Gezielt in den Zukunftssektor Batterietechnik investieren

Der vorgestellte ETF bildet den Referenzindex Solactive Battery Value-Chain Index ab, besteht aus 29 Einzeltiteln des Bereichs Batterietechnik und enthält unter anderem Wertpapiere aus Japan, Südkorea, China, den USA und zum Beispiel auch aus Deutschland. Anleger können somit bequem und mit nur einem Investment global in den Bereich Batterietechnik investieren.

Informationen zum Referenzindex – Solactive Battery Value-Chain Index

Der Referenzindex Solactive Battery Value-Chain Index (DE000SLA33F4) bündelt 29 verschiedene Wertpapiere, deren Aktiengesellschaften im Bereich der elektro-chemischen Energiespeichertechnik oder im Bereich des Rohstoffbaus von Metallen und Spezialmetallen zur Produktion von Batterietechnik tätig sind. Der Index wird von der Solactive AG als Net Total Return Index in US-Dollar berechnet, publiziert und vertrieben. Dies bedeutet, dass die Netto-Dividenden der jeweiligen Wertpapiere bei der Berechnung des Index Berücksichtigung finden und demnach mit eingerechnet werden. Der Referenzindex wurde mit einer Basis von 100,00 Punkten am 18. Mai 2012 lanciert. (Daten gemäß Solactive Factsheet vom 16. September 2019)

L&G Battery Value-Chain UCITS ETF im Detail

Der ETF kann über die London Stock Exchange in der Handelswährung US-Dollar erworben werden, die Fondswährung ist auch der US-Dollar. Aus diesem Grund besteht für Anleger des Euroraums bei einer Investition neben dem allgemeinen Kursrisiko auch ein Währungsrisiko. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,75 Prozent und die Ertragsverwendung des Fonds ist thesaurierend. Der ETF nutzt die vollständige physische Replikationsmethode und erwirbt die Aktien demnach direkt. Der ETF wurde am 23. Januar 2018 aufgelegt und hat mit dem Stichtag des 31. August 2019 ein verwaltetes Vermögen (AUM) in Höhe von 39,9 Mio. US-Dollar.

Einzelgewichtungen im Referenzindex und ETF-Portfolio

Aufgrund der vollständig physischen Replikationsmethode erwirbt der ETF die Wertpapiere direkt. Dies führt zu einer größtmöglichen Deckungsgleichheit zwischen dem ETF-Portfolio und dem Referenzindex.

Die größte Position im Referenzindex ist mit 4,6 Prozent NEC. Auf den weiteren Plätzen folgen mit 4,4 Prozent Hitachi Chemical, mit 4,3 Prozent Sony, mit 4,1 Prozent Samsung, mit 4,1 Prozent FMC Corporation, mit 3,7 Prozent ABB, mit 3,6 Prozent Nidec, mit 3,5 Prozent Toshiba, mit 3,5 Prozent TDK Corporation und mit 3,5 Prozent Tesla.

Diese Top-10-Positionen erreichen bereits eine Gesamtgewichtung von 39,3 Prozent. Das spricht immer noch völlig ausreichend für eine hohe Diversifikation. Die restlichen 19 Positionen weisen schließlich eine Gewichtung von 60,7 Prozent auf.  (Daten gemäß L&G Factsheet vom 31. August 2019)

Länder- und Währungsallokation – Japan übergewichtet

Japan ist seit mehreren Jahrzehnten in vielen Bereichen modernster Technik ein Global Player. Dies gilt auch beim Thema Batterietechniken. Der Anteil Japans liegt im Index bei 47,1 Prozent. Auf dem zweiten Platz finden sich mit 17,7 Prozent die USA, Südkorea nimmt mit 10,5 Prozent den dritten Platz ein. Erfreulicherweise befindet sich in diesem Markt mittlerweile auch Deutschland mit einem Anteil 9,5 Prozent auf dem vierten Platz. Die restlichen Positionen in Höhe von 15,2 Prozent verteilen sich auf weitere Länder. Der Währungsanteil des japanischen Yens (JPY) liegt bei 47,1 Prozent, der des US-Dollars bei 20,5 Prozent, der des koreanischen Won (KRW) bei 10,5 Prozent und der des Euros bei 9,5 Prozent. Die restlichen Währungen vereinen einen Anteil von 12,4 Prozent auf sich. (Daten gemäß Solactive vom 16. September 2019)

Performance des Referenzindex längerfristig noch negativ

Seit Jahresanfang notiert der Referenzmarkt mit 7,10 Prozent im Plus, während der ETF eine Performance von 6,74 Prozent erzielte. Auf 52-Wochensicht liegt der ETF allerdings mit 6,01 Prozent im Minus. Der Referenzindex rutschte im Vergleichszeitraum um 5,76 Prozent ab. Die Performancedifferenzen sind vor allem auf die jährliche Gebühr von 0,75 Prozent zurückzuführen. Zudem können Transaktionskosten und Wechselkursrisiken eine weitere Rolle spielen. (Performancedaten in Bezug auf den Referenzindex und den ETF gemäß Legal & General Facsheet mit dem Stand vom 13. September 2019)

Expertenmeinung – nicht nur der automobile Wandel hin zum E-Fahrzeug benötigt Batterietechnik

Der Markt für industrielle Batterietechnik wird den Berechnungen der Experten von Orbis Research von 2019 bis 2014 jährlich um mehr als acht Prozent wachsen. Die Wachstumstreiber finden sich nicht nur in der Automobilindustrie. Natürlich wird vor allem der automobile Wandel hin zum Elektroauto nicht ohne eine ausgereifte Batterietechnik vollzogen werden, doch neben der Automobilindustrie gibt es noch viele weitere Anwendungsgebiete.

Heutzutage benötigen zum Beispiel auch gigantische Datencenter riesige Batteriesysteme als Energie-Backups. Aber auch die immer weiter voranschreitenden erneuerbaren Energien benötigen eine Unmenge an Batteriekapazitäten, um die durch Sonne, Wasser und Wind erzeugte Energie auch speichern zu können. Hinzu kommen all die Anwendungsgebiete aus dem täglichen Leben von Privatpersonen, sei es der Akkuschrauber, das Smartphone, das E-Bike, der E-Scooter, das Notebook, Tablet oder alle weiteren sonstigen kabellosen Geräte aus der Unterhaltungs-, Freizeit und Elektroindustrie, die alle nicht ohne Batterietechnik auskommen.

Wie man es anhand der Gewichtungen im vorliegenden ETF bereits erkennen kann, dominiert die asiatische Region das Batteriegeschäft, denn vor allem Japan, Südkorea, aber auch China sind hier führend. In den letzten Jahren drängen auch einige US-Player in den Markt, unter anderem auch der Elektroautohersteller Tesla, der sich Jahre zuvor auch Solarcity einverleibte. Ungeachtet der jeweiligen Anwendungsgebiete, ob industriell oder eben privat, so werden die Hersteller, die effiziente, langlebige, leichte und vor allem enorm leistungsfähige Batterietechniken entwickeln, produzieren und vertreiben in den nächsten Jahren die Nase vorn haben.

Zieht man allein einmal das Beispiel der Evolution von Batterietechnik im Zusammenhang mit Notebooks heran, so wird sich jeder Nutzer bestimmt noch an die enorm globig wirkenden und austauschbaren Notebookbatteriepacks erinnern, die das Gewicht eines Notebooks schnell auf drei oder mehr Kilogramm hievten. Mit der modernsten Batterietechnik hat sich das Gewicht und die Größe erheblich reduziert und die Leistung enorm erhöht. In den nächsten Jahren werden vor allem die Lithium-Ionen-Batterien weltweit vermehrt Anwendung im Bereich des Elektroautomobile und der Elektrobusse finden, die insgesamt für die Hälfte der globalen Lithium-Ionen-Batterieumsätze verantwortlich sein dürften.

Die zweite Hälfte wären die elektronischen Geräte und Industrieanwendungen. Die Experten von LuxResearch gehen von einer Dominanz der Lithium-Ionen-Batterietechnik bis 2020 aus, die schrittweise dann von der sogenannten weiterentwickelten (advanced) Lithium-Ionen-Batterietechnik abgelöst wird. Diese weiterentwickelten Lithium-Ionen-Batterien dürften schrittweise mehr Volt haben und vor allem einen höheren Anteil an Materialien mit erhöhter Kapazität. In den nächsten Jahren werden die Marktvolumina für Batterietechniken in allen Bereichen und besonders für automobile Anwendungen enorm ansteigen. Mit dem hier präsentierten ETF könnte man von dieser Entwicklung profitieren.

Mögliches Setup

Eine Position könnte nach ein paar Tagen mit Kursschwäche aufgebaut werden. Ein Kauf wäre zum Beispiel bei 7,70 USD möglich. Das Ziel wäre bei 8,95 USD auszumachen. Die Position sollte zum Beispiel mit einem Stoploss abgesichert werden, der hier bei 7,30 USD zu ziehen wäre, um Verluste zu begrenzen. Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) liegt bei diesem Setup bei 3.125. (Das Setup soll beispielhaft sein)

Über den ETF-Anbieter LGIM: Legal & General Investment Management ist der Legal & General Group plc aus Großbritannien zuzuordnen. Der an der LSE im FTSE100 gelistete Konzern ist eine Finanzgruppe, die unter anderem Lebens- und Krankenversicherungen, Rentenpolicen, Fonds und weitere Investmentprodukte anbietet. Der Konzern wurde bereits 1836 gegründet und ist heute der größte Vermögensverwalter für britische Pensionsfonds, der größte Investor am britischen Aktienmarkt und Marktführer im Bereich Risikolebensversicherungen in Großbritannien. L&G ETF ist der LGIM zuzuordnen, die mit dem Stichtag des 30. Juni 2019 insgesamt über 1,1 Billionen britische Pfund an Vermögen verwaltet.

Über den Indexanbieter Solactive: Solactive ist ein 2007 unter dem Namen Structured Solutions gegründeter deutscher Anbieter für Indexlösungen. Dabei bietet Solactive seine Leistungen der Finanzindustrie global für alle Asset Klassen an. Die Indexprodukte werden entwickelt, berechnet und vermarktet. Zum Zeitpunkt des Januar 2019 nutzten rund 400 internationale Kunden aus der Finanzindustrie die Produkte von Solactive und haben über 380 ETFs mit einem Gesamtvolumen über 200 Mrd. US-Dollar auf Solactive-Indizes aufgelegt. Solactive hat seinen Firmensitz in Frankfurt und ist ferner in Berlin, Dresden, Toronto und Hongkong vertreten.

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