DAX: Alarmstufe rot! -10 Prozent in 5 Tagen – kaufen wenn die Kanonen donnern?

Plötzlich herrscht Panik! Der DAX verliert in nur fünf Handelstagen 1.495 Punkte! Das ist ein Minus von über 10 Prozent! Vielen Privatanlegern fällt es da nicht leicht einen kühlen Kopf zu bewahren, um gute Chancen am Markt zu erkennen und auch wahrzunehmen. Deshalb stelle ich Ihnen eine mögliche Trading-Chance in dieser DAX-Analyse vor.

DAX-Rückblick: Auf Euphorie folgt Verkaufspanik

Wer hätte das gedacht? Nach dem Rekordhoch letzte Woche bei 13.795 Punkten, steht der Deutsche Aktienindex gerade bei 12.300 Punkten. Ja, Sie lesen richtig! Ganze 1.495 Punkte tiefer. Die Nerven liegen blank.

Leser meiner letzten DAX-Analyse vom 07. Februar 2020 waren vorbereitet. Bereits vor drei Wochen hatte ich darauf hingewiesen, dass die Risiken für eine Korrektur steigen. Aufmerksame Leser konnten anhand der vorgestellten „Short-Trade-Idee“, mit Einstieg, Stopp-Loss und Gewinnziel, stolze 487 Punkte Gewinn erzielen. Sie konnten damit rechtzeitig Ihre Aktienpositionen über den Future absichern, oder sogar von der vorgestellten Trade-Idee profitieren.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 12.367 Kürzel: DAX 4-Stundenkerzen | Online Broker LYNX

Möglich gemacht hat das u.a. die seit Montag herrschende Verkaufspanik an den weltweiten Aktienmärkten. Der sich global ausbreitende Coronavirus und die damit verbundene Angst vor einer konjunkturellen Eintrübung, treibt die Anleger aus dem Aktienmarkt.

So staunten viele Börsianer am Montagmorgen nicht schlecht, als der DAX im Xetra-Handel mit einer Kurslücke (engl. Gap) von fast -350 Punkten eröffnete. Weitere Kursverluste folgten. Am Tagestief ging es sogar unter die psychologisch wichtige Marke von 13.000 Punkten.

Nachdem der DAX am Dienstag sogar mit einem kleinen Up-Gap startete, wurde aber weiter fleißig abverkauft.

Das Ergebnis: Ein Tageschlusskurs unter 13.000 Punkten und damit ein klares Verkaufssignal.

Keine guten Vorzeichen für den Mittwoch! So ist es nicht verwunderlich, dass der DAX erneut mit einem „Down-Gap“ von über 100 Punkten eröffnete. Was folgte war ein Kursrutsch von weiteren 300 Punkten auf 12.368 Punkten.

An diesem Punkt änderte sich dann plötzlich die Stimmung. Es wurde gekauft – und zwar richtig! Einerseits durch die Bullen und andererseits durch die Bären, die wohl angefangen haben Ihre Short-Positionen (auch Absicherungen über den Future) zu schließen.

Die Folge: Eine 480-Punkte Rallye – innerhalb von nur fünf Stunden!

Eine solche Volatilität im DAX lässt jedes Trader-Herz höher schlagen. Vorausgesetzt man ist darauf vorbereitet und hat einen klaren Handelsplan. Einen solchen erhalten Sie weiter unten in dieser DAX-Analyse.

Diejenigen die geglaubt haben, das war es jetzt mit der Panik im DAX, wurden am Donnerstag eines Besseren belehrt. Der Donnerstag startete, wie schon der Montag und der Mittwoch mit einem weiteren „Down-Gap“. Diesmal von 245 Punkten. Nach einem kurzen Aufbäumen am Nachmittag ging der Xetra-DAX bei schwachen 12.367 Punkten aus dem Handel.

Nachbörslich kam es aber noch dicker. Der DAX-Future wurde von der Wall Street weiter nach unten gerissen und schloss am Donnerstag um 22:00 Uhr bei 12.143 Punkten. Das könnte Angst und Panik für den heutigen Freitag weiter befeuern – ein guter Nährboden für mögliche Trading-Chancen.

Um von der aktuellen Situation im DAX profitieren zu können, ist es wichtig nicht den Überblick zu verlieren. Werfen wir deshalb einen Blick auf das große DAX-Bild.

DAX-Überblick: Übergeordneter Aufwärtstrend weiter intakt

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 12.367 Kürzel: DAX Wochenkerzen | Online Broker LYNX

Trotz der derzeitigen Panik zeigt ein Blick auf den obigen Chart ganz klar: Der übergeordnete Aufwärtstrend ist intakt. Eine Abfolge von höheren Hochs und höheren Tiefs seit Anfang 2019, wie auch eine intakte Aufwärtstrendlinie bestätigen das.

Aktuell befindet sich der DAX in einer dynamischen Korrektur dieses Trends. Die Kurslücke und die lange Kerze im Chart oben unterstreichen den dynamischen Charakter der Korrektur.

Ausgangspunkt dieser Korrektur war, wie in der letzten DAX-Analyse vom 07. Februar beschrieben, die Kombination aus Kreuzwiderstand und Preis-/ Zeit-Harmonie (vgl. Chart oben).

Kreuzwiderstände signalisieren mögliche Umkehrpunkte im Preischart. So stieß der DAX zum einen an die obere Trendkanalbegrenzung. Zum anderen an den horizontalen Widerstand aufgrund des Hochs aus dem Jahr 2018.

Dazu kam die harmonisch abgeschlossene Bewegungswelle.

So lange es keinen Wochenschlusskurs unter dem Tief vom August 2019 bei 11.266 Punkten gibt, ist dieser Aufwärtstrend meiner Ansicht nach intakt. Eine weitere Bewegungswelle ist somit aktuell wahrscheinlicher, als ein Trendbruch. Auch wenn das aufgrund der Panikverkäufe nur schwer vorstellbar ist.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wie weit kann diese dynamisch ablaufende Korrektur noch gehen und wo könnte für Swing-Trader ein Einstiegsniveau mit einem attraktiven Chance-Risiko Verhältnis sein?

DAX-Ausblick: Unterstützungszone könnte nächste Aufwärtsbewegung einleiten

Wenn wir uns den Chart oben noch etwas genauer anschauen, dann könnte der Bereich von 11.850 bis 12.000 Punkten im DAX als Unterstützung dienen.

Zum einen dürfte der bei 11.860 Punkten verlaufende 200-Wochen Durchschnitt (vgl. rote Linie im Chart) längerfristige Käufer anziehen.

Zum anderen hat der Preis bereits in der Vergangenheit mehrmals in diesem Bereich nach oben gedreht. Natürlich kann das diesmal auch anders sein, dennoch scheint das Preislevel für Käufer attraktiv zu sein.

Legt man darüber hinaus die Kurs Korrektur von Anfang 2018 (vgl. graues Rechteck im Chart oben) an das Verlaufshoch von letzter Woche an, dann endet diese Preisbewegung ebenfalls in der Unterstützungszone.

Trotz, oder gerade weil die Masse der Anleger derzeit panikartig ihre Aktien verkauft, könnte von diesem skizzierten Preisbereich die nächste Bewegungswelle im intakten Aufwärtstrend starten.

Erst mit einem Wochenschlusskurs unter 11.266 Punkten würde sich dieses Szenario ändern. Darüber präferiere ich das im Chart unten eingezeichnete Long-Szenario.

Wie Sie von einer möglichen Aufwärtsbewegung im DAX profitieren können, erfahren Sie jetzt.

DAX-Einblick: Handelsplan für mutige Anleger, die kaufen wenn die Kanonen donnern

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 12.367 Kürzel: DAX Wochenkerzen | Online Broker LYNX

Die Preis-Zone im DAX-Chart für eine mögliche Unterstützung ist zwischen 11.860 und 12.000 Punkten. Hier befinden sich u.a. die im Chart oben eingezeichnete horizontale Unterstützung, der Durchschnittspreis der letzten 200 Wochen und das Ende einer harmonischen Preisbewegung.

Der Einstieg kann damit im Bereich 11.860 erfolgen.

Der Stopp-Loss kann unter Berücksichtigung der historisch hohen Volatilität unter das Verlaufstief von August 2019 auf 10.937 gelegt werden. Das ist ein Stopp-Loss von 923 Punkten. Im Falle einer Investition passen Sie für ein professionelles Risikomanagement unbedingt Ihre Positionsgröße auf Ihre Depotgröße und Ihre persönliche Risikoeinstellungen an. Diesem Risiko steht eine Chance von 1.522 Punkten gegenüber. Damit ergibt sich ein Chance-Risiko-Verhältnis von 1,64.

In dieser möglichen Umkehrzone haben wir einen statistischen Gewinnvorteil für eine Preisbewegung in Richtung eines möglichen Gewinnziels bei 13.382 Punkten.

Sobald nach einem möglichen Einstieg das Kurslevel von 12.600 erreicht wird, kann der Stopp-Loss der Position auf den Einstieg nachgezogen werden. Damit wird das Restrisiko auf null reduziert.

Fazit DAX Analyse:

Die aktuelle DAX-Analyse zeigt: Verkaufspanik im DAX eröffnet eine attraktive Chance für einen längerfristigen Long-Trade. Ein möglicher Umkehrpunkt im Chart könnte im Bereich von 11.860 bis 12.000 Punkten liegen.

Falls es im DAX zu einer Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends kommt, könnten Sie von der oben vorgestellten Trade-Idee profitieren. Geht diese auf, erhalten Sie für jeden eingesetzten Euro ca. 1,64 Euro zurück.

Doch bitte denken Sie immer daran, der Kursverlauf kann sich jederzeit auch anders entwickeln und zu Verlusten führen. Ein aktives Trademanagement ist daher ebenfalls sehr wichtig.

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