Analyse:
Keurig Dr Pepper: Es ist nicht, wie es scheint

Keurig Dr Pepper ist einer der weltweit führenden Getränkehersteller.

Mega-Übernahme: Bitte nicht?

Der Konzern hat in den letzten Jahren eine grundlegende Wandlung vollzogen. Durch den Zusammenschluss von Keurig, sowie Green Mountain Coffee Roasters und der folgenden Übernahme von Dr Pepper ist einer der weltweit führenden Getränkehersteller entstanden.

Das Unternehmen ist stark diversifiziert. Das Portfolio umfasst zahlreiche Kaffeemarken, aber auch Softdrinks wie Dr Pepper, 7Up oder Schweppes.

Durch den Zusammenschluss sind die Zahlen schwer vergleichbar und die Schulden relativ hoch. Das schreckt die meisten Anleger ab, denn es ist relativ schwer, sich ein Bild zu machen.

Darüber hinaus bringen Übernahmen und große Fusionen auch immer Gefahren mit sich. In vielen Fällen treten Problem auf, die Integration verzögert sich und Synergieeffekte treten nicht ein.

Bei Keurig Dr Pepper ist das glücklicherweise nicht der Fall. Der Zusammenschluss läuft reibungslos und liefert die gewünschten Resultate.

Keurig stärkt durch Dr Pepper sein Vertriebsnetz, vor allem für neue Trends wie die sogenannten Cold Brews – kalter Kaffee in Dosen.
Es hört sich lustig an, das Segment erfreut sich aber gerade bei jungen Amerikanern großer Beliebtheit. Inzwischen werden mit Cold Brews Milliarden umgesetzt.

Cash ist King

Durch den Zusammenschluss ist der Umsatz in den ersten neun Monaten um 76% auf 8,18 Mrd. USD gestiegen.
Das Ergebnis legte jedoch um 81% auf 0,60 USD je Aktie zu.

Die Kosten in der Herstellung sowie in der Administration sind durch die Fusion gesunken.

Darüber hinaus ist das Ergebnis durch zahlreiche Sondereffekte verfälscht. Die P/E von 28,8 zeichnet ein falsches Bild.
Bei einem Gewinnwachstum von 15-17% wäre aber auch das noch vertretbar.

In Wirklichkeit ist Keurig aber sehr viel profitabler. Der freie Cashflow lag mit 1,61 Mrd. USD weit über dem gemeldeten Nettoergebnis von 848 Mio. USD.
Diese Mittel wurden vor allem dafür genutzt, um Schulden zu tilgen.

Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen einen FCF von 2,4 Mrd. USD. Selbst mit den Schulden kommt man also auf ein EV/FCF von 23,3. Im neuen Jahr könnte der Wert bereits auf 17,8 sinken.
Im Verhältnis zum Wachstum und den Charakteristiken des Geschäfts ist das attraktiv. Ebenso im Branchenvergleich, denn für die überwiegend langsamer wachsende Konkurrenz wird durchschnittlich ein P/FCF von 25 gezahlt.

Kommt Keurig Ende nächsten Jahres auf dieselbe Bewertung, müsste die Aktie bei 42,13 USD notierten.

Investoren und Insider scheinen ebenfalls zu einem positiven Ergebnis zu kommen. JAB und Mondelez halten 81% der Anteile, der Vorstand hat zuletzt mehrfach Aktien erworben.

Technische Analyse

Das Chartbild ist ebenfalls bullisch und der jüngste Rücksetzer könnte sich als Gelegenheit herausstellen. Die nächstgelegenen Kursziele sind bei 31 und 32 USD.
Darüber wäre der Weg in Richtung 34-35 USD frei.

Antizyklische Käufe bieten sich bei 29 und bestenfalls bei 27 USD an. Aus Sicht der Bullen sollte die Aktie keinesfalls unter 26,50 USD sinken.

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Chart vom 15.11.2019 Kurs: 30,00 Kürzel: KDP - Tageskerzen | LYNX Online Broker

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