Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Nordex: Es sieht gut aus … aber haben die Bären wirklich aufgegeben?

Derzeit ist es ruhig um den Windkraftanlagenhersteller Nordex. Anfang des Jahres wurden einige neue Großaufträge gemeldet, Mitte Januar dann veröffentlicht, dass der Auftragseingang 2018 beeindruckende 73 Prozent über dem des Jahres 2017 lag. Das waren gute Nachrichten … und dass seither keine neuen Informationen kommen, dürfte diese positiven Aspekte wirkungsvoll im Gedächtnis der Investoren verankern.

Doch dass der Auftragseingang 2018 wieder überzeugen konnte, wusste man eigentlich, das ließ sich in etwa durch die vielen Meldungen über neue Großaufträge abschätzen. Was wichtiger ist, sind Zahlen zum konkreten Umsatz und zum Gewinn bzw. Verlust. Kurz: Kann Nordex wieder taugliche Gewinne erzielen, ausreichend gute Gewinnmargen durchsetzen? Das ist es, worauf die Marktteilnehmer warten. Kommen da positive Nachrichten, ist nach oben nichts unmöglich. Aber wann kommen sie? Eigentlich stünde die Bilanz des vierten Quartals erst am 26. März an. Da wäre das erste Quartal schon fast vorbei. So gesehen wäre die Veröffentlichung vorläufiger Zahlen nicht überraschend, 2018 kamen die ebenfalls. Aber:

Expertenmeinung: 2018 hatte man zwar eine vorläufige Bilanz vorgelegt, aber keine Perspektive, weder für das erste Quartal noch für das Gesamtjahr. Was daran lag, dass das Unternehmen so früh im Jahr noch keine ausreichende Planungssicherheit hatte, um Ziele zu formulieren. Wäre das diesmal anders, wäre alleine das schon positiv. Man darf gespannt sein.

2018 wurden die vorläufigen Ergebnisse Ende Februar, etwa vier Wochen vor dem eigentlichen Bilanztermin, präsentiert. Vorausgesetzt, dass da tatsächlich erfreuliche Nachrichten kommen, müssten die Bullen so lange durchhalten. Gelingt das? Würde es hier nicht um Nordex gehen, könnte man alleine mit Blick auf den Chart sagen: „warum nicht?“ Aber bei dieser Aktie dominierten fast drei Jahre lang die Leerverkäufer, die „Bären“, das Geschehen. Ist deren Bann wirklich nachhaltig gebrochen? Seit August war die Aktie immer wieder im Bereich der wichtigen, im Chart dick schwarz markierten 200-Tage-Linie nach unten abgewiesen worden.

Im Januar gelang es endlich, diese Hürde zu überwinden und darüber hinaus über die Widerstandszone 9,42/9,62 Euro zu laufen, die sich aus den Zwischenhochs der letzten Monate zusammensetzt. In den letzten zwei Wochen konsolidierte Nordex die vorherige Rallye, ohne diese jetzt zur Unterstützung gewordene Zone zu unterschreiten. Zugleich drehte die Aktie am Montag genau auf Höhe der 20-Tage-Linie, welche diese Unterstützungszone aktuell verstärkt.

Alles sehr positiv, keine Frage. Und doch sollte man sich nicht zu sicher sein, dass das Bären-Lager Nordex wirklich vom Zettel potenzieller Short-Kandidaten gestrichen hat. Auch ohne eventuelle Enttäuschungen seitens der anstehenden Quartalsbilanz könnte es hier jederzeit zu Short-Attacken kommen, daher sollte man nicht vergessen, dem aktuellen Chartbild angemessene Long-Trades in jedem Fall konsequent mit einem Stoppkurs abzusichern, der leicht unterhalb der weiterhin wichtigen 200-Tage-Linie (aktuell bei 9,06 Euro) liegt.

Chart vom 11.02.2019, Kurs 9,80 Euro, Kürzel NDX1 | LYNX Online Broker

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