Die besten Dividenden-Aktien weltweit 2020

Die besten Dividenden-Aktien, mit denen Sie auch in Niedrigzinszeiten ein Passiveinkommen mit ansprechenden Renditen erzielen können

An Dividenden führt auch nach der Corona-Krise kein Weg vorbei

In Zeiten der Corona-Krise dürfte das Zinsniveau auf absehbare Zeit im Bereich der historischen Tiefststände bleiben. Die meisten Zinspapiere wie Anleihen werfen nichts mehr ab, selbst in den USA nähern sich die Renditen der zehnjährigen US-Anleihen zusehends dem Nullpunkt. Dort konnten Anleger bis zuletzt wenigstens kleine Renditen im Bereich von 2% erwirtschaften. Zehnjährige deutsche Staatspapiere notieren aktuell mit einer negativen Rendite von -0,4%. Wer sein Geld nicht unverzinst auf der Bank liegen lassen will, benötigt renditebringende Alternativen. Die Auswahl ist nicht allzu groß. Börsennotierte Konzerne zahlen zumeist sogar höhere Dividenden für ihre Aktien als Zinsen für langlaufende Unternehmensanleihen. In Zeiten von Nullzinsen auf dem Konto werden daher ausschüttungsstarke und krisenfeste Aktien immer beliebter und gelten als Top-Empfehlung. Für Anleger auf der Suche nach Verzinsung führt an Dividendenaktien kein Weg vorbei. Doch es kommt nicht nur allein auf die Rendite, sondern auch auf Stabilität und Nachhaltigkeit an. Daher haben wir recherchiert, um für Sie weltweit die besten Dividenden-Aktien zu finden.

Langfristig höhere Wertzuwächse mit Dividendenpapieren

Unternehmen, die nachhaltig Gewinne erwirtschaften und ihre Aktionäre am Erfolg beteiligen, gehören in jedes Depot. Zahlreiche Studien belegen, dass Unternehmen, die ihre Anleger regelmäßig am Erfolg beteiligen, langfristig die höchsten Wertzuwächse verzeichnen. Und selbst wenn es an der Börse wieder mal etwas unruhiger werden sollte, sorgen die Dividenden für eine Begrenzung der Kursrisiken. Das gilt besonders für Werte mit einer überdurchschnittlichen Rendite. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um moderat wachsende Unternehmen mit einem etablierten, stabilen Geschäft. Im Vergleich zu Wachstums- und Technologieunternehmen ist der Investitionsbedarf geringer, was dem Vorstand Spielraum für höhere Ausschüttungsquoten gibt. Gibt es dennoch Wachstumspotenziale, umso besser!

Passives Einkommen: Der Traum eines jeden Anlegers

Eines Tages nur noch von den Zinsen auf sein Erspartes leben zu können, davon träumt fast jeder Anleger. Dazu ist jedoch ein recht hohes sechs- oder siebenstelliges Kapital notwendig, das viele Privatinvestoren nicht aufbringen können. Zumindest ein passives Zusatzeinkommen ist jedoch auf alle Fälle machbar, denn ein geschickt zusammengestelltes Dividenden-Portfolio erfüllt diesen Zweck optimal. Mit Dividendentiteln lässt sich durchaus eine Rendite von vier Prozent im Jahr erzielen, Steuern bereits berücksichtigt. So kann beispielsweise schon ein Anlagekapital von 30.000 Euro pro Jahr Erträge in Höhe von 1.200 Euro erwirtschaften, das sind immerhin rund 100 Euro pro Monat mehr im Geldbeutel. Bei 120.000 Euro läge die monatliche Zusatzrente entsprechend schon bei 400 Euro. Passive Einkommensquellen sind in Niedrigzinszeiten zwar Mangelware, aber mit ausgewählten Dividendenaktien können Sie sich ein solches dennoch schaffen.

Attraktive Standardwerte bevorzugen

Als Dividenden-Titel besonders attraktiv sind Wertpapiere von Großunternehmen, die ein stabiles Geschäftsmodell, vorhersehbare Gewinne und einen soliden Cashflow vorweisen können, so dass regelmäßig ein größerer Teil des Überschusses an die Anleger ausbezahlt werden kann. Es sollte sich also um stabile Standardwerte handeln, beispielsweise Telekommunikationsunternehmen und Basiskonsumgüterhersteller, aber auch Firmen aus anderen Branchen wie Finanzen, Versicherung, Industrie und Energie. Dividendenaktien sind zudem oftmals konjunktur- und krisenresistenter als Wachstumsaktien, da die Vorhersehbarkeit der Gewinne größer ist. Das Wachstum hingegen fällt häufig moderater aus oder stagniert sogar.

Auf was Sie bei Dividendenaktien noch achten sollten

Historisch gesehen unterliegen Unternehmen, die Dividenden ausschütten, geringeren Kursschwankungen als der allgemeine Aktienmarkt, was sich im Falle von Markteinbrüchen wie dem Corona-Crash als sehr vorteilhaft erweisen kann. Dabei sind in akuten Krisenzeiten vor allem finanzstarke Großunternehmen deutlich weniger pleitegefährdet als Small- und Midcaps. Großkonzernen fällt es auch in schweren Zeiten wie heute leichter, an Kapital oder günstige Staatshilfen wie KFW-Kredite zu kommen. Eine wichtige Rolle spielen auch die langfristigen Geschäftsaussichten des Unternehmens. Sind diese negativ, so drohen für die Folgejahre neben Kursverlusten auch Dividendenkürzungen oder gar -streichungen. Achten Sie also darauf, dass Sie möglichst nicht in Firmen investieren, die sich erkennbar auf dem absteigenden Ast befinden. Denn sonst drohen für die Folgejahre Dividendenkürzungen oder gar Dividendenstreichungen.

Wichtig: Dividendenzahlung aus operativ erwirtschafteten Gewinnen

Investoren sollten zudem unbedingt prüfen, ob die Ausschüttungen möglicherweise an der Substanz des Unternehmens zehren. Der operative Gewinn je Aktie sollte daher in der Regel grösser sein als die Dividende und so eine tatsächlich hohe Ertragskraft belegen. Denn Unternehmen, die immer wieder davon abweichen, werden sich üppige Ausschüttungen meist nicht dauerhaft leisten können.

Der „Club“ der Dividenden-Aristokraten

Es gibt nur wenige Unternehmen, denen es gelingt, ihre Dividendenausschüttung an Investoren im Laufe vieler Jahre kontinuierlich zu steigern. Ab 25 aufeinander folgenden jährlichen Dividenden-Erhöhungen wird Unternehmen in den USA das Prädikat „Dividenden-Aristokraten“ („Dividend Aristocrats“) verliehen – eine besondere Auszeichnung für eine außergewöhnlich starke Dividenden-Entwicklung. Denn um in den Dividendenadel aufgenommen zu werden, genügt es nicht über einige Jahre hinweg eine gute Geschäftsentwicklung zu haben. Da ein Zeitraum von 25 Jahren auch Krisen und Rezessionen umfasst gibt die Betrachtung Aufschluss über die Fähigkeit eines Unternehmens auch in schwierigeren Zeiten erfolgreich zu wirtschaften. Firmen, die es sich leisten können, die Dividende unabhängig vom Konjunkturzyklus zu erhöhen haben bewiesenermaßen ein äußerst solides Geschäftsmodell.

ETF mit den besten Dividendenrenditen weltweit

Besonders attraktiv sind unter den Standardwerten Dividenden-Titel, deren Ausschüttungen seit Jahren steigen oder die zumindest zuverlässig stabil sind. Es gibt auch einen ETF, der sich auf globale Dividendentitel spezialisiert hat: Der 2013 aufgelegte SPDR S&P Global Dividend Aristocrats ETF (ISIN: IE00B9CQXS71 – Symbol: ZPRG – Währung: EUR) investiert in die weltweit lukrativsten Dividendentitel und schüttet quartalsweise aus. Der ETF mit einem Fondsvolumen von über 475 Mio. Euro ist in Euro auf Xetra und an der Stuttgarter Börse handelbar. Wer sich für weitere Dividenden ETFs interessiert, dem empfehlen wir unseren Artikel: Die besten Dividenden-ETFs.

International üblich: Die Quartalsdividende

Während es in Deutschland eine sogenannte Dividendensaison gibt, bei der meist direkt nach der Jahreshauptversammlung die Ausschüttung für das vergangene Geschäftsjahr folgt, ist international vor allem die Quartalsdividende sehr verbreitet. Der Vorteil für die Anleger ist, dass sie nicht lange warten müssen, bis die nächste Zahlung auf dem Konto eingeht. Und auch Anleger, die während des Jahres eine Zeitlang investiert sind, kommen in den Genuss einer Dividende. Auch aus diesem Grund stellen wir Ihnen drei Unternehmen vor, die eine vierteljährliche Ausschüttung der Gewinne praktizieren. Im Folgenden finden Sie die besten Dividenden-Aktien weltweit.

Falls Sie sich z.B. aufgrund von Währungsschwankungen auf dem heimischen, in Euro notierten Aktienmarkt, umsehen möchten, empfehlen wir Ihnen unseren Artikel: Die 15 besten Dividenden-Aktien Deutschlands bzw. für einen europäischen Fokus Die besten Dividenden-Aktien Europas.

Wichtig: Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die zukünftigen Dividenden lassen sich zum aktuellen Zeitpunkt (Mitte März) noch nicht absehen. Es könnte durchaus zu Dividendenkürzungen oder gar Dividendenstreichungen kommen. Die Gewinn- und Dividendenschätzungen basieren auf den aktuellsten uns vorliegenden Daten.

Die besten Dividenden-Aktien weltweit

AT&T: Dividenden-Aristokrat mit 6,7% Rendite

AT&T (ISIN: US00206R1023 – Symbol: T – Währung: USD) zählt zu den weltweit größten Telekommunikationsunternehmen. Die Gründung des Konzerns geht auf das Jahr 1876 zurück, als Alexander Graham Bell das Telefon erfand und 1877 die Bell Telephone Company gründete, die 1885 in die American Telephone and Telegraph Company überging. Heute ist AT&T ein in den USA führender Anbieter von Telefon-, Daten- und Videotelekommunikation sowie Mobilfunk und Internetdienstleistungen für Unternehmen und Privatkunden. In über 220 Ländern ist mobiles Telefonieren mit AT&T möglich, ergänzende mobile Breitbanddienste bietet das Unternehmen mittlerweile in rund 150 Ländern an.

Umbau zum Medienkonzern

Da das klassische Telekommunikationsgeschäft durch das Internet starke Veränderungen und vor allem niedrigere Gewinnmargen abwirft, richtete der Konzern seinen Fokus in den vergangenen Jahren verstärkt auf die Medienbranche. So wurde 2015 der US-Fernsehsatellitenbetreiber und Programmanbieter DIRECTV erworben, im Jahr 2018 wurde der Medienkonzern Time Warner übernommen, zu dem u. a. die Warner Bros Studios, der Nachrichtensender CNN und der Bezahlsender HBO gehören. Dadurch wird AT&T mehr und mehr ein Medienkonzern, der nicht nur Kommunikationsdienste, sondern auch die dazugehörigen Inhalte bietet. Von der Corona-Krise ist der Konzern weit weniger betroffen als andere Unternehmen.

Mitgliedschaft im Dividendenadel

Die Umsätze von AT&T legten in den vergangenen drei Jahren im Schnitt um +5% zu. Die Gewinne hingegen konnten im selben Betrachtungszeitraum immerhin um +9% gesteigert werden. Konkret wurde im vergangenen Jahr ein bereinigtes Ergebnis von 3,52 USD erzielt, nachdem das Ergebnis im Vorjahr bei 3,05 USD lag. Für das laufende Geschäftsjahr wird nur mit einer moderaten Gewinnsteigerung auf 3,61 USD gerechnet. Rund 60% der Gewinne werden an die Aktionäre ausgeschüttet. Außerdem darf sich das Unternehmen zum Kreis der Dividenden-Aristokraten zählen. Wie eingangs erläutert bedeutet dieses Prädikat, dass ein Unternehmen seine Dividende seit mindestens 25 Jahren jährlich erhöht hat.

Starke Dividendenrendite von 6,5%

Aktuell liegt die Quartalsdividende bei 0,52 USD je Aktie, so dass aufs Jahr hochgerechnet rund 2,08 USD pro Anteilsschein ausgezahlt werden. Bei einem aktuellen Aktienkurs von 32 USD entspricht das einer sehr starken Dividendenrendite von 6,5%. AT&T dürfte auch in den kommenden Jahren nicht von seiner Dividendenpolitik abweichen, denn natürlich ist der Titel „Dividenden-Aristokrat“ auch eine Auszeichnung, die das Management ungern verlieren würde. Selbst wenn die Gewinne nur langsam steigen oder stagnieren, dürfte die Dividende also weiterhin hoch ausfallen.

Ideale Aktie für Renditejäger

Die Aktie von AT&T ist eine ideale Aktie für Dividendenjäger. Der Telekom-Riese hat durch seine Größe einen enormen Wettbewerbsvorteil und verfügt über günstige Kostenstrukturen. Eine Neuausrichtung in den Medienbereich soll neue Wachstumspotenziale erschließen und damit mögliche Stagnationen in anderen Geschäftsbereichen wettmachen. Wer sich die Aktie ins Depot legt, der kann sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch in den kommenden Jahren auf steigende Ausschüttungen freuen.

Bank of Novia Scotia: Zuverlässige Dividenden seit 1832

Eine beeindruckende Dividendenhistorie weist die Bank of Novia Scotia (ISIN: CA0641491075 – Symbol: BNS – Währung: CAD) aus. Das Finanzinstitut aus Toronto könnte durchaus der weltbeste Dividendenzahler sein. Seit Gründung im Jahr 1832 – also vor 186 Jahren (!) – bekamen die Aktionäre der Bank Jahr für Jahr ohne Ausnahmen Dividenden ausgezahlt. Und die Zahlungen wurden in den meisten Jahren deutlich erhöht. In 46 der letzten 50 Jahre wurde es mehr.

25 Mio. Kunden in 45 Ländern

Die Bank of Nova Scotia, Kanadas drittgrößte Bank, tritt im Kundenverkehr als Scotiabank oder in den französischsprachigen Gebieten Kanadas als Banque Scotia auf. Das Bankinstitut hat eigenen Angaben zufolge mehr als 25 Mio. Kunden und ist vor allem auf dem amerikanischen Kontinent tätig. Insgesamt verfügt die Scotiabank über 960 Niederlassungen in Kanada und 1800 weitere Filialen in mehr als 45 Ländern weltweit. Dabei bietet die Scotiabank ein breites Spektrum an Beratung, Produkten und Dienstleistungen für Privat- und Geschäftskunden, sowie Vermögensverwaltung und Investmentbanking.

Dividendenrendite: 6,8%

Im vergangenen Geschäftsjahr 2018/19 wurde der Umsatz leicht von 8,7 Mrd. CAD auf 8,8 Mrd. CAD gesteigert. Das Ergebnis je Aktie legte minimal von 7,11 CAD auf 7,14 CAD zu. Auch die 3-Jahres-Bilanz sieht solide aus. Die Umsätze wurden im Schnitt um +11% gesteigert, während die Gewinne immerhin um +5% zulegten. Derzeit werden pro Aktie rund 0,90 CAD im Quartal ausgeschüttet, aufs Jahr hochgerechnet sind das ca. 3,60 CAD. Bei einem Aktienkurs von 53 CAD liegt die Dividendenrendite somit bei attraktiven 6,8%. Für das laufende Geschäftsjahr  sehen die aktuellen Schätzungen der Analysten erneut eine minimale Ergebnissteigerung auf 7,19 CAD je Aktie.

Konservative Aktie mit hoher Ausschüttung

Die Aktie der Bank of Nova Scotia ist ein solides Investment, das eher einem „Witwen und Waisenpapier“ gleicht als einer heißen Trendaktie. Dennoch beeindruckt die Dividendenhistorie des Unternehmens. Bei einem Jahresgewinn von rund 7 CAD je Aktie ist sogar noch ein schöner Puffer für weitere Dividendenerhöhungen in den kommenden Jahren vorhanden. Langfristig orientierte Anleger können sich den Wert ins Depot legen und liegen lassen.

Royal Dutch Shell: Seit 1945 nur Dividendensteigerungen: Gilt dies auch noch für 2020?

Royal Dutch Shell (ISIN: GB00B03MLX29 – Symbol: RDSA – Währung: Euro) ist eines der weltweit größten Energieunternehmen im Bereich Mineralöl und Erdgas. Der Shell-Konzern, dessen Wurzeln bis 1933 zurückgehen, ist an Explorations- und Förderprojekten in mehr als 70 Ländern beteiligt und einer der weltgrößten Vertreiber von Kraft- und Schmierstoffen. Die Aktie leidet aktuell besonders unter dem Ölpreiskrieg zwischen Russland und Saudi-Arabien. Die große Frage ist, ob das Unternehmen dadurch vor der ersten Dividendensenkung seit dem zweiten Weltkrieg steht, oder ob die Finanzreserven herhalten müssen, um die Ausschüttungen an die Aktionäre stabil zu halten

Schwache Öl- und Gaspreise belasten

Nachdem die Jahre 2017 und 2018 für den Ölmulti glänzend verliefen, gab es im Jahr 2019 aufgrund schwächerer Öl- und Gaspreise eine Delle bei der Umsatz- und Gewinnentwicklung. Während der Umsatz von 388 Mrd. USD um -11% auf 345 Mrd. USD zurückging, fiel das Ergebnis je Aktie um -30% von 2,80 USD auf 1,97 USD. Das Ergebnis lag damit etwas unter den Markterwartungen. Doch schon im Jahr 2020 soll es für den britisch-niederländischen Öl- und Gaskonzern wieder bergauf gehen: Im Durchschnitt erwarten Analysten für 2020 einen Umsatz von 346 Mrd. USD, also in etwa auf Vorjahreshöhe. Das Ergebnis je Aktie soll dabei um +53% auf 3,01 USD gesteigert werden. Auch bilanziell ist der Energieriese hervorragend aufgestellt: Das Eigenkapital lag zum 31.12.2019 bei 190,5 Mrd. USD, so dass die Eigenkapitalquote bei 47% liegt.

Dividende seit 1945 nicht mehr gesenkt: Endet die unglaubliche Serie nun?

Europas größter Ölkonzern hat die Dividende seit dem Jahre 1945 d.h. seit mehr als 70 Jahren (!) nicht mehr gesenkt. Der britisch-niederländische Energieriese galt somit als einer der zuverlässigsten Dividendenzahler überhaupt. Aktuell zahlt der Konzern eine Quartalsdividende in Höhe von 0,47 USD (umgerechnet rund 0,43 Euro) je Aktie aus, im letzten Jahr insgesamt 1,88 US-Dollar (ca. 1,71 Euro), was bei derzeitigen Kursen von 12 Euro je A-Aktie einer Dividendenrendite von unglaublichen 14% p. a. entspricht. Der extreme Absturz des Ölpreises sowie die Corona-Krise haben auch die Aktie von Royal Dutch Shell arg gebeutelt. Dem stark gefallenen Aktienkurs zu Folge könnte den Aktionären also möglicherweise eine Dividendenkürzung drohen. Anfang März gab das Unternehmen für das vierte Quartal 2019 allerdings nochmals eine unveränderte Zahlung in Höhe von 0,47 USD an. Doch selbst eine vorübergehende Dividendenhalbierung würde immer noch eine Dividendenrendite von 7% bedeuten. Und wer weiß? Vielleicht gelingt es dem Konzern ja wider Erwarten doch, trotz der Turbulenzen und eines drohenden Gewinneinbruchs (oder gar Verlusts), die Dividende stabil zu belassen.

Zwei unterschiedliche Aktienklassen

Die Aktien von Royal Dutch Shell sind in die Klassen A (ISIN: GB00B03MLX29) und B (ISIN: GB00B03MM408) aufgeteilt. Beides sind gleichwertige Aktien, die sich in Art und Umfang der Aktionärsrechte wie Stimmrecht und Dividendenanspruch komplett entsprechen. Der Unterschied besteht lediglich in der steuerlichen Behandlung der ausgeschütteten Dividenden. Die Aktien der Klasse A unterliegen niederländischem Steuerrecht und damit einem Quellensteuerabzug von 15% auf die Dividendenausschüttung.

Die Aktien der Klasse B unterliegen hingegen britischem Steuerrecht und haben daher keinen Quellensteuerabzug auf die Dividende zur Folge. Da die niederländische Quellensteuer von 15% voll auf die Kapitalertragsteuer-Schuld eines deutschen Anlegers anrechenbar ist, sind die steuerlichen Folgen bei der Dividendenzahlung bei beiden Aktienklassen gleich. Daher sollten Sie gegebenenfalls in die etwas günstigeren A-Aktien investieren. .

Klassische Dividendenaktie mit 14% Rendite

Royal Dutch Shell verfügt über eine außerordentliche Dividendenhistorie, so dass sich Anleger zumindest bislang stets auf eine hohe Ausschüttungsquote verlassen konnten. Das klassische Dividendenpapier ist durch den Ölpreis-Absturz und die Corona-Krise stark ins Trudeln geraten. Dennoch sollte es dem Unternehmen gelingen, die Krise zu überbrücken und weiterhin attraktive Dividenden auszuzahlen. Erholt sich der Ölpreis vom jüngsten Preisschock, so besteht für die Aktie zusätzlich auch ein attraktives Kurserholungspotenzial. Mit einer Dividendenrendite von knapp 14 Prozent ist die Aktie aktuell extrem günstig bewertet. (nachfolgend der Chart der A-Aktie. Hier finden Sie den Chart der B-Aktie)

Sie möchten sich über deutsche Dividenden-Aktien informieren? In diesem Artikel haben wir die 15 besten Dividenden-Aktien für Sie zusammengefasst:

Die 15 besten Dividenden-Aktien Deutschlands 

Sie möchten wissen, welche Aktien in den USA die beste Dividendenrendite haben? Dann lesen Sie den folgenden Artikel:

Die besten Dividenden Aktien der USA

Die besten Dividenden-Aktien in Europa finden Sie hier:
Die besten Dividenden Aktien Europas

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Altersvorsorge – So erzielen Sie eine Rente mit Dividende

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