttechnisch zunächst unkritisch und wären im Rahmen einer Normalisierung nicht ungewöhnlich.
Erst ein Rückfall unter die vorherige Range würde das positive Szenario stärker infrage stellen. Aktuell spricht das Setup eher für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung, sofern die Ausbruchszone hält.
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 09.01.2026 um 7:49 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Vorherige Analysen der ThyssenKrupp Aktie
Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
ThyssenKrupp hat seit Jahren Probleme mit der Profitabilität. Wurde gerade der Turnaround eingeläutet? Und was ist mit TKMS?
Die wahren Bremsklötze
Wer schon etwas länger auf LYNX mitließt, wird vielleicht wissen, dass ich mich über die Jahre immer wieder negativ zum Unternehmen geäußert habe. Der internationale Wettkampf im Stahlgeschäft ist hart. Die Produkte sind weitgehend austauschbar und dementsprechend sind die Margen selbst in guten Phasen eher mittelprächtig – der günstigste Anbieter diktiert faktisch den Preis.
Darüber hinaus ist das Geschäft kapitalintensiv. Das sind sicherlich keine Eigenschaften, die ich an einem Investment schätze. Dass das Unternehmen obendrein Probleme mit der Profitabilität hat und immer wieder rote Zahlen schreibt, ist für mich ein K.O.-Kriterium.
Thyssen hat in den letzten 5 Geschäftsjahren nur zweimal einen Gewinn erzielt und langfristig sieht es auch nicht besser aus. Dafür tragen die Tausenden hart arbeitenden Mitarbeiter keinerlei Verantwortung, vielleicht ist selbst der Vorstand nur bedingt schuldig. Die Realität ist schlichtweg, dass die enorme Bürokratie, die hohen Energiekosten und Auflagen es schier unmöglich machen, dass Thyssen im internationalen Wettbewerb wirklich erfolgreich sein kann.
Thyssen und viele andere deutsche Konzerne gleichen im internationalen Wettbewerb einem Boxer, dem man eine Hand auf den Rücken geschnürt und obendrein noch eine Augenklappe verpasst hat.
Endlich wieder schwarze Zahlen
Dass der Konzern nach zwei Jahren in der Verlustzone endlich wieder schwarze Zahlen schreibt, ist erfreulich. Der Umsatz ist im gerade abgeschlossenen Geschäftsjahr zwar um 6 % auf 32,84 Mrd. Euro gesunken, das bereinigt EBIT konnte jedoch um 13 % auf 640 Mio. Euro gesteigert werden.
Unter dem Strich wurde ein freier Cashflow von 363 Mio. Euro und ein Jahresüberschuss von 532 Mio. Euro erzielt, was einem Ergebnis von 0,75 Euro je Aktie entspricht.
Besonders erfreulich ist, dass alle Konzernsparten profitabel waren. Das Segment Automotive hat ein bereinigtes EBIT in Höhe von 187 Mio. Euro erzielt, Decarbon 71 Mio., Materials 132 Mio., Steel Europa 337 Mio. und Marine 127 Mio. Euro.
Darüber hinaus konnte der Auftragseingang um 15 % auf 37,69 Mrd. Euro gesteigert werden. Allerdings ist das vor allem auf die Marine-Sparte zurückzuführen. Ein entscheidender Auftrag war die Nachbestellung von vier U-Booten im Rahmen des deutsch-norwegischen U-Boot-Programms und ein Großauftrag für die Modernisierung von sechs U-Booten des Typs 212A für die Deutsche Marine.
TKMS als Wachstumsmotor
Der Gesamtwert aller Bestellungen belief sich auf 8,8 Mrd. Euro, was mehr als dem vierfachen des Jahresumsatzes entspricht. Der Auftragsbestand kletterte sogar auf 18,2 Mrd. Euro. Die Marine-Sparte des Konzerns TKMS muss sich auf unabsehbare Zeit keine Sorgen mehr um die Nachfrage machen.
Und im Gegensatz zu dem anderen einstigen Kronjuwel (ThyssenKrupp Elevator), wurde TKMS nicht verscherbelt, sondern an die Börse gebracht. Für die Aktionäre ergibt sich dadurch eine gigantische Gelegenheit.
TKMS ist potenziell mehr wert als der Rest-Konzern und das könnte am Ende den Aktionären von Thyssen ebenso helfen wie den Aktionären von TKMS. Bei ThyssenKrupp Elevator gab es damals dieselbe Gelegenheit, doch diese Chance wurde aus unverständlichen Gründen vertan.
Derzeit wird erwartet, dass der Gewinn von TKMS in den kommenden Jahren jeweils 10 – 25 % steigen wird. Legt der Börsenwert in einem ähnlichen Umfang zu, wird TKMS bald wertvoller sein als Thyssen selbst. Da Thyssen jedoch noch 51 % aller ausstehenden Papiere hält, könnte das auch den Kurs von Thyssen beflügeln.
Derzeit liegt der Börsenwert von TKMS bei 4,48 Mrd. Euro und der von Thyssen bei 5,89 Mrd. Euro.
Bleibt der Mutterkonzern in den schwarzen Zahlen, sieht es für die Thyssen-Aktie dank dem Börsengang von TKMS wohl besser aus als jemals zuvor in den letzten 15 Jahren, seitdem ich mich hauptberuflich mit der Börse beschäfige.
Als Anleger stellt sich jedoch die Frage, ob ein Direktinvestment in TKMS statt über den Umweg Thyssen nicht besser sein könnte.
Über den Autor
Tobias Krieg ist Chefanalyst bei LYNX Broker und Gründer von LongTerm-Value.
Er ist seit mehr als fünfzehn Jahren an der Börse aktiv, davon mehr als eine Dekade als leidenschaftlicher Vollzeit-Investor. Geprägt durch Vorbilder wie Charlie Munger, Peter Lynch und Bill Miller ist Value Investing der Grundsatz und Growth at a reasonable Price der Wahlspruch.
Denn auch gute Unternehmen können schlechte Investments sein. Ein attraktiver Einstiegskurs zum richtigen Zeitpunkt ist absolut entscheidend.
Analysemethode
Die Aktienanalysen von TobiasKrieg basieren auf einer Kombination aus Charttechnik und Fundamentalanalyse. Dabei liegt der Fokus auf der Bewertung von Unternehmen anhand ihrer finanziellen Kennzahlen, wie z. B. KGV, Cashflow oder Eigenkapitalrendite, sowie auf der Identifikation von überdurchschnittlichen Wachstumspotenzialen zu einem attraktiven Einstiegskurs.
Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Mit -8,74 Prozent verbuchte die thyssenkrupp-Aktie am Donnerstag den zweitstärksten Verlust im MDAX. Auslöser: Die am Morgen vorgelegten Ergebnisse zum 3. Geschäftsjahresquartal. Jetzt steht die Frage im Raum: Kann der Blick nach vorne die Hausse retten?
Das war nicht gerade erfreulich, was der thyssenkrupp-Konzern zum 3. Quartal des hier immer am 30.9. endenden Geschäftsjahres zu melden hatte. Zwar stieg der Auftragseingang um 21 Prozent, das basierte aber entscheidend auf der Auftragslage bei thyssenkrupp Marine Systems (kurz TKMS), die anderen vier Geschäftsbereiche vermochten dazu nichts beizutragen. Die „Perle“ TKMS will man noch in diesem Jahr abspalten und an die Börse bringen. Aber was dann bleibt, ist eben trübe.
Der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahresquartal um knapp neun Prozent. Dem stand zwar ein Anstieg des um Sondereffekte bereinigten EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) von fünf Prozent gegenüber, aber die da gemeldeten 155 Millionen Euro lagen weit unter der durchschnittlichen Analysten-Erwartung von 174 Millionen.
Das war mager genug, um jetzt auch den Gesamtjahresausblick zu senken. Statt wie bisher mit einem Umsatz zwischen +/-0 und -3 Prozent gegenüber dem Vorjahr kalkuliert thyssenkrupp jetzt mit -5 bis -7 Prozent. Und das bereinigte EBIT erwartet der Konzern am unteren Ende der bisherigen Prognosespanne von 0,6 bis 1,0 Milliarden Euro. Dass die Anleger solche Zahlen nicht mochten, ist also nachvollziehbar.
Expertenmeinung: Aber wie geht es jetzt weiter? Kommt da jetzt noch Abgabedruck nach oder hat jetzt verkauft, wer hatte verkaufen wollen? Immerhin warten die mittelfristigen Aufwärtstrendlinien weit unter dem letzten Kurs, sogar die 200-Tage-Linie wäre mit 7,27 Euro noch weit genug entfernt, um sich den Ausstieg zu überlegen … vorausgesetzt, der Kurs würde diesen wichtigen gleitenden Durchschnitt wirklich testen. Aber wird er das denn?
Möglich wäre es schon, aber tendenziell nur, wenn die großen Hoffnungen platzen, die die Anleger in Auftragseingang und Gewinnperspektive von TKMS und deren Rückfluss des Profits an thyssenkrupp hegen, die nach dem Börsengang knapp über 50 Prozent an TKMS halten würden. thyssenkrupp ist im Februar und März genau deswegen so rasant und weit gestiegen: Die Aktie wurde zu einem Teil des „Rüstungs-Hype“. Wenn dieser Lack an Glanz verliert, könnte die Aktie in der Tat sogar wieder an die bei 6,25 und 5,15 Euro verlaufenden, mittelfristigen Aufwärtstrendlinien zurücksetzen, aber:
Noch sehen wir bei den Rüstungstiteln nur eine Korrektur, weil, wie auch bei der thyssenkrupp-Aktie, die Realität die großen Erwartungen bislang noch nicht decken kann. Aber erst, wenn man am Markt fürchtet, dass man sich insgesamt zu weit aus dem Fenster gelehnt hat, wird es auch bei dieser Aktie eng. Daher sollte man jetzt noch nicht davon ausgehen, dass die Abwärtsbewegung drastische Dimensionen annimmt. Erst, wenn die jetzt nächstgelegene Supportlinie bei 7,94 Euro fallen sollte, wäre das eine Basis, um hier deutlich vorsichtiger zu werden.
Quellenangaben: Ergebnisse zum 3. Geschäftsjahresquartal 2024/2025, 14.08.2025, https://www.thyssenkrupp.com/de/newsroom/pressemeldungen/pressedetailseite/thyssenkrupp-mit-solider-geschaftsentwicklung-im-3.-quartal-20242025-300383
Über den Autor
Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.
Analysemethode
Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Nach einer beeindruckenden Rallye zu Jahresbeginn, bei der sich die Aktie von thyssenkrupp in wenigen Wochen mehr als verdoppelte, geriet der Kursverlauf ins Stocken. Knapp unter der Marke von 11 Euro setzte eine Phase deutlicher Gewinnmitnahmen ein – ein Reaktion nach einem überhitzten Anstieg. Seither bewegt sich der Titel in einer zähen Seitwärtsphase, was angesichts des vorangegangenen Tempos wenig überrascht. Im Mai unternahmen die Bullen einen ersten Versuch, das Hoch zu attackieren – der Ausbruch blieb jedoch aus. Aktuell nimmt die Aktie einen weiteren Anlauf, um diese zentrale Hürde zu überwinden. Der Trend selbst ist momentan als neutral einzustufen.
Expertenmeinung: Solange die Kurse unter der 11-Euro-Marke verharren, bleibt die Aufwärtsdynamik gedeckelt. Gelingt jedoch der nachhaltige Ausbruch über diesen Bereich, könnte ein neues Kaufsignal generiert werden. Danach könnte sich die Aufwärtsbewegung bis hin zur 12-Euro-Marke weiter fortsetzen. Hier befindet sich der nächste längerfristige Widerstand, welcher Anfang 2021 gebildet wurde. Dies wäre gleichzeitig auch mein Kursziel für das Papier. Ob das bullische Szenario tatsächlich zündet, bleibt abzuwarten. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob die Käufer genug Kraft haben, um das Signal auch tatsächlich zu liefern.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der deutsche Industrie- und Technologiekonzern geriet zu Beginn des Monats unter Druck, nachdem sich die Kurse erneut den Hochs von März und April näherten. Kurzfristig wurde sogar die 20- als auch die 50-Tage-Linie nach unten gebrochen. Und auch das Handelsvolumen nahm deutlich an Fahrt auf. Es sah stark danach aus, als ob die Bären hier endgültig das Ruder an sich reißen würden. Doch zu Wochenbeginn gelang der Thyssenkrupp-Aktie die Wende und ging mit einem satten Plus von mehr als 7 % aus dem Handel. Das sieht vielversprechend aus.
Expertenmeinung: Mit dem Schließen der Kurslücke vom 15. Mai wurde die kurzfristig eingeleitete bärische Stimmung wieder größtenteils negiert. Es sieht danach aus, als ob die Aktie nun wieder das bisherige Jahreshoch anvisiert. Vorerst sehe ich für dieses Szenario gute Chancen und gebe dem Titel ein Kursziel im Juni von 11 EUR mit auf den Weg. Natürlich ist dies nicht ein Stein gemeißelt. Die Kurse sollten den Boden knapp oberhalb der Marke von 8 EUR jedenfalls nicht mehr brechen, ansonsten würde sich das Gesamtbild wieder deutlich eintrüben.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Schwache Quartalsergebnisse haben den Kurs des deutschen Stahlunternehmens zum Ende der vorigen Woche deutlich belastet. Die im April gestartete Erholung ist somit wieder gefährdet. Das Hoch von März konnte nicht mehr erreicht werden, wodurch sich auf lange Sicht ein tieferes Hoch im Chart abzeichnet. Dies könnte auf eine mögliche Trendumkehr hindeuten.
Mit dem Verlust der 20- sowie der 50-Tage-Linie zeigt sich ein Signal der Schwäche. Auch die aufgerissene Kurslücke erschwert die Lage zusätzlich. Der Trend befindet sich derzeit in einer neutralen Verkaufsphase.
Expertenmeinung: Die Bären scheinen nun die Kontrolle übernehmen zu wollen. Das nächste mögliche Kursziel wäre das Zwischentief von Anfang April. Dieses liegt bei exakt 6.30 EUR und ist noch ein gutes Stück entfernt. Weitere solide Unterstützungen lassen sich im Chart derzeit schwer ausmachen.
Wenn die Bullen dieses Szenario verhindern wollen, müssten sie schnell die offene Kurslücke schließen. Je länger diese bestehen bleibt, desto schwerer wiegt das jüngste Verkaufssignal. Anfang April konnte das Gap schnell wieder geschlossen werden. Ob dies erneut gelingt, bleibt abzuwarten.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.