Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
ISRA Vision: Rallye mit Achillesferse

Mit einem Plus von 5,28 Prozent wurde die Aktie des „Machine Vision“-Spezialisten ISRA Vision am Montag der Tagessieger im TecDAX. Die Aktie also, die zwischen September und Dezember 2018 tendenziell ganz oben in der Verliererliste des Index zu finden war und in der Spitze fast zwei Drittel ihres Kurswerts verloren hatte.

Mittlerweile hat die Aktie, vom Tief bei 22,25 Euro gerechnet, fast 50 Prozent in zehn Wochen zugelegt. Und wenngleich sie immer noch weit unterhalb des Rekordhochs von Anfang September notiert: Charttechnisch betrachtet hat der Kurs gerade bullische Zeichen gesetzt, die die Chance offerieren, dass ISRA Vision noch einiges mehr an Potenzial ausloten könnte.

Sie sehen im Chart, dass die Aktie am vergangenen Mittwoch aus einer Dreiecksformation nach oben ausgebrochen war. Am Donnerstag und Freitag konsolidierte sie kurz auf Höhe der markanten Widerstandslinie bei 31,30 Euro, dem Tief vom April 2018, an dem der Kurs Ende Januar noch nach unten abgewiesen worden war. Am gestrigen Montag ging sie nach oben durch. Ein klar bullisches Signal – und die nächsten markanter charttechnischen Hürden warten jetzt erst im Bereich um 40 Euro. Knapp darüber, bei derzeit 41,50 Euro, lockt die 200-Tage-Linie. Doch diese Rallye hat eine Achillesferse:

Expertenmeinung: Die am 8. Februar vorgelegte Bilanz des Geschäftsjahres 2017/2018, das per 30. September endete, war alles andere als dynamisch. Der Umsatz hatte um sieben, der Gewinn um 18 Prozent zugelegt. Und derzeit liegen die Schätzungen der Analysten für das am 30.9. endende Geschäftsjahr 2018/2019 bei einem Umsatz- und Gewinnanstieg von jeweils um die 15 Prozent.

Das würde für die – ja erst noch zu verdienenden – 2019er-Gewinne ein Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) um die 28 bedeuten. Für einen Gewinnanstieg um 15 Prozent nicht gerade billig. Und würde die Aktie das charttechnische Kursziel um 40 Euro erreichen, läge dieses KGV schon bei 34, das wäre tendenziell „teuer“. Es ist schon richtig, dass ISRA Vision Anfang September 2018 kurzzeitig 61,30 Euro kostete. Aber da hatte man allgemein noch mit deutlich dynamischerem Wachstum gerechnet.

So gesehen fehlt es dieser charttechnisch tadellosen Aufwärtsbewegung an einem fundamentalen Unterbau. Was heißt: ISRA Vision kann bis 40 Euro laufen, muss es aber keineswegs. Wer auf der Long-Seite agiert, sollte daher den „Fallschirm für den Fall der Fälle“ in Form eines Stop Loss nicht vergessen!

Chart vom 25.02.2019, Kurs 32,90 Euro, Kürzel ISR | LYNX Online Broker

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