Charles Schwab Aktie Prognose Robinhood, MarketAxess und Charles Schwab: Profiteure der Volatilität

News: Aktuelle Analyse der Charles Schwab Aktie

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Charles Schwab
ISIN: US8085131055
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Zur Charles Schwab Aktie

Wenn es an der Börse holprig wird, freut das die wenigsten. Es gibt aber auch Unternehmen, die unmittelbar davon profitieren.
Mehr Volatilität bedeutet mehr Handelsaktivität. Für Broker gibt es wahrlich Schlimmeres.

Hier finden Sie eine Einschätzungen zu Robinhood und MarketAxess

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Wenn es an der Börse holprig wird, freut das die wenigsten. Die Masse der Anleger verkauft ihre Aktien, denn sie haben Angst vor weiteren Kursverlusten.

Dabei ist das Einzige, was sie damit erreichen, dass sie ihre Verluste realisieren und am Ende der Rallye zuschauen oder zu höheren Kursen wieder einsteigen.

Das glauben Sie nicht? Es ist aber unbestreitbar und einer der Hautgründe, warum 95% aller Anleger schlechter abschneiden als der Gesamtmarkt.

Wenn man etwas genauer darüber nachdenkt, wird offensichtlich, warum es so sein muss und so ist.

Immer wenn die Kurse in den Keller rauschen, passiert doch genau das: Die Mehrheit verkauft. Sonst würden die Kurse doch nicht fallen.
Dasselbe gilt für Phasen, in denen es über Monate hinweg stetig aufwärts geh, so wie wir es beispielsweise 2021 erlebt haben.
Das sind die Phasen, in denen die Mehrheit kauft.

Ein ziemlich schlechtes System.

Krisengewinner

Im Kern soll es in diesem Artikel aber um die Krisengewinner gehen. Unternehmen, die von der zunehmenden Volatilität profitieren.

Das sind unter anderem Broker, denn wann immer Kursschwankungen größer werden oder sogar Panik herrscht, handeln Anleger am meisten.
Daher sollten die Aktien von Brokern in diesen Phasen eigentlich gefragt sein.

Doch der Markt ist gewohnt kurzsichtig, oder womöglich werden diese Zusammenhänge auch nicht verstanden.
Wie gewohnt wird während Korrekturen und Crashs unterschiedslos abverkauft.

Das hat dazu geführt, dass auch die Aktien von Brokern massiv unter Druck gekommen sind.

Der Branchengigant Charles Schwab hat fast ein Drittel an Wert verloren. MarketAxess, einer der führenden Anleihen-Broker, hat mehr als die Hälfte verloren.
Die Aktie der jungen Wilden von Robinhood ist sogar um fast 90% eingebrochen.

Es handelt sich um drei sehr unterschiedliche Fälle und die Gesamtkonstellation ist jeweils komplett anders, aber am Ende sind sie allesamt einen Blick wert.

Die sichere Hausnummer

Charles Schwab ist einer der größten US-Broker, was das Wachstum aber kaum bremsen kann.

In den letzten zehn Jahren konnte der Umsatz von 4,90 auf 18,52 Mrd. USD gesteigert werden.
Der Gewinn legte im selben Zeitraum überproportional von 0,93 auf 5,86 Mrd. USD zu.

Das Wachstum ist allerdings nicht nur organisch erfolgt, es wurden auch immer wieder Zukäufe getätigt.
Das jüngste und größte Beispiel ist die Übernahme von TD Ameritrade, welche 2020 abgeschlossen wurde.

Dazu waren immer wieder auch Kapitalerhöhungen notwendig, unter dem Strich wurde aber ein echter Mehrwert für Anleger geschaffen.
Das Ergebnis legte im selben Zeitraum von 0,69 auf 2,83 USD je Aktie zu.

Ausblick und Bewertung

Charles Schwab erwartet im laufenden Geschäftsjahr einen Gewinnsprung um 25% auf 3,55 USD je Aktie und auch in den Folgejahren wird erhebliches Wachstum erwartet.

Die Aktie kommt somit auf eine P/E von 23,0 und eine forward P/E von 18,3. Das ist bei den vorliegenden Wachstumsraten wenig.
Dasselbe gilt im historischen Vergleich, denn in den letzten fünf Jahren lag die P/E durchschnittlich bei 25,7.

Man muss allerdings auch sagen, dass die Schwankungsbreite bei der Bewertung von Charles Schwab schon immer sehr hoch war und zwischen 12 und mehr als 30 schwankte.
Den größten Teil der Zeit war man aber eher am oberen Ende der Skala bewertet.

Darf man den Prognosen Glauben schenken und unterstellt eine P/E von 20, ergibt sich auf Sicht von 12-18 Monaten ein Kursziel von 96 USD.

Chart vom 13.05.2022 - Kurs: 65 Kürzel: SCHW - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 13.05.2022 – Kurs: 65 Kürzel: SCHW – Wochenkerzen

Aus technischer Sicht ist die Aktie auf ein interessantes Niveau zurückgekommen. Von 67 bis 50 USD reihen sich die Unterstützungen regelrecht auf.
Das ist natürlich eine weite Spanne, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass irgendwo in diesem Bereich der finale Boden ausgebildet werden wird.

Eine Möglichkeit mit dieser Unschärfe umzugehen, ist ein schrittweiser Einstieg. In den meisten Fällen ist das ohnehin die beste Herangehensweise, auch abseits von Crash-Phasen.
Dafür würden sich beispielsweise die Support-Zonen zwischen 65 und 60 sowie der Bereich zwischen 55 und 50 USD anbieten.

Über 69 und 76 USD käme es hingegen jeweils zu prozyklischen Kaufsignalen.

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