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Aktienanalyse:
Nordex: 20 Prozent nach oben wären drin, wenn …

Aktuelle Analyse der Nordex Aktie

Das sah vor zwei Jahren noch ganz anders aus: Derzeit stufen nahezu alle Analysten, die die Aktie beobachten, Nordex mit „Kaufen“ oder „Halten“ ein, das durchschnittliche Kursziel der Experten liegt mit 10,90 Euro deutlich über dem derzeitigen Kursniveau. Nordex war 2017/2018 heftig ins Wanken geraten, wurde vom einstigen Überflieger zum Lieblingsopfer der Short-Seller. Aber 2019 gelang eine überzeugende Stabilisierung. Und zumindest die Bilanz des ersten Quartals 2020 überzeugte, Umsatz und Gewinn legten gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich zu. Wenn man sich ansieht, wie stark sich in den letzten Wochen so manche Aktie von Unternehmen hielt, die weit düstere Zahlen vorlegen mussten, fragt man sich natürlich, wo es bei Nordex klemmt?

Immerhin notierte die Nordex-Aktie am Mittwoch im Tief auf einem Niveau, das sie im Zuge der ersten Eindeckungswelle im März auch schon erreicht hatte. Das ist mehr als dünn. Der Grund? Gut möglich, dass die Leerverkäufer sich wieder ihres Lieblings erinnert haben und erneut konsequent auf den Kurs drücken. Und ein Argument hätten sie immerhin: Nordex hatte Anfang Mai im Zuge der vorläufigen Zahlen zum ersten Quartal mitgeteilt, dass die Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie zu „erheblichen Unterbrechungen und Anpassungen in wesentlichen Teilen des Geschäfts geführt“ hätten. Das klingt nicht gut, keine Frage, aber:

Expertenmeinung: Diese Beschränkungen sind in vielen Regionen bereits vorbei. Müsste Nordex also nicht längst wieder ungehindert arbeiten und verlorene Zeit aufholen können? Das werden erst die offiziell am 13. August anstehenden Zahlen zum zweiten Quartal zeigen. Das Problem ist, dass Nordex weltweit agiert, auch in Südamerika, wo das Virus derzeit heftig wütet, finden sich viele Projekte. Es ist also durchaus möglich, dass „Corona“ auch im zweiten Quartal und in den kommenden Monaten auf den Umsatz drückt. Unter dem Strich kommt Nordex aber dennoch bislang gut davon. Und immer wieder wurden in den vergangenen Wochen neue Aufträge an Land gezogen. Werden die Akteure bis zur Vorlage der neuen Quartalsbilanz die Füße stillhalten, erst mit einer klareren Faktenlage aktiv werden?

Wohl kaum. Dafür ist die Aktie zu volatil, wird zu intensiv getradet. Daher dürfte eine charttechnische Entscheidung weit im Vorfeld der Bilanz anstehen, zumal der absteigende Keil, den Sie im Chart sehen, einer solchen Entscheidung Vorschub gibt. Sollte der Optimismus siegen, die Aktie mit Schlusskursen über 9,36 Euro den Ausbruch über die derzeit durch die 20-Tage-Linie verstärkte obere Begrenzung des Keils schaffen, wäre ein Anstieg des Kurses um die 20 Prozent möglich. Das Kursziel wäre dann die derzeit um 11,30 Euro verlaufende, übergeordnete Abwärtstrendlinie. Sollten die Bullen wegbleiben, dürfte jedoch ein neuer Versuch der Bären, die Aktie zu drücken, nicht lange auf sich warten lassen. Allerdings müsste Nordex schon durch die Supportzone 6,80/7,40 Euro rutschen, um für einen Short-Trade ein wirklich gutes Chance/Risiko-Verhältnis mitzubringen.

Nordex Aktie Chart vom 01.07.2020, Kurs 8,76 Euro, Kürzel NDX1 | Online Broker LYNX

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