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Aktienanalyse:
LVMH: Noch hält die 200-Tage-Linie

Aktuelle Analyse der LVMH Aktie

Am 20. Januar hatte der französische Luxusgüterkonzern LVMH mit 439 Euro ein Rekordhoch erreicht. Am 28. Januar wurde das Ergebnis des Gesamtjahres 2019 vorgelegt … und es gelang auf Basis dieses Zahlenwerks nicht, wieder an das Hoch heranzukommen. Schlecht waren die Ergebnisse zwar nicht. Aber mit einem Gewinn von 7,17 Milliarden Euro blieb LVMH dennoch hinter der durchschnittlichen Erwartung der Analysten von 7,32 Milliarden zurück. Dabei nannte LVMH die schwierige Situation in Hongkong als einen der entscheidenden Gründe für ein weniger gut gelaufenes viertes Quartal, das letztlich den etwas niedriger ausgefallenen Gewinn ausmachte. Das wäre kein Beinbruch gewesen, aber dadurch erkannten die Investoren, wie abhängig ein Konzern wie Louis Vuitton Moet Hennessy von einem idealen Konsumumfeld ist.

Und so kann es nicht überraschen, dass vor allem LVMH und die anderen großen französischen Luxus- und Kosmetikunternehmen wie Hermès, Kering und L’Oréal derzeit unter erheblichem Abgabedruck stehen. Denn nichts könnte diesen Konzernen mehr schaden als weitreichende Sicherheitsmaßnahmen zur Eindämmung der Virus-Epidemie. Bei LVMH ist das Geschäft über Shops entscheidend … und sollte sich die Lage verschärfen, müsste man diese auch in anderen Ländern außerhalb Asiens zeitweise schließen. Würde ein solches Umsatzminus nur temporär sein und die Umsätze nach dem Abebben der Epidemie aufgeholt?

Expertenmeinung: Das ist eine Frage, die sich nicht beantworten lässt. Dementsprechend reagierten die Marktteilnehmer im Zuge des allgemeinen Abverkaufs zum Wochenstart auch sehr nervös, zumal sich die Aktie bereits im Vorfeld in einem kurzfristigen Abwärtstrend befand. Der Kurs fiel am Montag um knapp fünf Prozent, wurde dann aber erst einmal von der als mittelfristige Unterstützung wichtigen 200-Tage-Linie bei aktuell 382,65 Euro aufgefangen. Hier hielten offenbar genug Akteure die Hand auf, um den Abstieg zu stoppen, weil sie diesen Level als günstig einstufen. Bemerkenswert ist, dass dies auch am Dienstag gelang: LVMH schloss zwar leicht im Minus, hielt sich damit aber besser als der Gesamtmarkt und beendete den Tag nur unwesentlich unterhalb der 200-Tage-Linie.

Ob diese Linie damit zum Sprungbrett für eine Gegenbewegung, womöglich sogar für einen neuen Aufwärtsimpuls wird, ist indes völlig offen. Denn die Nachrichtenlage spricht derzeit nicht dafür, dass LVMH ohne empfindliche Umsatzeinbußen davonkommen würde. Sollte das bisherige Tief der Abwärtsbewegung, das Tagestief des Montags bei 375 Euro, auf Schlusskursbasis unterboten und die 200-Tage-Linie damit eindeutig gebrochen werden, kann der Abstieg sich sogar beschleunigen.

LVMH Aktie Chart vom 25.02.2020, Kurs 380,05 Euro, Kürzel MC | Online Broker LYNX

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