Metro Aktie Prognose METRO: Bärisch ist sie längst, aber es könnte noch heftiger werden

News: Aktuelle Analyse der Metro Aktie

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Inflation ist ein Problem für den Einzelhandel. Corona ebenso. Wenn dann auch noch die Waren ausbleiben, wird es ungemütlich. Aber laut einer aktuellen Umfrage des ifo-Instituts droht genau das. Für die METRO-Aktie hieße das: Da könnte noch viel Luft nach unten sein.

Durch die Meldung, dass in Südafrika eine ungewöhnlich problematische Corona-Mutante aufgetaucht sei, durchbrach die Aktie des Einzelhandelskonzern METRO ihre im Chart dick hellblau markierte 200-Tage-Linie und vollendete dadurch ein Dreifach-Topp. Doch jetzt steht die METRO-Aktie kurz davor, auch noch ein größeres, das Juni-Hoch mit einschließendes Topp zu vollenden.

Die Nackenlinie dieser breit angelegten Topp-Formation findet sich bei 9,886 Euro. Und wenn diese Linie signifikant brechen sollte, hätten die Bären, die jetzt ohnehin schon das Geschehen dominieren, aus charttechnischer Sicht noch einmal freie Bahn bis hinunter auf 8,75 Euro. Erst dort würde die nächste Auffanglinie von Bedeutung warten.

Ein solcher Abstieg erschiene überzogen, würde es „nur“ bei der immer weiter anziehenden Inflation und einer Verschärfung der Corona-Reglementierungen bleiben, immerhin geht es hier um ein Unternehmen, dass vor allem im Großhandel agiert und dessen Palette vornehmlich den sogenannten Grundbedarf der Bevölkerung abdeckt. Aber wenn jetzt noch ein dritter Belastungsfaktor hinzukommt, wäre ein erneuter Abwärtsimpuls keine Überraschung mehr. Und genau das könnte jetzt passieren, denn:

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Metro Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Laut einer aktuellen, am Dienstag veröffentlichten Umfrage des ifo-Instituts unter den Einzelhändlern meldeten 77,8 Prozent der Unternehmen, dass Teile der bestellten Waren nicht geliefert werden können. Im September waren es 74 Prozent, im Oktober schien sich das mit 60 Prozent etwas zu entspannen … aber dieser aktuelle, neue Rekordwert lässt fürchten, dass sich das Problem ausgerechnet zum Weihnachtsgeschäft verschärft. Zwar sind dabei vor allem Spielzeuge, Fahrräder, Autos, Baumarkt-Artikel und Elektronik betroffen. Aber die METRO-Unternehmen führen nicht nur Lebensmittel … und auch da sind ja Engpässe vorhanden.

Nachdem METRO das am 30. September beendete Geschäftsjahr 2020/2021 mit einem ziemlich gemischten Ergebnis beendet hatte, setzen die meisten Analysten zwar bislang auf ein deutlich stärkeres Jahr 2021/2022. Doch wirklich optimistisch ist man in Expertenkreisen nicht, das durchschnittliche Kursziel liegt bei etwa zehn Euro und somit dort, wohin die Aktie jetzt schon abgerutscht ist. Und es gibt noch keine neue Analysten-Einstufung, seit diese ifo-Umfrage auf den Tisch kam und die neue Lage in Sachen Corona vorliegt. Durchaus möglich also, dass die Anleger dem, was sie seitens der Analysten erwarten, schon einmal vorgreifen.

Hier die Hand aufzuhalten, wäre daher mehr als gewagt, denn der Weg nach unten wäre, sofern diese jetzt belagerte Unterstützung bei 9,886 Euro fallen sollte, momentan der einfachere für die Trader.

METRO-Aktie: Chart vom 30.11.2021, Kurs 9,98 Euro, Kürzel B4B | Online Broker LYNX
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