Cardinal Health Aktie Prognose Cardinal Health: Es gibt noch Gewinner an der Wall Street – Diese Aktie trotzt dem Trend

News: Aktuelle Analyse der Cardinal Health Aktie

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Cardinal Health
ISIN: US14149Y1082
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Chartanalyse
Basis 6 Monate neutral
Zur Cardinal Health Aktie
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Es gibt derzeit wahrlich nicht viele Aktien, die sich gegen den Bärenmarkt an den globalen Märkten stemmen können. Eine davon ist die Cardinal Health-Aktie, welche im gestrigen Handel unter schwierigsten Marktbedingungen sogar einen Breakout Richtung Norden starten konnte. Damit steht der Titel unmittelbar vor einem neuen möglichen 52-Wochen-Hoch.

Cardinal Health gehört neben McKesson zu den größten Pharmazieunternehmen in den Vereinigten Staaten und zeigt sich schon seit Monaten in einer guten Gesamtlage. Der jüngste Abverkauf an der Wall Street ging an dieser Aktie spurlos vorüber. Die letzte kleinere Zwischenkorrektur von September wurde punktgenau an der 50-Tage-Linie aufgefangen.    

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Cardinal Health Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Das gestrige Kaufsignal erfolgte mit überdurchschnittlich hohem Volumen. Ein gutes Zeichen für weitere mögliche Anstiege. Nun gilt es noch die Hürde bei 72.28 USD zu meistern. Danach wäre der Weg nach oben frei.

Im langfristigen Chart gibt es zwar noch einige nennenswerte Widerstände aber alles in allem ist der Kursverlauf unter den gegebenen Marktumständen mehr als beeindruckend. Solange die Aktie das Tief von Dienstag nicht nach unten durchbricht, bleibe ich hier vorläufig bei einer bullischen Bewertung.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 11.10.2022 Kurs: 70.33 Kürzel: CAH | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der Cardinal Health Aktie

Cardinal Health ist durch die Opioid-Klagen in den USA massiv unter die Räder gekommen. Vielleicht zu sehr? Wie sieht die Prognose für die Aktie aus?

Ein Gigant

Cardinal Health ist eines der führenden Pharmazieunternehmen in den USA. Der Gigant vertreibt so gut wie alle medizinischen Produkte, die man sich vorstellen kann, viele davon stellt man selbst her.
Dementsprechend gehört der Großteil aller Unternehmen in der Branche zu den Kunden von Cardinal Health (CAH), darunter beispielsweise mehr als drei Viertel aller US-Krankenhäuser.

Gemeinsam mit McKesson und AmerisourceBergen beherrscht man faktisch den gesamten Medikamenten-Großhandel in Nordamerika.
Aufstrebende Konkurrenz hätte es entsprechend schwer, daher gibt es auch keine.

Cardinal kam zeitweise aber trotzdem massiv unter Druck, da man unter anderen das Ziel der Opioid-Klagewellen wurde. Am Ende wurde Cardinal zur Zahlung von 6,4 Mrd. USD verurteilt.
Den allergrößten Teil davon wird man über einen Zeitraum von 18 Jahren zahlen. In den Büchern des Konzerns ist die Sache längst abgehakt.

Das kostet Milliarden

Am Ende kehren wir an der Börse immer wieder zu einem Punkte zurück: Verhältnismäßigkeit.

Eine Strafe von 6,4 Mrd. USD ist schmerzhaft, selbst für einen Großkonzern. Allerdings wird die Inflation in den kommenden anderthalb Jahrzehnten ihren Beitrag leisten.
Es gibt schließlich einen guten Grund, warum man bei vielen Bewertungsmodellen wie dem Discounted Cashflow die zukünftigen Cashflows abzinst.
Genau das gleiche müsste man hier auch machen.

Der abgezinste Schaden ist geringer als 6,4 Mrd. USD. Hinzu kommt, dass die Zahlungen natürlich vom gemeldeten Gewinn abgehen und somit die Steuerlast senken.
Das mindert den realen Schaden noch weiter.

Der Knackpunkt an der Geschichte ist, dass durch den Skandal und die selbstverstärkende Wirkung von Aktienverkäufen am Ende aber mehr als 11 Mrd. USD an Börsenwert vernichtet wurden.
Das dürfte realistisch betrachtet ein bisschen viel sein.

Zu viel

Daraus ergibt sich eine entsprechende Chance, denn die Lücke sollte sich mittelfristig schließen.

Cardinal Health kommt derzeit nur auf eine forward P/E von 8,7. Das ist nicht gerade viel, vor allem im aktuellen Umfeld.
Das gilt umso mehr, wenn man den Prognosen Glauben schenken darf. Demnach werden in den kommenden beiden Geschäftsjahren Gewinnsteigerungen von 10% p.a. erwartet.

In den letzten fünf Jahren lag die P/E bei 11,0. Aus dieser Warte wäre also auch noch ausreichend Platz vorhanden.

Nehmen wir an, die Prognosen werden erfüllt und die P/E steigt wieder auf das Normalniveau, ergibt sich daraus auf Sicht von 12 Monaten ein Kursziel von 68,75 USD.

Wir werden sehen, ob es dazu kommt. Zwischenzeitlich würde man für die Wartezeit mit einer Dividendenrendite von 3,94% entlohnt.

Chart vom 22.12.2021 Kurs: 49,72 Kürzel: CAH - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 22.12.2021 Kurs: 49,72 Kürzel: CAH – Wochenkerzen

Der mehrjährige Abwärtstrend wurde überwunden und eine langfristige Bodenbildung zeichnet sich ab.
Aus technischer Sicht ist es durchaus möglich, dass unser Kursziel auch schon früher erreicht wird.

Für antizyklische Investoren ist das aktuelle Niveau interessant. Unter 47,50 USD sollte die Aktie aber möglichst nicht mehr fallen, denn das könnte einen erneuten Rücksetzer in Richtung 42,50 USD provozieren.
Wirklich problematisch wird es aber erst unter dieser Marke.

Steigt Cardinal Health hingegen über 51,50 USD, kommt es zu einem prozyklischen Kaufsignal mit möglichen Kurszielen bei 54 sowie 55,50.
Das eigentliche Ziel ist aber 60 USD.

Bricht Cardinal Health über 62 USD aus, könnte das eine langlaufende Aufwärtsbewegung einleiten.