Broadcom Aktie Prognose Broadcom: Chipaktien vor nächstem Bullenrun?

News: Aktuelle Analyse der Broadcom Aktie

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Broadcom
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bullish
Zur Broadcom Aktie
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Spätestens mit den positiven Unternehmensergebnissen des Branchenführers Nvidia sind wohl wieder alle Augen der Anleger auf Chipwerte gerichtet. Im Sektor gab es bereits vorige Woche einen eindrucksvollen Breakout bei der Broadcom-Aktie, welche eine klare Führungsrolle übernahm und bereits vor vielen anderen anstieg.

Beim Erreichen des bisherigen Allzeithochs nahmen in Folge einige Anleger ihre Gewinne vom Tisch. Wohl auch, um die Zahlen von Nvidia abzuwarten. Nach den positiven Daten von Nvidia dürfte es auch hier weiter nach Norden gehen.    

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Broadcom Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis das kalifornische Halbleiterunternehmen den nächsten großen Sprung macht. Ich gehe mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass die Aktie bald die Ebene bei 1.450 USD knacken dürfte, um den langfristigen Aufwärtstrend weiter fortzuführen.

Als Nächstes könnten Kurse im Bereich von 1.600 USD winken. Dies wäre das technische Kursziel, welches sich durch den Breakout aus dem eingezeichneten Dreieck (siehe Chart) ergeben würde.

Aussicht: BULLISCH

Broadcom Aktie: 22.05.2024, Kurs: 1.392.24 USD, Kürzel: AVGO | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Broadcom Aktie: 22.05.2024, Kurs: 1.392.24 USD, Kürzel: AVGO | Quelle: TWS
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Vorherige Analysen der Broadcom Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die beeindruckenden Ergebnisse des Chipherstellers Micron Technologies haben der gesamten Branche am letzten Handelstag frischen Wind verliehen. Auch Broadcom, als einer der führenden Anbieter von Halbleiterlösungen, konnte von diesem Aufwind profitieren und einen deutlichen Kursanstieg verzeichnen. Trotzdem bleibt ein leichter Nachgeschmack: Die Aktie konnte ihre Tageshöchststände nicht halten. Es scheint, als hätten einige Anleger die Gelegenheit genutzt, Gewinne mitzunehmen. Der Schlusskurs lag eher im unteren Bereich der Tageshandelsspanne. Könnte dies ein Anzeichen für eine kommende Schwäche sein?

Expertenmeinung: Die Aktie befindet sich weiterhin in einer bullischen Phase, gestützt durch eine solide Unterstützung bei etwa 1.200 USD. Ein Bruch dieser Marke würde den aktuellen Aufwärtstrend gefährden und könnte eine signifikante Korrektur nach sich ziehen. Das gestern entstandene Kursgap liefert uns ebenfalls wichtige Anhaltspunkte über die momentane Marktstimmung. Ein schneller Schließungsversuch des Gaps würde das Warnsignal von gestern verstärken. Bis auf Weiteres behalten die Bullen jedoch die Oberhand. Es bleibt spannend zu beobachten, ob sich aus dem Warnsignal ein konkretes Verkaufssignal entwickeln wird.

Aussicht: NEUTRAL

Broadcom Aktie: 21.03.2024, Kurs: 1.350,00 USD, Kürzel: AVGO | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Broadcom Aktie: 21.03.2024, Kurs: 1.350,00 USD, Kürzel: AVGO | Quelle: TWS

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Hinter Taiwan Semiconductor und Nvidia ist Broadcom, gemessen an der Marktkapitalisierung, der dritter große Player der Chipindustrie an der Wall Street. Dementsprechend hoch war das Interesse der Marktteilnehmer an den Quartalsergebnissen, welche am Donnerstagabend veröffentlicht wurden.

In gewohnter Manier konnte der Konzern die Erwartungen der Analysten übertreffen. Der Gewinn stieg im Vergleichszeitraum gegenüber dem Vorjahr um +11.8% und der Umsatz um mehr als +34%. Nun bleibt abzuwarten, ob der aktive Aufwärtstrend der Broadcom-Aktie, welcher durch eine Serie von höheren Hochs und höheren Tiefs bestimmt wird, beibehalten werden kann.  



Expertenmeinung:
Die Aussichten für das Jahr 2024 hat der Konzern vorerst bestätigt. Von fundamentaler Seite aus, passt das Gesamtbild. Der letzte wichtige Breakout gelang der Aktie mit dem Überwinden des Bereichs bei rund 1.290/1.300 USD. Diese Ebene ist eine nicht unwichtige Unterstützung und sollte möglichst nicht nach unten gebrochen werden.

Wenn doch, wäre dies das erste Schwächesignal des Papiers seit Monaten. Danach gäbe es noch einige Unterstützungen rund um die Ebene bei 1.200 USD. Knapp darüber hat sich mittlerweile auch die 50-Tage-Linie eingefunden. Solange die Kurse über diesen beiden Niveaus bleiben, haben die Bullen das Zepter noch fest in der Hand.

Aussicht: NEUTRAL

Broadcom Aktie: 08.03.2024, Kurs: 1.292,50, Kürzel: AVGO | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Broadcom Aktie: 08.03.2024, Kurs: 1.292,50, Kürzel: AVGO | Quelle: TWS

Quelle:
Earningswhispers.com; https://www.earningswhispers.com/epsdetails/AVGO

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Das US-amerikanische Halbleiterunternehmen behauptet weiterhin seinen Platz als einer der Top-Performer in der Chipbranche. Zusammen mit Nvidia und AMD führt die Broadcom-Aktie die Gewinnerlisten der letzten Monate an. Selbst der gestrige Rückgang an der Wall Street hatte nur geringfügige Auswirkungen auf das Papier, trotz des beeindruckenden Anstiegs in den vergangenen Monaten. Es zeigt sich nach wie vor eine Abfolge von höheren Hochs und höheren Tiefs. Korrekturen wurden bislang zügig von den Bullen aufgefangen, um die Kurse weiter nach oben zu treiben. Ein potenzieller Bruch des Aufwärtstrends würde frühestens bei Kursen unter dem letzten Zwischentief von 1.174,31 USD in Betracht kommen.

Expertenmeinung: Besondere Aufmerksamkeit wird Anfang März erwartet, wenn der Konzern seine Zahlen für das abgelaufene Quartal präsentiert. Solange das Pivot-Tief von Ende Januar intakt bleibt, halte ich meine Einschätzung des Papiers auf der bullischen Seite aufrecht. Erst bei einem Bruch dieses Tiefs könnte die Lage kritisch werden. Zusätzlich wird in den nächsten Tagen die steigende 50-Tage-Linie, die zuletzt im Dezember als solide Unterstützung diente, diese Ebene erreichen.

Aussicht: BULLISCH

Boradcom Aktie: 20.02.2024, Kurs: 1.226,55 USD, Kürzel: AVGO | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Boradcom Aktie: 20.02.2024, Kurs: 1.226,55 USD, Kürzel: AVGO | Quelle: TWS

Broadcom erwartet im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatzsprung von 35,8 auf 50 Mrd. USD und eine EBITDA-Marge von 60%. Was soll man dazu noch großartig sagen?

Es gibt einen Haken

Bei Broadcom gibt es eigentlich nur ein Problem: Die Aktie ist hoch bewertet, vielleicht zu hoch. Doch wie sollte es auch anders sein, wenn man in jedem einzelnen Geschäftsjahr neue Rekorde meldet?

Broadcom scheint im Gegensatz zu den meisten Unternehmen in der Halbleiterbranche auch vollkommen konjunkturunabhängig zu sein. Selbst die Rezession im Jahr 2020, der Handelsstreit zwischen China und den USA oder andere wirtschaftliche Verwerfungen konnten dem Unternehmen nichts anhaben.

In Summe konnte man den Umsatz in den zurückliegenden zehn Jahren von 2,52 auf 33,2 Mrd. USD massiv steigern.
Gleichzeitig hat sich die operative Marge von 22 auf 43% nahezu verdoppelt. Der Gewinn hat sich in dieser Zeit von 552 Mio. auf 11,50 Mrd. USD vervielfacht.

Das Wachstum wurde jedoch nicht vollständig organisch erzielt. Broadcom hat in dieser Zeit eine ganze Reihe von Übernahmen durchgeführt, die zu einem bedeutenden Teil durch Kapitalerhöhungen finanziert wurden.

Die Zahl der ausstehenden Aktien ist dadurch von 247 auf 410 Millionen Stück gestiegen.
Der Umsatz je Aktie hat sich dennoch in etwa verachtfacht, der Gewinn mehr als verzehnfacht. Diese Resultate sprechen für sich und zeigen, dass sich die Zukäufe und der Expansionskurs ausgezahlt haben.

Doch wie war das alles möglich?

Broadcom ist ein führender Anbieter von drahtlosen Chips für Wi-Fi, Bluetooth, Mobilfunk und andere drahtlose Technologien. Diese Chips werden in einer Vielzahl von Geräten eingesetzt, darunter Smartphones, Tablets, Laptops, Router, Smart-Home-Geräte und Industrieanlagen.

Darüber hinaus FBAR-Geräte. FBAR steht für “Ferroelectric Resonator Array”, eine Art Mikrowellen-Filter, die für eine Vielzahl von Anwendungen eingesetzt werden, darunter Mobilfunk, Wi-Fi und Radar.

Hinzu kommen Betriebssysteme und Unternehmenssoftware für Business-Management, Cybersecurity und Mainframe. Auf den Software-Bereich entfällt in etwa ein Fünftel des Konzernumsatzes.

Im Hardware-Segment unterscheidet man sich von den meisten diversifizierten Halbleiter-Herstellern. Denn Broadcom stellt nur eine relativ kleine Zahl an Produkten und Produktfamilien, mit einem vergleichsweise hohen Verkaufspreis her.

Die meisten anderen diversifizierten Halbleiter-Hersteller haben eine gigantische Produktpalette an verschiedenen Chips, auch im Niedrigpreis- und Low-Tech-Segment.

In diesen Bereichen ist der Wettbewerb hoch, die Eintrittsbarrieren sind niedrig und im Endeffekt ist es ein Geschäft, in dem der günstigste Anbieter den Preis bestimmt.

Der Mastermind hinter dem Mega-Erfolg

Im Gegensatz dazu sind die Anwendungen von Broadcom im Allgemeinen einem geringeren Wettbewerb ausgesetzt. Entweder aufgrund hoher Eintrittsbarrieren oder einer konsolidierten Marktnische mit wenigen Akteuren und Oligopolen.

All das ist nicht zufällig passiert. Broadcom hat unter der Führung von Hock Tan konsequent darauf hingearbeitet, zu einem Unternehmen mit diesen Eigenschaften zu werden.
Einerseits durch eine Vielzahl von Übernahmen, aber auch dadurch, dass man Geschäftsteile, die diesen Ansprüchen nicht genügen, konsequent abgestoßen hat.

Hock Tan steht bereits seit anderthalb Dekaden an der Konzernspitze und hat Broadcom erst zu dem gemacht, was es heute ist.

Seitdem er den Chef-Posten übernommen hat, ist der Unternehmenswert um den Faktor 165 gestiegen. Vergleichbare Erfolgsgeschichten lassen sich an einer Hand abzählen.

Den größten Beitrag dazu dürfte sein Gespür für lohnenswerte Übernahmen sein. Man könnte Broadcom auch als Spezialisten für Übernahmen im Halbleiter-Sektor bezeichnen.
In der Integration und dem Streamlining von neuen Tochtergesellschaften ist man geübt.

Unglaubliche Prognose

Zuletzt hat man sich für 69 Mrd. USD VMware einverleibt. Die Übernahme wurde erst Ende November abgeschlossen, doch die Maßnahmen zur Effizienzsteigerung haben bereits begonnen.
Der Verkauf von Geschäftsbereichen, die nicht zur Strategie von Broadcom passen, wurde ebenfalls angekündigt.

In diesem Stil wird man auch in Zukunft fortfahren. Inzwischen hat man die Prognosen mindestens 25 Quartale in Folge übertroffen.

Die gestrigen Quartalszahlen sind daher keine wirkliche Überraschung. Der Gewinn lag in Q4 mit 11,06 je Aktie über den Erwartungen von 10,95 USD. Der Umsatz übertraf mit 9,30 Mrd. die Analystenschätzungen von 9,28 Mrd. USD ebenfalls.

Der Jahresumsatz konnte um 8% auf 35,8 Mrd. USD gesteigert werden. Das Ergebnis legte um 12% auf 42,25 USD entspricht.
Der Gewinn lag bei 18,4 Mrd. USD, der freie Cashflow bei 17,6 Mrd. USD. Die Margen sind astronomisch hoch, vor allem im Sektorvergleich.

Ausblick und Bewertung

Soweit keine allzu große Überraschung, doch die kam noch:
Broadcom stellt für das jetzt angebrochene Geschäftsjahr einen Umsatzsprung von 35,8 auf 50,0 Mrd. USD in Aussicht.
Als große Wachstumstreiber nennt man das Netzwerkgeschäft und KI-Chips.

Ein großer Teil davon ist auf die Integration von VMWare zurückzuführen, die bisherigen Konsensschätzungen lagen trotzdem nur bei 45,8 Mrd. USD.

Damit sind die bisherigen Gewinnerwartungen für das laufende Geschäftsjahr hinfällig. Statt einem Gewinnsprung um 10%, dürfte ein Plus von über 20% ins Haus stehen.

Broadcom käme demnach auf eine forward P/E von 18,2 oder weniger. Das Problem, das wir zu Beginn der Analyse noch hatten, also eine zu hohe Bewertung, hat sich in Luft aufgelöst.

Größere Rücksetzer dürften sich als Gelegenheit herausstellen. Ob und wann die Aktie jemals wieder auf eine Bewertung wie zum Zeitpunkt der letzten Analyse kommt, ist jedoch fraglich:
Broadcom: Völlig unbeeindruckt

Broadcom Aktie: Chart vom 08.12.2023, Kurs: 921 - Kürzel: AVGO | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Broadcom Aktie: Chart vom 08.12.2023, Kurs: 921 – Kürzel: AVGO | Quelle: TWS

Man kann nur darauf hoffen, dass der Markt sich mal wieder von seiner kurzsichtigen Seite zeigt und die Aktie in eine längere Korrektur einschwenkt.
Fällt die Aktie jetzt unter 900 USD, könnte das einen Rücksetzer in Richtung 800-820 USD auslösen.
Für antizyklische Anleger könnte das eine Gelegenheit sein.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von 376,1 Milliarden USD zählt der US-amerikanische Halbleiterkonzern zu den drei größten Unternehmen seiner Branche an der Wall Street, hinter Nvidia und Taiwan Semiconductor. Der Konzern war in der typischen Quartalsberichtssaison nicht präsent, da die Veröffentlichung der nächsten Quartalsergebnisse erst für den 7. Dezember geplant ist. Die letzten beiden Handelswochen waren für die Broadcom-Aktie besonders signifikant. Sie schaffte es nicht nur, die gesamte Handelsspanne der letzten vier Monate innerhalb weniger Tage zu durchlaufen, sondern auch aus der zuvor definierten Handelsspanne auszubrechen. Damit tritt das Papier erstmals seit Langem wieder in eine bullische Trendphase ein.

Expertenmeinung: Das Volumen des Ausbruchs war mit 3,56 Millionen Stück beeindruckend hoch, auch wenn es nicht das höchste des Jahres war. Dies lässt einige Fragen hinsichtlich der Qualität des Ausbruchs offen. Trotzdem ist die Größe der Ausbruchskerze recht vielversprechend. Solange die Kurse nicht unter das Freitagstief fallen, scheint die Gesamtsituation sehr positiv. Als nächstes Kursziel sehe ich einen Bereich von 1.030 bis 1.040 USD. Aufgrund dieser Entwicklungen stufe ich Broadcom vorerst von „neutral“ auf „bullisch“ hoch.

Aussicht: BULLISCH

Broadcom Aktie: 10.11.2023, Kurs: 957.52 USD, Kürzel: AVGO | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Broadcom Aktie: 10.11.2023, Kurs: 957.52 USD, Kürzel: AVGO | Quelle: TWS