Börsenblick

Zurück Oktober Weiter
Zurück 2019 Weiter

Aktienanalyse:
Drägerwerk: Zum Hoch wären es +200%

Aktuelle Analyse der Draegerwerk Aktie

Drägerwerk entwickelt, produziert und vertreibt Geräte und Systeme in den Bereichen Medizin- und Sicherheitstechnik.

Zum Hoch wären es +200%

Zu den wichtigsten Produkten gehören Beatmungsgeräte, Patientenmonitoring und Geräte für die Versorgung von Neugeborenen. Im Bereich Sicherheit bietet Dräger ganzheitliche Gefahrenmanagementsysteme an, dazu zählen beispielsweise Atemschutzgeräte, Gasmesssysteme oder auch Tauchtechnik.

Das Unternehmen ist also in einer stabilen Branche unterwegs.
Dennoch steht Drägerwerk steht seit Monaten ganz oben auf der Abschussliste. Die Aktie ist von 127 auf 37 Euro eingebrochen.

Man sollte sich also unbedingt fragen, ob das nicht zu weit geht.

Die richtige Aktie für Investoren?

In den letzten zehn Jahren ist der Umsatz von 1,91 auf 2,60 Mrd. Euro gestiegen. Seit 2015 stagnieren die Einnahmen aber.

Beim Gewinn ist die Entwicklung noch schlechter. Das beste Ergebnis wurde 2012 erzielt. Seitdem ist der Gewinn von 7,55 auf zuletzt 1,42 Euro je Aktie eingebrochen.
Der freie Cashflow ist ebenfalls rückläufig und war zuletzt sogar negativ.

Daher notiert die Aktie heute auch auf dem Niveau von 2003. Für Investoren ist das wohl kaum attraktiv.
Sollten Sie sich dennoch dafür entscheiden, sollte auf die Stammaktie zurückgegriffen werden, die fast 10 Euro günstiger ist. Die Stammaktie hat die ISIN DE0005550602 und das Tickersymbol DRW8.

Mehr als 6.000 Trader & Investoren folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.

Wie läuft es aktuell?

Die aktuelle Entwicklung reiht sich nahtlos in das Bild ein. Im ersten Halbjahr 2019 legte der Umsatz um 3,7% auf 1,32 Mrd. Euro zu.
Doch leider war man nicht profitabel. Das EBITDA lag zwar noch bei 47,7 Mio. Euro und hat sich auf Jahressicht deutlich verbessert, doch am Ende bleibt nichts übrig.

Das EBIT lag bei -12,2 Mio. Euro und das Ergebnis bei -0,82 Euro je Aktie.

Dennoch erwartet der Markt für das Gesamtjahr einen Gewinn von 1,55 Euro je Aktie.
Das zweite Halbjahr ist bei Drägerwerk zwar meistens stärker, es ist dennoch ein großer Sprung. Vor allem in diesem wirtschaftlichen Umfeld.

Selbst wenn es gelingen sollte, liegt das KGVe bei 26,8. Für ein Unternehmen, mit diesen Charakteristiken ist das eindeutig zu viel.

Selbst wenn man den höchsten Gewinn der letzten Jahre zugrunde legt, kommt man auf ein KGV von 10. Das wäre zwar vertretbar, doch derzeit gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass man zeitnah an diese Erfolge anknüpfen kann.

Charttechnik

Mit Blick auf das Chartbild scheinen die Kursrisiken dennoch überschaubar. Es sei denn, die Aktie fällt nachhaltig unter die stützenden Trendlinien. In diesem Fall könnte es zu einer Stop-Loss-Lawine kommen.

Ich würde davon abraten, doch kurzfristige Trader können im Falle einer Stabilisierung nahe 40 Euro durchaus auf eine Stabilisierung spekulieren. Mögliche Kursziele lägen dann bei 46 sowie 50 und 52 Euro.
Darüber hellt sich das Chartbild zunehmend auf.

Mehr als 40.000 zufriedene Kunden. Ich bin einer davon.

Handeln Sie über den Online Broker LYNX:
Ein Depot, viele Vorteile
  • stabile und zuverlässige Handelsplattform
  • kompetenter Service durch Experten
  • günstige und transparente Gebühren
  • umfangreiches Wissensportal
Mehrfach ausgezeichnet
Handelsblatt Auszeichnung: Bester Online-Broker
Broker-Wahl: Top Futures-Broker
Contact icon KOSTENFREI ANRUFEN
00800 5969 0000
Contact icon SCHREIBEN SIE UNS
SERVICE@LYNXBROKER.AT
Contact icon FREUNDSCHAFTSWERBUNG
KUNDEN EMPFEHLEN LYNX
Contact icon HÄUFIG GESTELLTE
FRAGEN