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Deutsche Telekom Aktie Prognose Deutsche Telekom: Könnte da wirklich noch Luft nach oben sein?

News: Aktuelle Analyse der Deutsche Telekom Aktie

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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Vorherige Analysen der Deutsche Telekom Aktie

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 02.02.2026 um 23:30 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Seit fast einem Jahr verharrt die Deutsche Telekom in einem mittelfristigen Abwärtstrend, seit Herbst läuft sie unter der Abwärtstrendlinie seitwärts. Viel spricht für diese Aktie, eigentlich. Aber die Käufer bleiben weg. Macht das Chartbild jetzt Hoffnung?

Die Aktie der Deutschen Telekom hätte ja eigentlich viel zu bieten. Die Bewertung ist im Vergleich zu den vergangenen Jahren nach dem Abstieg des Kurses jetzt eher günstig. Die Dividendenrendite liegt solide über dem DAX-Durchschnitt. Die Experten erwarten zwar langsames, aber dafür stetiges Wachstum beim Unternehmensgewinn. Sämtliche Analysten, die die Aktie regelmäßig einschätzen, raten zum Kauf. Und das durchschnittliche Kursziel liegt mit momentan 36,90 Euro weit über dem aktuellen Kurs der Aktie.

Eine solche Ansammlung bullischer Argumente findet man nicht oft. Aber auch andere Aktien am deutschen Aktienmarkt, die vergleichbare Attribute aufweisen würden, waren im vergangenen Jahr Mauerblümchen. Nicht alle, aber verblüffend viele. Was steckt dahinter?

Expertenmeinung: Wenn man sich im Chartbild ansieht, wann der Abstieg der T-Aktie begann, kommt einem da schon ein Verdacht. Es ging Anfang März los, als das Zoll-Drama begann … aber im Gegensatz zum DAX gelang es dieser Aktie im weiteren Verlauf nicht, neue Hochs zu markieren. Denn die Zugpferde des Index waren andere Titel. Die, die von dem Plan des Bundes profitieren würden, massiv in Infrastruktur und Verteidigung zu investieren: Bauwerte, Energieversorger, Rüstungstitel und Banken.

Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 02.02.2026, Kurs 28,74 Euro, Kürzel: DTE | Online Broker LYNX
Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 02.02.2026, Kurs 28,74 Euro, Kürzel: DTE | Quelle: TWS

Da erschien die Telekom-Aktie eben langweilig. Doch diese Hype-Aktien des Jahres 2025 sind jetzt teuer bewertet, nehmen vieles an Umsatz- und Gewinnwachstum vorweg, das so kommen kann, aber nicht muss. Ein Umschichten in „langweilig“ wirkende, aber von den Rahmendaten her attraktive Aktien wäre daher jederzeit denkbar. Aber dazu braucht es vor allem ein Argument: ein Chartbild, das den Eindruck erweckt, dass hier wieder etwas los ist, dass die Bullen zurück sind. Solange die T-Aktie in ihrem Abwärtstrend festhängt, wird es schwierig, die Aufmerksamkeit der Käufer zu erlangen. Aber da tut sich gerade etwas.

Wir sehen, dass der Kurs kräftig anzieht, seitdem es am 21. Januar gelungen war, das 2025er-Jahrestief bei 26,00 Euro präzise zu verteidigen. Aktuell ringt der Kurs mit dem Januar-Verlaufshoch bei 28,90 Euro. Würde es gelingen, diesen Widerstand herauszunehmen, wäre die nächste Widerstandszone bereits eine Schlüsselzone:

Es ginge um den Doppel-Widerstand aus mittelfristiger Abwärtstrendlinie und 200-Tage-Linie im Bereich von 29,84 bis 30,10 Euro. Auch das Oktober-Hoch, knapp darüber bei 30,41 Euro, sollte man in die Kalkulation mit einbeziehen. Würde die T-Aktie diese Zone überbieten, wäre der Abwärtstrend bezwungen und damit das Argument vom Tisch, welches manche Akteure momentan wohl noch zaudern lässt, sich hier zu engagieren. Diesen Widerstandsbereich im Auge zu behalten, könnte sich also lohnen!

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bearish
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bearish
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 26.01.2026 um 7:53 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der deutsche Telekommunikationsanbieter steht seit geraumer Zeit unter Druck, und der intakte Abwärtstrend setzte sich im vergangenen Halbjahr fort. Die Deutsche-Telekom-Aktie geriet dabei zunehmend unter Verkaufsdruck, ehe sich die Abwärtsbewegung zwischen November und Dezember zumindest vorübergehend beruhigte.

In dieser Phase entstand der Eindruck einer möglichen Trendwende, die zu Jahresbeginn kurzfristig sogar bestätigt wurde. Mit dem Anstieg über die Marke von 28 EUR schien die Käuferseite die Oberhand zu gewinnen. Dieses Niveau konnte jedoch nicht nachhaltig verteidigt werden. In der Folge wurden die Kurse wieder in Richtung der zuvor etablierten Tiefs gedrückt, wodurch das übergeordnete bärische Bild erneut in den Vordergrund rückte.

Expertenmeinung: Solange sich die Aktie nicht stabil über die zuletzt zurückeroberten Bereiche zurückarbeiten kann, dürfte der übergeordnete Abwärtstrend bestimmend bleiben. Eine erneute Bodenbildung wäre zwar grundsätzlich möglich, würde jedoch Zeit und klare Bestätigungssignale erfordern.

Ohne eine spürbare Verbesserung der technischen Struktur bleibt das Risiko erhöht, dass weitere Schwächephasen folgen. Besonders ein Bruch der Zone um 26 EUR könnte zusätzlichen Druck auslösen.

Aussicht: BÄRISCH

Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 23.01.2026, Kurs: 27.11 EUR, Kürzel: DTE | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 23.01.2026, Kurs: 27.11 EUR, Kürzel: DTE | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 08.01.2026 um 21:30 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

2025 lief für die Aktie der Deutschen Telekom nach dem Motto „stark anfangen und dann stark nachlassen“. Es wunderte daher nicht, dass die T-Aktie direkt zu Jahresbeginn nicht zu den Highflyern zählte. Doch gestern änderte sich das – es könnte lohnen, das im Auge zu behalten.

Es gibt eine Faustregel, nach der die ersten zehn Handelstage wegweisend für das gesamte Börsenjahr sein sollen. Ein Plus nach zehn Tagen soll eine hohe Wahrscheinlichkeit bedeuten, dass ein Index oder eine Einzelaktie am Jahresende auch im Plus endet.

Erfahrungsgemäß ist das so nicht richtig. Was auch nicht überraschen kann, schließlich birgt jedes Jahr zahlreiche, überraschende Ereignisse, die große Veränderungen am Markt nach sich ziehen können. Seit Corona hatten wir dahingehend ja genug Beispiele. Aber die Tendenz dieser ersten zehn Börsentage deshalb komplett zu ignorieren, ist auch keine gute Idee, denn was sich da tut, ist trotz alledem interessant:

Was wird von denen, die die Trends dominieren, gesehen und eingesammelt, was ignoriert, was verkauft? Die Anpassung der Strategie bei den großen Investoren weltweit kann Zeichen setzen, die zumindest kurzfristig wirken und danach immerhin das Potenzial mitbringen, mittelfristig relevant zu werden. Vor allem dann, wenn es wie im Fall der Telekom-Aktie gute Argumente für steigende Kurse gäbe und zugleich die Chance besteht, diese charttechnisch zu untermauern. Sehen wir uns den Chart an:

Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 08.01.2026, Kurs 28,31 Euro, Kürzel: DTE | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 08.01.2026, Kurs 28,31 Euro, Kürzel: DTE | Quelle: TWS

Expertenmeinung: Zur Jahreswende wurde der Versuch unternommen, die von ihrem Ursprung her bis in den Dezember 2024 zurückreichende Widerstandszone 28,14/28,48 Euro zu überwinden – doch diese Attacke schlug fehl. Es sah ganz nach einer Flop-Performance zum Jahresstart aus, bis der Kurs am Donnerstag auf einmal auf Höhe der 20-Tage-Linie nach oben drehte, kräftig Boden gutmachte und dadurch wieder in diese Widerstandszone hineinlief. Ein weiterer guter Tag und ein wichtiges, bullisches Signal wäre im Kasten.

Auffällig war, dass es keine Nachricht gab, die diesen Anstieg des Donnerstags unmittelbar hätte auslösen müssen. Da waren also Käufer „aus Überzeugung“ am Werk … und da sich das unter sehr ordentlichen Umsätzen abspielte, darf man vermuten, dass große Investoren am Werk waren, die zu dem Schluss kamen, dass die Gesamtsituation durchaus eine wäre, die für die Telekom-Aktie Potenzial bieten würde.

Da fände sich zunächst eine im Vergleich zu früheren Jahren sehr günstige Bewertung in Form eines Kurs-/Gewinn-Verhältnisses von 12 für die 2026er-Konsens-Gewinnschätzung. Zugleich lockt eine überdurchschnittliche Dividendenrendite. Zudem wäre das Gesamtbild im DAX eines, das manchem „Aschenputtel“ wieder Chancen böte: Die Karten, die 2025 gespielt wurden, sprich Infrastruktur und Verteidigung, wirken langsam ausgereizt. Und die großen Branchen wie Pharma, Chemie und Automobile haben derzeit keine allzu starke Wachstumsperspektive. Da könnten die Verlierer des Vorjahres aus scheinbar „langweiligen“ Bereichen allemal wieder ins Rampenlicht rücken. Und seitens der Analysten wäre genau das auch, was sie erwarten, denn sämtliche die Aktie beobachtenden Experten raten zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit derzeit 37,50 Euro weit über dem aktuellen Kurs. Aber:

Der Chart muss mitspielen. Sollte es gelingen, diese Widerstandszone 28,14/28,48 Euro zu bezwingen, wäre das ein starkes Signal, aber schon im Bereich 30,30 bis 30,60 Euro würde ein markanter Kreuzwiderstand erneut eine Herausforderung darstellen. Und erst über der Zone 31,86 bis 32,08 Euro wäre ein mittelfristig relevantes Kaufsignal gegeben … da liegen also noch ein paar Steine auf dem Weg der Bullen. Die indes, grundsätzlich, durchaus nicht unüberwindbar wären.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 18.12.2025 um 22:19 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Die Analysten sind bullisch, aber die Anleger bleiben weg: Solche Aktien finden sich auch in Blue Chip-Indizes wie dem DAX. Lange Zeit hatte RWE diese Rolle des Aschenputtels. Die ist jetzt stark unterwegs, dafür hat jetzt die Deutsche Telekom die Rolle geerbt. Zumindest noch.

Wer hätte das gedacht: Die T-Aktie gehört kurz vor der 2025er-Ziellinie zu den schwächsten im DAX und liegt gegenüber dem letzten Kurs 2024 im Minus. Und das, obwohl es so grandios losging. Am 3. März hatte die Aktie am Jahreshoch (36,91 Euro) bereits einen 2025er-Gewinn von 27,78 Prozent erzielt. Und jetzt ist alles dahin.

Gäbe es dafür handfeste Gründe, müsste man sich über die Long-Seite vorerst keine Gedanken machen. Schließlich läuft der Kurs seit März in einem Abwärtstrend. Und ob der aktuell erkennbare Ansatz eines Doppeltiefs etwas wird, ist ja noch völlig offen. Aber wirklich gut sind die Argumente derer, die hier nicht nur wegbleiben, sondern auch gezielt auf die Aktie drücken, nicht.

Expertenmeinung: Richtig ist zwar, dass es in diesem Jahr nicht so rund läuft. Und dass die „Cash Cow“ T-Online US, die wichtige Tochter in den USA, ebenfalls nicht so dynamisch wächst, wie man das Anfang des Jahres noch unterstellt hatte. Aber wirklich schlecht dürfte 2025 nun nicht gerade werden. Im Schnitt liegt die Erwartung für den Gewinn pro Aktie für das jetzt endende Jahr seitens der Analysten im Bereich um 1,95 Euro, das wären ca. 15 Prozent weniger als 2024, bei leicht höherem Umsatz. Nicht schön, natürlich. Aber die Aktie hat das ja bereits eingepreist, mit einem Abschlag von 26 Prozent vom Jahreshoch und von gut fünf Prozent gegenüber dem Schlusskurs 2024.

Wir haben also eine Gewinnperspektive, die längstens bekannt ist und einen Kurs, der das seit Monaten abbildet. Argumente, um weiteren Druck nach unten zu sehen, wären überraschend gesenkte Prognosen für das laufende Quartal oder für 2026. Was aber, vermutlich, erst einmal nicht ansteht. Mit dem jetzigen Stand der Dinge wäre die Aktie daher eher günstig bewertet, ein Kurs-/Gewinn-Verhältnis von etwa 14 für den 2025er-Gewinn ist im Vergleich zum Schnitt der letzten zehn Jahre niedrig. Und das sehen auch die Experten so:

Dort heben alle 18 die Aktie regelmäßig überwachende Analysten den Daumen. Kein „Halten“, schon gar kein „Verkaufen“, alle sehen die T-Aktie als kaufenswert an. Dass das durchschnittliche Kursziel mit einem derart einhelligen Votum nicht nur ein wenig, sondern erheblich über dem aktuellen Kurs liegt, kann daher nicht überraschen: Im Schnitt sehen die Analysten die Telekom-Aktie bei ca. 37,50 Euro. Die Anleger nicht, wie man sieht. Zumindest noch nicht.

Dt. Telekom Aktie: Chart vom 18.12.2025, Kurs 27,34 Euro, Kürzel: DTE | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Dt. Telekom Aktie: Chart vom 18.12.2025, Kurs 27,34 Euro, Kürzel: DTE | Quelle: TWS

Wenn eine Aktie erst einmal zum Underperformer in einem Index wird, steckt sie nicht selten monatelang in dieser Rolle fest. Daher sollte man nicht auf eine niedrige Bewertung und bullische Analysten vertrauen und unmittelbar einsteigen: Das geht schließlich seit Monaten so, trotzdem hat die Aktie keine Aufwärtswende geschafft. Aber diese Aspekte verfrachten sie auf jeden Fall auf die Beobachtungsliste. Die sie in Richtung Depot verlassen könnte, wenn drei Schritte gelingen:

Die klare Vollendung des aktuell entstehenden Doppeltiefs durch Schlusskurse über 28,50 Euro. Der Ausbruch über den Kreuzwiderstand aus Abwärtstrendlinie und 200-Tage-Linie, was momentan mit 30,80 Euro gelungen wäre. Und der Anstieg über den massiven Widerstandsbereich in Form der Zwischenhochs der Monate Juni bis September im Bereich 31,83/32,07 Euro. All das kann gelingen, aber es muss nicht, daher: Diese Aktie ist es wert, beobachtet zu werden, aber vor dem Einstieg sollten aus charttechnischer Sicht die Kartoffeln aus dem Feuer geholt worden sein.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bearish
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bearish
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 24.11.2025 um 7:50 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Beim deutschen Telekommunikationsunternehmen läuft es seit Monaten nicht wie erhofft. Seit Mai zeigt der Kursverlauf nahezu ununterbrochen nach unten – ein klares Zeichen dafür, dass die Bären weiterhin das Geschehen bestimmen.

Die Serie tieferer Hochs und tieferer Tiefs im Chart bleibt intakt. Auch der kräftige Abverkauf Ende Oktober belastet das Chartbild weiterhin. Zwar versuchten die Bullen mehrfach eine Stabilisierung, doch jeder Erholungsversuch wurde spätestens an der 50-Tage-Linie gestoppt. Genau an dieser gleitenden Durchschnittslinie kam es stets zu neuem Verkaufsdruck, der zu weiteren Tiefs führte. Die übergeordnete Lage bleibt daher angeschlagen – der Abwärtstrend ist weiterhin intakt.

Expertenmeinung: Eine nachhaltige Trendumkehr ist aktuell nicht erkennbar. Gerade zum Jahresende neigen viele Anleger dazu, schwache Titel aus den Depots zu nehmen, um steuerlich wirksam Gewinne auszugleichen. Solange die Aktie nicht über die 50-Tage-Linie zurückkehrt, bleibt das Risiko weiterer Tiefs bestehen.

Kurzfristige Gegenbewegungen sind zwar denkbar, wirken bisher jedoch lediglich wie Pausen im übergeordneten Abwärtstrend. Die nächste Unterstützung bei rund 26 EUR könnte schon bald getestet werden.

Aussicht: BÄRISCH

Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 21.11.2025, Kurs: 27.79 EUR Kürzel: DTE | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 21.11.2025, Kurs: 27.79 EUR Kürzel: DTE | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.