Die besten Kobalt-Aktien | Online Broker LYNX

Der Preis des begehrten Batterie-Rohstoffs Kobalt befindet sich seit Anfang 2020 – so wie bei vielen anderen Rohstoffen – im Aufwärtstrend. Vieles spricht dafür, dass sich die Notierungen für das blaue Metall auch in den kommenden Jahren stark entwickeln werden.

Bereits vor rund drei Jahren war der Kobalt-Preis regelrecht durch die Decke gegangen, nachdem sich in der Automobilbranche die Erkenntnis breit machte, dass am Elektroauto zukünftig kein Weg mehr vorbeiführt. Verzögerungen beim Ausbau von Bergwerken und der Weiterverarbeitung begrenzten das Angebot auf der einen Seite während Vorratskäufe der Batterie- und Automobilhersteller auf der anderen Seite die Nachfrage anheizten und zu einem Wettbieten führten. Von den Tiefstständen im Jahr 2016 gerechnet vervierfachte sich der Kobaltpreis bis Anfang 2018 auf bis zu 95.000 USD je Tonne.

Heftige Schwankungen: Kobaltpreis nach heftiger Korrektur wieder im Aufwärtstrend

Danach setzte jedoch eine heftige Korrektur ein, so dass der Preis bis zum Sommer 2019 wieder auf bis zu 25.000 USD je Tonne zurückging. Der Grund dafür war, dass die Lager zuvor aus Angst vor weiteren Preisanstiegen prall gefüllt worden waren und somit ein zwischenzeitliches Überangebot bestand. Doch dieses wurde bis zum Jahr 2020 wieder abgebaut, so dass der Kobalt-Preis seitdem beständig anzieht und an der Londoner Metallbörse LME derzeit bei rund 56.500 USD je Tonne notiert. Von den Tiefstständen des Jahres 2019 gerechnet, entspricht dies bereits mehr als einer Verdoppelung. Doch diesmal könnte die Preisentwicklung nachhaltiger sein und möglicherweise den Auftakt zu einem längerfristigen Aufwärtstrend bedeuten.

In diesem Fall könnten die aktuellen Notierungen für Sie als Anleger weiterhin interessante langfristige Einstiegsgelegenheiten bei Kobalt-Aktien bieten. Wir sind für Sie der Frage nachgegangen, was den Kobaltmarkt bewegt und mit welchen Aktien Sie als Investor von der zukünftig erwarteten Knappheit des Rohstoffs profitieren könnten.

Der Kampf um Kobalt hat begonnen

Kobalt galt lange Zeit als recht obskures Metall, das als Kobaltblau zum Färben von Glas und Keramik verwendet wurde. Später fand man heraus, dass man damit hitzebeständigen Hochleistungsstahl und Superlegierungen z.B. für Wind- und Gasturbinen und Flugzeugtriebwerke herstellen kann. Heute steht Kobalt jedoch aus einem anderen Grund im Fokus, denn es gehört neben Lithium (siehe dazu unseren Artikel: Die besten Lithium Aktien) und Coltan zu den Metallen, die essenziell für Elektroauto-Batterien und Smartphone-Akkus sind. Kobalt ist nämlich ein wichtiger Bestandteil in Lithium-Ionen-Akkus. Dabei ermöglicht es das rasche Aufladen der Batterien bei gleichzeitig hoher Energiedichte. Auch wenn intensiv an technologischen Alternativen geforscht wird, erscheint das seltene Metall für die Revolution auf der Straße (siehe dazu unseren Artikel: Megatrend E-Mobility: Die besten Elektromobilitäts-Aktien), bei der digitalen Kommunikation und in den Energiespeichern von Morgen unersetzbar. Deshalb stehen die Chancen hervorragend, dass die Rallye der Kobalt-Aktien an der Börse eine Fortsetzung findet.

Fakten zum Rohstoff Kobalt

Kobalt ist ein silberblaues, relativ schweres Metall, das leitfähig und extrem hitzebeständig ist. Außerdem behält es seine magnetische Eigenschaft bis zu einer Temperatur von 1.150 Grad Celsius und damit länger als jedes andere bekannte Metall. Aufgrund dieser Eigenschaften ist Kobalt heutzutage vielseitig einsetzbar. Im Mittelalter gab es häufig Verwechslungen mit Silber- und Kupfererzen. Da es sich damals jedoch noch nicht verarbeiten ließ und zudem beim Erhitzen schlechte Gerüche abgab, wurde es als wertloses, „von Kobolden verhextes“ Metall angesehen.

Die weltweit bekannten Kobalt-Vorkommen betragen rund 25 Mio. Tonnen. Dabei wird Kobalt im modernen Bergbau überwiegend aus Kupfer- und Nickelerzen gewonnen. Im Jahr 2018 stammte 71 % des geförderten Kobalts aus der Demokratischen Republik Kongo wo sich sechs der zehn weltgrößten Kobaltminen und die Hälfte der bislang bekannten Kobaltvorkommen befinden. Daneben gibt es noch nennenswerte Vorkommen in Australien, auf Kuba, den Philippinen, in Sambia, Kanada, Madagaskar, Russland und anderen Ländern wie Marokko oder den USA.

Die besten Kobalt Aktien: Übersicht der prozentualen Verteilung der globalen Kobalt-Reserven | LYNX Broker

Konfliktmineralien aus der Demokratischen Republik Kongo

Der Kongo als Hauptförderland gilt als politisch instabil und unruhig, auch der Begriff der „Konfliktmineralien“ wurde dort geprägt. Bis zu 20 % des Kobalts stammen aus unkontrollierten, teilweise improvisierten, ungesicherten Minen bzw. dem Kleinbergbau. Unfälle, Kinderarbeit und Gesundheitsgefährdung sind laut Amnesty International an der Tagesordnung. Auch ökologisch richten diese Minen große Schäden an, da säurehaltige Abwässer entstehen und in die Umwelt gelangen. Die Instabilität des afrikanischen Landes, in dessen Osten sich bewaffnete Rebellengruppen und Milizen bekämpfen, sowie Berichte über Kinderarbeit haben einige Bergbauunternehmen bereits veranlasst das Land zu verlassen und stattdessen die Produktion in anderen Ländern wie Kanada oder Australien zu erhöhen. Der Rohstoffkonzern Glencore hingegen erhöht die Förderung in der Demokratischen Republik Kongo und eröffnete aus sozialer und ökologischer Sicht äußerst umstrittene Minenprojekte. Glencore steigerte die Kobaltförderung in den vergangenen Jahren erheblich und kontrolliert mittlerweile nahezu ein Drittel des weltweiten Marktes.

Elektrofahrzeuge lassen die Kobalt-Nachfrage explodieren

Seit 2010 verdoppelte sich die weltweite Kobalt-Nachfrage von 65.000 Tonnen auf über 136.000 Tonnen im Jahr 2020. Für das Jahr 2021 erwarten Marktexperten einen weiteren Anstieg um bis zu +17 %. Grund für die enorme Zunahme ist der steigende Bedarf an Lithium-Ionen-Batterien und Akkus. Diese stehen mittlerweile für rund 62 % der Kobalt-Nachfrage, nachdem der Anteil im Jahr 2006 noch bei 20 % lag. Im selben Zeitraum sind die Kosten für Akkus von 1.100 USD/kWh auf 137 USD/kWh gefallen. Spätestens im Jahr 2023 werden Preise von 100 USD/kWh erwartet. Die Nachfrage nach Kobalt wird weiter zulegen, denn ohne den Einsatz des Metalls in Batteriemodulen fährt kein Elektroauto. Pro Fahrzeug benötigt Tesla für neuere Modelle beispielsweise immerhin rund 10 kg Kobalt. Auch wenn der Marktanteil elektrischer und hybrider Fahrzeugantriebe mit ca. 10,9 Mio. zugelassenen Fahrzeugen per Ende 2020 noch überschaubar ist, nehmen die Verkaufszahlen gerade richtig Fahrt auf: Das Researchhaus Bloomberg hat in seinem Electric Vehicle Outlook 2020 zwei Prognosen entworfen. In der vorsichtigeren Variante sollen sich bis 2030 weltweit mindestens 140 Mio. Elektroautos auf den Straßen befinden, was rund 7 % der globalen Fahrzeugflotte entsprechen würde. Im zweiten, noch optimistischeren Szenario könnte es 2030 bereits 43 Mio. Elektrofahrzeug-Neuzulassungen pro Jahr geben, so dass dann bereits 30 % des gesamten Straßenverkehrs mit elektrischem Strom betrieben würde.

Der Bedarf für Elektromobilität verspricht daher ein besonders explosives Wachstum. Denn auch wenn bis 2030 nur ca. 30% der Neufahrzeuge über einen Elektroantrieb verfügen sollten, würden Schätzungen zufolge jährlich über 300.000 Tonnen Kobalt zusätzlich benötigt, das ist mehr als das Doppelte des aktuellen Marktvolumens.

Autokonzerne konkurrieren um Lieferverträge

Es war daher kein Wunder, dass viele Großkonzerne, darunter übrigens auch Apple, versuchten, mit Lieferverträgen eine möglichst langfristige Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Auch Autohersteller wie VW und BMW bemühten sich angesichts der hohen Preise um langfristige Lieferanten. Bei BMW beispielsweise rechnet man damit, 2025 bis zu zehnmal so viele Rohstoffe für Batterien zu benötigen wie jetzt. So lange keine echte Alternative entdeckt und zur Marktreife gebracht wird, dürfte die Nachfrage nach Kobalt also weiterhin stetig ansteigen.

Kobalt Produzenten können Angebot nur begrenzt ausbauen

Im Jahr 2017 kam es bis Anfang 2018 durch preisgetriebene Eindeckungskäufe vieler Kobalt-Abnehmer bereits zu einer Phase, in der das Angebot nicht mehr ausreichte, um die hohe Nachfrage zu decken. Als dann jedoch viele Lager gefüllt waren und das Angebot erhöht wurde, kam es auf Seiten der Kobalt-Produzenten postwendend zu einem Überangebot. Die zuvor stark gestiegenen Preise gerieten wieder ins Trudeln. Pech für diejenigen Unternehmen, die zu Höchstpreisen langfristige Lieferverträge abgeschlossen hatten. Im Jahr 2020 lag die weltweite Kobaltproduktion bei ca. 130.000 Tonnen. Die knapp 5 % höhere Nachfrage konnte aus Lagerbeständen gedeckt werden.

Da Kobalt zu 94 % als Nebenprodukt in Kupfer- und Nickelminen anfällt und der Abbau mit großem Aufwand verbunden ist, lässt sich das Kobalt-Angebot nicht beliebig steigern. Zwar gingen in den letzten Jahren z.B. im Kongo neue Minen in Betrieb, während bestehende Kobalt-Minen sukzessive ausgebaut wurden, aber der Produktionszuwachs dürfte von Jahr zu Jahr geringer ausfallen. Zuletzt entschloss sich Glencore aufgrund des Preisrückgangs sogar dazu, die große Kupfer-Kobalt-Mine Mutanda bis auf weiteres zu schließen und die Kobalt-Produktion von 43.000 Tonnen im Jahr auf 33.000 Tonnen im Jahr zu verringern. Aufgrund der zwischenzeitlichen Preisanstiege kündigte Glencore kürzlich jedoch an, die Mine Ende 2021 wieder zu eröffnen und ab 2022 wieder Kobalt zu produzieren. Die Wiederinbetriebnahme der Mutanda-Mine könnte den Kobaltmarkt also kurzfristig entlasten.

Dennoch erwartet die Deutsche Rohstoffagentur (DERA), dass sich in den kommenden Jahren unterm Strich eine Unterdeckung der Kobaltnachfrage entwickelt. Für Förderländer und Bergbaukonzerne bedeutet dies eine hervorragende Verhandlungsposition, während sich die Abnehmer hingegen auf Liefer- und Preisrisiken einstellen müssen.

Der Wettlauf um Kobalt könnte bald wieder neu entfacht werden

Die Automobilbranche hofft, dass die Weiterentwicklung von Akkus und Batterien dazu führt, dass zunehmend weniger Rohstoffe benötigt werden. Die Konzerne Panasonic und Tesla forschen bereits an Batteriezellen, die komplett ohne Kobalt auskommen. Ein Erfolg würde die Preisentwicklung von Kobalt sicher deutlich dämpfen. Forschung und Entwicklung in diesem Bereich sind jedoch sehr zeitintensiv. Technologische Durchbrüche dürften sich so frühestens in einigen Jahren auf die Nachfrage auswirken.

Die Eindeckungskäufe in den Jahren 2017 bis 2018 brachten das Marktgleichgewicht kurzzeitig aus den Fugen. Gemessen am tatsächlichen Verbrauch hielten sich Angebot und Nachfrage jedoch mengenmäßig noch in etwa die Waage, auch wenn die Produktion im vergangenen Jahr 2020 nicht ganz ausreichte, um die Nachfrage komplett zu decken.

Früher oder später wird der Wettlauf um Kobalt jedoch wieder schärfer werden. Das Schweizer Bankhaus UBS rechnet damit, dass es in den kommenden zehn Jahren im Kobalt-Markt ein Angebotsdefizit geben wird. Aus diesem Grund sind im Jahr 2021 und auch darüber hinaus steigende Notierungen sehr wahrscheinlich. Wie können Sie als Anleger davon profitieren?

Begrenzte Möglichkeiten für Kobalt-Investments

Einen Kobalt-ETF, der die Preisentwicklung des Metalls oder eine Auswahl an Kobalt-Aktien abbildet, gibt es leider noch nicht. Deshalb bleibt nur ein Investment in Kobalt-Unternehmen. Beim Weltmarktführer Glencore, macht Kobalt aber trotz eines aktuellen Weltmarktanteils von mehr als 20 % nur einen sehr kleinen Umsatzanteil aus. Genau wie bei anderen großen Rohstoffunternehmen z.B. Vale oder Freeport McMoran würde dies eine Klassifizierung als Kobalt-Aktie nicht unbedingt rechtfertigen.

Bei Glencore kommt noch hinzu, dass sich beispielsweise die mittlerweile 100 %ige Tochtergesellschaft Katanga Mining im Kongo diversen schwerwiegenden Vorwürfen ausgesetzt sieht. Aufgrund des augenscheinlich großen „Sündenregisters“, das unter anderem Korruption, Umweltsünden, unfaire Konzessionsverträge, Steuerhinterziehung und Ausbeutung der Arbeiter beinhalten soll, ist ein Investment in die Glencore-Aktie allein schon aus ethischen Gesichtspunkten kaum vertretbar.

Meiden Sie die Aktien von kleinen Kobalt-Explorern: Risiken überwiegen

Von Investments in die vor allem bei Privatanlegern beliebten Aktien kleinerer Kobalt-Explorer wie beispielsweise First Cobalt würden wir abraten. Zum einen notiert die First Cobalt-Aktie nicht an einer regulierten US-Börse wie z.B. der NYSE oder Nasdaq, sondern nur an kaum regulierten Börsensegmenten wie dem OCT-Markt bzw. dem kanadischen TSX-Venture. Zum anderen handelt es sich bei First Cobalt um einen schwankungsstarken Pennystock, der aktuell auf nur etwa 100 Mio. EUR Börsenwert kommt. Damit dürfte die Firma bei der kostspieligen Rohstoffexploration über einen begrenzten Finanzierungsspielraum verfügen. Aktien à la First Cobalt finden ihren Weg in viele Kleinanlegerdepots, da sie von Börsenbriefen oftmals als „Hotstocks“ empfohlen werden, eignen sich aber aus unserer Sicht tatsächlich nur für wahre Zockernaturen. Da es im Rohstoffbereich nur wenige Explorer zum Produzenten schaffen und auf diesem jahrelangen Weg selbst im Erfolgsfall oft viele verwässernde Kapitalerhöhungen auf die Kurse drücken, überwiegen die Risiken.

Die besten Kobalt Aktien 2021

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Aktien-Liste von zehn Kobalt-Aktien für 2021 (ohne Glencore). Drei besonders aussichtsreiche Kobalt-Aktien stellen wir Ihnen anschließend näher vor.

Kobalt Aktien Liste:

Kobalt AktieISINSymbolWährung
African Battery MetalsGB00BYWJZ743SULAGBP
China MolybdenumCNE1000001143993HKD
Sunrise Energy MetalsAU0000143729SRLAUD
Freeport McMoran US35671D8570FCXUSD
Horizonte MineralsGB00B11DNM70HZMGBP
Red Rock Resources GB00BYWKBV38RRRGBP
Sherrit InternationalCA8239011031SCAD
UmicoreBE0974320526UMIEUR
ValeBRVALEACNPA3VALE3BRL
Wheaton Precious MetalsCA9628791027WPMCAD

Mit den folgenden Kobalt Aktien könnten Sie von einem neuen Aufwärtstrend des Rohstoffs Kobalt profitieren.

China Molybdenum: Die Nummer zwei auf dem Kobaltmarkt

Der chinesische Minenbetreiber China Molybdenum (ISIN: CNE100000114 – Symbol: 3993 – Währung: HKD) ist nach Glencore der zweitgrößte Kobaltproduzent der Welt. Daneben baut der Konzern Kupfer, Phosphate, Wolfram und Gold sowie die sehr gefragten seltenen Erden Niobium und Molybdän ab. An der Börse ist China Molybdenum aktuell mit rund 20 Mrd. USD (17 Mrd. Euro) bewertet.

Kobalt-Aktivitäten werden ausgebaut – Jahresproduktion von 17.500 Tonnen Kobalt erwartet

Der Rohstoffkonzern aus dem Reich der Mitte richtet sein Geschäft mehr und mehr in Richtung Kobalt aus. Natürlich auch um den gigantischen Bedarf der chinesischen Industrie zu decken. Mit dem mehrheitlichen Erwerb der kongolesischen Tenke-Mine von Freeport McMoran sicherte sich das Unternehmen 2016 eines der größten Kobaltvorkommen der Welt, im Jahr 2019 wurde die Beteiligung von 56 % auf 80 % aufgestockt. Die Mine hat einen besonders hohen Kobalt-Anteil und die nachgewiesenen Reserven reichen für mindestens 25 Jahre. Im Jahr 2018 förderte China Molybdenum bereits 19.400 Tonnen Kobalt. Im Jahr 2020 lag die Produktion etwas niedriger, bei ca. 15.400 Tonnen Kobalt. Durch den Kauf von 95 % der Anteile an der Kisanfu-Kupfer-Kobalt-Mine für 550 Mio. USD dürfte die Produktion in den kommenden Jahren wieder deutlich ansteigen. Die Kisanfu-Mine, die ebenfalls von Freeport McMoran erworben wurde, liegt rund 33 km südwestlich der Tenke-Mine. Die restlichen 5 % der Anteile liegen beim kongolesischen Staat. Der Konzern hat seine Stellung als zweitgrößter Kobalt-Produzent durch die Übernahme gefestigt, der erste Platz ist wohl auf absehbare Zeit fest an Glencore vergeben, vor allem wenn der Konkurrent sein Produktionsvolumen durch die Wiedereröffnung der Mutanda-Mine wieder deutlich erhöhen wird.

Steigende Umsätze und Gewinne im Jahr 2020

Die besten Kobalt Aktien: Kursentwicklung der China Molybdenum Aktie von Oktober 2018 bis Oktober 2021 | Online Broker LYNX

Dank einer gesteigerten Fördermenge und höheren Kupfer- sowie Kobaltpreisen erreichte das Unternehmen für 2020 gegenüber dem Vorjahr eine Umsatzsteigerung um +65 % auf 113 Mrd. RMB (ca. 17,4 Mrd. USD). Dabei wurde eine Gewinnsteigerung von +25 % auf 2,3 Mrd. RMB (ca. 353 Mio. USD) verzeichnet. Die Corona-Krise hatte also kaum Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens. Knapp ein Drittel des Nettogewinns wurde als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet.

Auch finanziell ist das Unternehmen weiterhin hervorragend aufgestellt, die Cash Reserven sind mit 23 Mrd. RMB bzw. 3,5 Mrd. USD an Barmitteln und kurzfristigen Anlagen zum Ende des Geschäftsjahres 2020 sehr komfortabel.

Basis-Investment für langfristig orientierte Kobalt-Investoren

Bergbau-Aktien sind stets spekulativer als Standardaktien, da die Preise der geförderten Rohstoffe eine enorme Hebelwirkung auf das Unternehmensergebnis haben. Wer jedoch auf eine fortgesetzte Preiserholung beim Metall Kobalt setzen will, der kommt an China Molybdenum kaum vorbei. Derzeit befindet sich die Aktie mit 0,59 Euro wieder deutlich unter den Höchstständen vom Jahresanfang bei 0,76 Euro. Gegenüber den Tiefstständen des Jahres 2020 bei 0,24 Euro beträgt das Plus immerhin +146 %. Kurse im Bereich 0,50 EUR oder darunter kommen aus unserer Sicht als langfristige Einstiegsgelegenheit in Betracht.

Sunrise Energy Metals: Kobalt-Produktion steht bevor

Das Bergbauunternehmen Sunrise Energy Metals (ISIN: AU0000143729 – Symbol SRL – Währung: AUD) (ehemals Clean TeQ Holdings) mit Sitz in Notting Hill, Australien möchte mit sauberen Technologien Bergbau für Batterierohstoffe betreiben. Im Frühjahr 2021 wurde im Zuge der Umfirmierung von Clean TeQ Holdings zu Sunrise Energy Metals auch ein sogenannter Reverse-Split durchgeführt, bei dem je 10 Aktien zu einer zusammengefasst wurden. In diesem Zuge änderte sich auch die ISIN sowie das Symbol der Aktie. Anschließend wurde im Sommer 2021 das Wasseraufbereitungsgeschäft als Clean TeQ Water (ISIN: AU0000153280 – Symbol CNQ – Währung: AUD) abgespalten und in Form von Gratisaktien an die Aktionäre abgegeben. Damit handelt es sich nun bei Sunrise Energy Metals um ein reines Rohstoff-Unternehmen.

Die australische Firma verfügt mit dem Sunrise-Projekt in New South Wales in Australien über eine der qualitativ hochwertigsten und reichsten Kobalt-Lagerstätten außerhalb von Afrika – und damit außerhalb von Konfliktregionen. Das erfahrene Management des Unternehmens geht davon aus, nach dem Produktionsstart der Mine neben Nickel innerhalb von zwei Jahren bereits mehr als 4.400 Tonnen Kobalt produzieren zu können. Das würde die Australier quasi auf Anhieb in die Top-7 der Kobalt-Produzenten der Welt befördern.

Vorbereitungen und Planungen für Minenproduktion in der finalen Phase

Für die Mine, die in einer mit Infrastruktur hervorragend erschlossenen Bergbaugegend 350 km westlich von Sydney liegt, wurden bereits alle Machbarkeitsstudien, Vorbereitungen und Erschließungsmaßnahmen abgeschlossen. Das Ergebnis der Studie ist, dass sich das Sunrise-Projekt wie erwartet profitabel realisieren lässt. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Mine auf jeden Fall 25 Jahre betrieben werden kann und dass sogar ausreichende Reserven für eine 50jährige Betriebszeit vorhanden sind. Laut der erstellten Studie sollen im 2. bis 11. Jahr jährlich rund 21.000 Tonnen Nickel und 4.400 Tonnen Kobalt gefördert werden, anschließend wird von einem Produktionsrückgang auf 8.400 Tonnen Nickel und 3.200 Tonnen Kobalt ausgegangen. Kürzlich wurden auf dem Minengelände auch hochgradige Platin-Vorkommen nachgewiesen, die ebenfalls interessant werden könnten. Betrieben werden soll die Sunrise Mine ausschließlich mit erneuerbaren Energiequellen, was in der Rohstoffbranche äußerst selten ist. Durch eine Wasseraufbereitungsanlage soll darüber hinaus auch der Wasserverbrauch minimiert werden.

Nachdem es in den letzten drei Jahren aufgrund der vorübergehenden Preisschwäche bei Kobalt, sowie Corona-bedingt zu einigen Verzögerungen kam, bemüht sich das Unternehmen um die Finanzierung der Projektkosten, um die Sunrise Mine nun möglichst bald zur Produktion zu bringen. In einem ersten Schritt wurden durch Kapitalerhöhungen im Geschäftsjahr 2020/21 bereits 35 Mio. AUD (ca. 22,5 Mio. EUR) eingesammelt, so dass sich zum 30. Juni 2021 rund 38,6 Mio. AUD (ca. 25 Mio. EUR) an Barreserven auf dem Firmenkonto befanden.

Da dies nicht ausreichen wird, ist man mit etlichen Interessenten für Kooperationen im Gespräch. Sobald die Gespräche erfolgreich abgeschlossen sind, sollen die finalen Investitionsentscheidungen getroffen werden. Dann kann es endlich richtig losgehen. Die Produktionsanlagen für die neue Mine befinden sich selbstverständlich bereits in Planung und sollen dann rasch konstruiert werden. Wir halten es für recht wahrscheinlich, dass die Finanzierung der Produktionsanlagen klappt. Denn sauberes Kobalt, das mit grüner Energie außerhalb von Konfliktregionen gefördert wird, könnte vielen Abnehmern einen Preisaufschlag wert sein.

Weiteres lukratives Produkt: Die „Seltene Erde“ Skandium

Außerdem gilt das zu 100 % im Firmenbesitz befindliche Sunrise-Projekt als eine der größten und reinsten Skandium-Lagerstätten weltweit – das Unternehmen selbst spricht sogar von der weltgrößten bekannten Lagerstätte. Beim Leichtmetall Skandium handelt es sich um eine der sogenannten „Seltenen Erden“. Seine Hauptanwendung findet das Metall als Skandiumiodid in Hochleistungs-Quecksilberdampflampen, beispielsweise zur Stadionbeleuchtung sowie in der Rüstungs- und Transportbranche. Auch in ultraleichten Aluminium-Skandium-Fahrradrahmen kommt das Metall neuerdings zum Einsatz. Sunrise Energy Metals erwartet den seltenen Rohstoff zu äußerst günstigen 150 USD je kg produzieren zu können. Der Preis für reines Skandium liegt je nach Informationsquelle zwischen 3.000 USD und 5.000 USD je kg und erreichte in den vergangenen Jahren zwischenzeitlich sogar Spitzenwerte von bis zu 20.000 USD je kg. Das Nebenprodukt der Nickel- und Kobaltproduktion könnte für das Unternehmen also zu einer weiteren lukrativen Einnahmequelle werden. Ende 2019 wurde eine Kooperation mit dem Elektronik-Riesen Panasonic geschlossen, die unter anderem die Lieferung von bis zu 5 Tonnen Skandium pro Jahr vorsieht. Außerdem soll Sunrise Energy Metals für Panasonic spezielle Skandium-Aluminium Legierungen entwickeln. Insgesamt hält das Management pro Jahr eine Skandium-Produktion von bis zu 20 Tonnen für möglich, die schrittweise erreicht werden soll. Auch mit Airbus und weiteren Unternehmen gibt es bereits Vereinbarungen in Bezug auf die Skandium-Förderung.

Geschäftszweig Wasseraufbereitung abgespalten

Sunrise Energy Metals verfügte bis Sommer 2021 nicht nur über Bergbauaktivitäten. Wie der bisherige Name des Unternehmens „Clean TeQ“ vermuten lässt, gab es auch einen technologiebasierten Geschäftszweig. Dieser fokussierte sich auf den Bereich der elektrochemischen Wasseraufbereitung für die Industriezweige Bergbau, Strom, Öl und Gas sowie kommunale Trinkwasserbetriebe. Obwohl hier einiges an Zukunftspotenzial liegt, erfolgte – wie eingangs erwähnt – eine Abspaltung des Wassergeschäfts. Dadurch soll ein klarer Fokus auf den Abbau von Batterie-Metallen erreicht werden. Die ausgegliederte Wassersparte ist mittlerweile ebenfalls an der australischen Börse notiert und Altaktionäre erhielten Gratisaktien der neuen Gesellschaft. Falls Sie als Sunrise-Aktionär Clean TeQ Water Aktien ins Depot gebucht bekommen haben, so können Sie diese entweder behalten oder an der australischen ASX oder der Frankfurter Börse verkaufen.

Chart: Seit drei Jahren Seitwärtsbewegung

Die besten Kobalt Aktien: Kursentwicklung der Sunrise Energy Metals Aktie von Oktober 2018 bis Oktober 2021 | Online Broker LYNX

Die Sunrise-Aktie befindet sich seit rund drei Jahren in einer Seitwärtsbewegung, wobei sich die Abspaltung der Wasseraufbereitungs-Tochter im Sommer 2021 – ähnlich wie bei einem Dividendenabschlag – deutlich kursmindernd auswirkte. Aktuell wird Sunrise Energy Metals an der Börse bei ca. 90 Mio. ausstehenden Aktien und einem Kurs von 1,35 EUR (2,05 AUD) mit rund 121 Mio. EUR (185 Mio. AUD) bewertet. Mittel- bis langfristig könnte der Kapitalmarkt durchaus nochmals angezapft werden. Vor allem zur Finanzierung der teuren Produktionsanlagen oder falls sich der Produktionsstart deutlich z.B. um mehrere Jahre nach hinten verschieben sollte, könnte es neben Bankdarlehen auch noch Kapitalerhöhungen geben. Seit der Abspaltung des Wassergeschäfts hat sich die Aktie unter hohen Schwankungen seitwärts bewegt. Ausgehend von Tiefstständen im August 2021 bei ca. 1,31 AUD (0,84 EUR), konnte die Aktie mittlerweile wieder auf 2,05 AUD (ca. 1,35 EUR) klettern.

Sehr spekulative Aktie für geduldige und risikobewusste Anleger

Es handelt sich zwar nicht mehr um einen Explorer im Frühstadium, aber die Aktie ist dennoch eine mittel- bis langfristige Wette auf einen erfolgreichen Produktionsstart der Sunrise-Mine in den kommenden Jahren. Je näher die tatsächliche Produktion rückt, desto positiver dürfte sich der Aktienkurs entwickeln. Möglicherweise auftretende lange Verzögerungen, Finanzierungsprobleme oder sonstige Rückschläge dürften dementsprechend weniger gut ankommen. Sicherlich wäre es hilfreich und erfreulich, wenn sich der Kobalt-Preis Richtung Produktionsstart weiterhin stetig nach oben entwickelt. Die sehr spekulative Aktie eignet sich vor allem für risikobewusste, geduldige Anleger, die einen sehr kleinen Depotanteil auf den langfristigen Erfolg des Unternehmens setzen möchten. Tipp: Wenn Sie Ihren Einsatz mental abschreiben und Kursverluste einkalkulieren, so sind die hohen Kursschwankungen der Aktie möglicherweise leichter erträglich. Im Erfolgsfall winkt Ihnen dann in den kommenden Jahren vielleicht eine Kursvervielfachung.

Sherritt International: Riskante Turnaround-Spekulation

Sherritt International (ISIN: CA8239011031 – Symbol: S – Währung: CAD) ist ein Bergbauunternehmen mit Aktivitäten in Kanada und Kuba. Der Konzern ist beispielsweise zu 50 % am Joint Venture Nickel-Kobalt-Projekt Moa in Kuba beteiligt. Kobalt macht rund 14 % des Umsatzes von Sherritt aus, während Nickel mit rund 71 % den Löwenanteil einnimmt. Der restliche Umsatz in Höhe von ca. 15 % wird mit der Förderung von Öl, Gas und mineralischen Düngemitteln, sowie mit Stromerzeugung erzielt.

Positiv: Keine Mineralien aus Konfliktregionen

Für Sherritt spricht, dass das Kobalt nicht aus der Demokratischen Republik Kongo stammt, denn in Konfliktregionen werden vom Unternehmen bewusst keine Projekte gestartet oder übernommen. Das Bewusstsein der Technologieunternehmen und Automobilkonzerne wurde durch umfangreiche Medienberichterstattung in den letzten beiden Jahren für die Thematik „ethische Batterierohstoffe“ sensibilisiert. Apple z.B. trennte sich von mehreren Zulieferern bei denen offensichtlich Kinderarbeit stattfand. Ähnlichen Vorwürfen sehen sich Sony, Samsung und mehrere chinesische Konzerne ausgesetzt. „Saubere“ Unternehmen wie Sherrit profitieren davon und können besonders lukrative Lieferverträge aushandeln. BMW beispielsweise hat angekündigt, besonders genau darauf zu achten, ausschließlich einwandfreie Rohstoffe zu verwenden.

Kobalt-Produktion sinkt aufgrund von Projektverkäufen

Nachdem einige weniger profitable Projekte zur Schuldentilgung veräußert wurden, fiel der auf Sherritt entfallende Kobalt-Anteil der Gemeinschaftsprojekte von ca. 3.100 Tonnen auf ca. 1.700 Tonnen im Jahr 2020. Im Jahr 2021 soll die Produktion leicht erhöht werden und auf bis zu 1.800 Tonnen ansteigen. Angesichts der 953 Tonnen, die im ersten Halbjahr erreicht wurden (+16 % zum Vorjahr), könnte dieses Ziel auch übertroffen werden. Trotzdem befindet sich der Konzern nach den Projektverkäufen damit nicht mehr ganz unter den Top-Ten der Kobaltproduzenten weltweit. Sherritt erzeugt dabei allerdings eine außerordentlich hohe Metall-Qualität, denn mit einem Reinheitsgrad von 99,9 % werden die Anforderungen der Londoner Metallbörse LME deutlich übertroffen. Da das Kobalt in Kanada verarbeitet wird, kann der nordamerikanische Markt direkt beliefert werden.

Weiterhin in der Verlustzone

Nachdem das Unternehmen durch niedrige Metallpreise und Projekte mit zu hohen Förderkosten jahrelang Verluste schrieb, leitete das Management im Jahr 2017 eine finanzielle Restrukturierung ein, so dass die Schuldenlast seitdem um 2,4 Mrd. CAD reduziert werden konnte. Allein im Jahr 2020 konnten mehr als 300 Mio. CAD an Verbindlichkeiten abgebaut und jährliche Zinsersparnisse von 15 Mio. CAD generiert werden. Das Ganze wurde ohne eine Verwässerung der Aktien erreicht. Unter anderem wurden Laufzeiten für Unternehmensanleihen verlängert und Anteile an unprofitablen Projekten veräußert. Im Jahr 2020 wurde der 12 % Anteil am Ambatovy-Nickel-Kobalt-Projekt in Madagaskar zur Schuldentilgung verkauft.

Im Jahr 2020 erzielte das Unternehmen Umsatzerlöse in Höhe von 120 Mio. CAD, was im Vergleich zum Vorjahr einem Minus von -12 % entspricht. Gleichzeitig wurde – vor allem abschreibungsbedingt – ein Verlust von 0,22 CAD je Aktie (Vorjahr 0,36 CAD je Aktie) geschrieben. Mit 154 Mio. CAD Cash hatte das Unternehmen Mitte 2021 noch genügend finanzielle Mittel, um den Geschäftsbetrieb mittelfristig sicher zu stellen. Sehr erfreulich ist, dass die Covid-19-Pandemie 2020 nur relativ beherrschbare Auswirkungen auf das Unternehmen hatte und die Produktionszahlen im Rahmen der Planungen lagen.

Hochspekulative Aktie vorerst nur für die Watchlist geeignet

Die besten Kobalt Aktien: Kursentwicklung der Sherritt International Aktie von Oktober 2018 bis Oktober 2021 | Online Broker LYNX

Bei einem Aktienkurs von 0,46 CAD ist das Unternehmen mit 185 Mio. CAD bewertet. Damit notiert der Wert wieder weit über den Allzeittiefs von März 2020 bei 0,07 CAD. Noch ist der Turnaround jedoch nicht komplett in trockenen Tüchern, die erfolgreiche Fortführung des Unternehmens hängt stark von den Preisen für Nickel und Kobalt ab. Dank der konsequenten Restrukturierung zeigt sich jedoch Licht am Ende des Tunnels. Trotzdem Vorsicht: Es handelt sich um eine stark schwankende, hochspekulative Aktie, die allenfalls von sehr risikobereiten Anlegern gekauft werden sollte. Im Worst Case droht durch Kapitalmaßnahmen eine starke Verwässerung oder sogar ein Totalverlust. Daher würden wir die Aktie vorerst nur hartgesottenen, risikofreudigen Anlegern mit kleinem Depotanteil zum Kauf empfehlen. Sollte es dem Unternehmen nun auch gelingen, operative Gewinne sowie einen positiven Cashflow zu erzielen, so dürfte sich dies auch mit einem stark steigenden Aktienkurs bemerkbar machen. Andernfalls dürfte die Aktie den seit Anfang 2020 anhaltenden Aufwärtstrend beenden.

Fazit: Keine große Aktien-Auswahl für Kobalt-Investoren

Da Kobalt meist als Nebenprodukt bei der Förderung anderer Metalle entsteht, gibt es – bis auf einige Explorer im Frühstadium – eigentlich keine sogenannten „Pure Plays“ also Aktien von Unternehmen mit ausschließlichem Fokus auf Kobalt. Wer in Kobalt-Aktien investieren möchte, der muss deshalb zwangsläufig in Bergbaufirmen investieren, die auch andere Metalle fördern. Doch trotz überschaubarer Umsatzanteile bietet die Förderung von Kobalt aufgrund des hohen Preisniveaus oft einen deutlichen Gewinnhebel auf die Unternehmensergebnisse. Bei weiterhin steigenden Kobaltpreisen dürften daher auch die Aktien der drei vorgestellten Unternehmen weiter zulegen. Bitte beachten Sie aber, dass alle drei Werte sehr spekulativ sind und Sie mit weitaus höheren Kursschwankungen rechnen müssen als beispielsweise bei DAX-Werten. Langfristig betrachtet haben Kobalt-Aktien aufgrund der in den kommenden Jahren stetig steigenden Kobalt-Nachfrage sehr gute Aussichten auf Kurssteigerungen.

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