Börsenblick

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Aktienanalyse:
adidas: Auf dem Sprung … gelingt der Ausbruch?

Aktuelle Analyse der adidas Aktie

Der DAX hat ihn geschafft, adidas noch nicht, den Ausbruch über das jeweilige Hoch aus dem April. Aber mit dem gestrigen, soliden Plus von 3,15 Prozent wäre die Aktie des Sportartikel-Riesen auf dem Sprung, um nachzuziehen. Von der Logik her zwingend wäre es zwar nicht, dass ausgerechnet eine so konjunktursensible Aktie jetzt davonzieht. Aber was die Bullen angeht, könnte man unterstellen, dass, wer dort „A“ sagt, auch kein Problem damit hat, „B“ zu sagen. Was hieße: Wenn man schon die große Wende in Richtung einer Rückkehr des Wachstums vorwegnimmt, wäre es folgerichtig, wenn man auch schon einmal vorsorglich dort zugreift, wo sich noch eher wenig tut: Bei Sport-Markenartikeln im mittleren bis oberen Preissegment.

Dass sich da bislang noch nicht viel in Sachen Rückkehr zum Wachstum tut, ließe sich bei adidas selbst nachlesen. Denn im Zuge der von genau einem Monat veröffentlichten Bilanz des ersten Quartals hatte das Unternehmen avisiert, dass im laufenden zweiten Quartal mit einem Umsatzrückgang von ca. 40 Prozent zum Vorjahresquartal zu rechnen wäre und ein Verlust in dreistelliger Millionenhöhe zu erwarten sei. Nicht gerade das Umfeld für eine wilde Rallye, sollte man denken. Aber:

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Expertenmeinung: Da gibt es ja immer noch die optimistische Einstellung, dass alles doch noch viel schlimmer hätte kommen können. Die scheinen bei adidas so einige zu vertreten, denn es ist bemerkenswert, dass die Aktie an diesem 27. April, als vorgenannte, düstere Prognose auf den Tisch kam, nicht im Minus schloss. Und das war keineswegs das Verdienst überraschend besser als gedacht ausgefallener Zahlen zum ersten Quartal. Mit einem Umsatzminus von 19,5 Prozent und einem Gewinneinbruch von 95 Prozent auf Netto-Basis im Vergleich zum Vorjahresquartal waren die Ergebnisse ebenso fatal wie der mitgelieferte Ausblick auf dieses zweite Quartal. Aber die Akte schloss an diesem 27. April gut behauptet … und notierte gestern gut zehn Prozent höher als damals. So ganz ohne Argumente?

Das sicher nicht. Und das wahrscheinlichste Argument der Bullen hat schon etwas für sich: In den größten Wirtschaftsräumen China, Japan, Europa und den USA hat man jetzt bereits mehr Geschäfte wieder geöffnet und mehr Restriktionen abgebaut, als man das zu dem Zeitpunkt, als adidas vor einem Monat das vierte Quartal prognostizierte, hätte vermuten dürfen. Die Chance, dass es für adidas am Ende in diesem Vierteljahr weniger negativ laufen wird als damals vermutet, ist also durchaus vorhanden. Und das hieße, dass die Prognosen übertroffen werden … und so mancher Trader setzt eben schon heute darauf.

Wie weit die Vorwegnahme einer reinen Chance mit Blick auf den Kurs reichen würde, ist nie vorhersagbar. Aber sollte es gelingen, die Aktie mit Schusskursen klar über 230 Euro glaubwürdig genug aus der derzeitigen, breiten Handelsspanne nach oben hinaus zu tragen, wäre zumindest einmal Luft in die nächste, durch die 200-Tage-Linie verstärkte Widerstandszone im Bereich 253/266 Euro. Würde dieser Ausbruch gelingen, sollte man indes auf der Long-Seite zusehen, die Absicherung zügig nachzuziehen. Denn sollte adidas dann doch wieder deutlicher unter 230 Euro zurückfallen und damit den Ausbruch nach oben als Bullenfalle enttarnen, wäre ein zügiger Rückzug dringend zu überlegen.

adidas Aktie Chart vom 26.05.2020, Kurs 228,90 Euro, Kürzel ADS | Online Broker LYNX

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