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Aktienanalyse:
Dürr: Zurück ans alte Tief … und darunter?

Aktuelle Analyse der Dürr Aktie

Eigentlich hätten die Investoren von der Quartalsbilanz des vor allem der Automobilindustrie zuliefernden Maschinen- und Anlagebauers Dürr nicht überrascht sein dürfen. Wenn die Autobauer unter massivem Druck stehen, kann es bei den Zulieferern ja nicht besser aussehen, eher noch problematischer. Aber entweder wurden doch relativ viele Anleger auf dem falschen Fuß erwischt oder aber die Leerverkäufer nutzten die Gunst der Stunde, um die Aktie gezielt unter Druck zu setzen, denn das Minus, das die Aktie als Reaktion auf das Zahlenwerk am Donnerstag hinnehmen musste, war mit -5,65 Prozent recht kräftig und war im Handelsverlauf noch deutlich größer gewesen.

Dürr verbuchte im ersten Quartal einen Umsatzrückgang von 11,3 Prozent, was etwas weniger schwach war als seitens der Experten im Schnitt vorhergesagt. Dafür fiel aber der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) um herbe 52,9 Prozent und lag damit klar unterhalb der Erwartungen. Basis dessen war ein deutlicher Einbruch in der Gewinnmarge von 5,1 Prozent im ersten Quartal 2019 auf jetzt 2,7 Prozent. Darüber hinaus kommunizierte Dürr hinsichtlich des laufenden Quartals einen möglichen Verlust, hofft aber auf eine langsame Erholung in der zweiten Jahreshälfte.

Expertenmeinung: Wie gesagt, das hätte eigentlich nicht überraschen dürfen. Aber egal, welche der beiden vorgenannten Möglichkeiten das Minus des Donnerstags auslöste: Dadurch wird deutlich, dass die Käufer im Zweifel mit Kauforders nach dem Motto „bei Erreichen streichen“ verfahren, sich lieber doch nicht an den Griff ins fallende Messer heranwagen. Damit haben wir hier ein klar bärisches Szenario:

Bereits am Mittwoch, im Vorfeld der Bilanz, hatte die Dürr-Aktie ihren März-Aufwärtstrend klar durchbrochen und war damit eindeutig mit dem Versuch gescheitert, den kurzfristigen Aufwärtstrend in Richtung der mittelfristigen Abwärtstrendlinie bzw. der 200-Tage-Linie zu verlängern. Jetzt haben wir hier einen dynamischen, durch ein neues Verkaufssignal im Trendfolgeindikator MACD unterfüttertes Verkaufssignal, das einen Test des bisherigen Baisse-Tiefs bei 15,72 Euro wahrscheinlich macht. Und sollte sich in den kommenden Wochen herausstellen, dass die erhoffte Stabilisierung bei der Hauptkundschaft, der Automobilindustrie, ausbleibt, wären diese 15,72 Euro keine Unterstützung, die zwingend halten müsste!

Dürr Aktie Chart vom 14.05.2020, Kurs 17,55 Euro, Kürzel DUE | Online Broker LYNX

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