BASF Aktie aktuell BASF: Substanzwert mit 5% Dividende?

News: Aktuelle Analyse der BASF Aktie

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BASF
ISIN: DE000BASF111
Ticker: BAS
Währung: EUR

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Zur BASF Aktie

BASF ist der weltweit größte Chemiekonzern und betreibt knapp 400 Produktionsstandorte in 80 Ländern.
Das Portfolio umfasst Industriechemikalien, Kunststoffe, Veredelungsprodukte, Pflanzenschutzmittel sowie Öl und Gas.

Schnäppchen oder Verlierer-Aktie?

Ohne Leistung und Können wird man nicht Marktführer und im Regelfall sind die dominierenden Unternehmen einer Branche auch gute Investments.
Bei BASF war das in den letzten Jahren nicht der Fall. Die Dividende ist zwar üppig, doch die Aktie steht heute wieder auf dem Niveau von 2007.

Dieser Umstand ließe sich eigentlich nur auf zwei Arten erklären: Entweder läuft das Geschäft nicht oder das Wertpapier ist günstig.

Ich kann es gleich vorwegnehmen: In den letzten 12-18 Monaten habe ich mehrfach vor der Aktie gewarnt, trotz der notorisch niedrigen Bewertung.
Glücklicherweise lag ich damit richtig, Geld verdienen konnte man mit BASF seither leider nicht.

Gazprom, Asset-Tausch, Fusion, Börsengang – Wie bitte?

Für die meisten Anleger dürfte die Gesamtsituation bei BASF schwer durchschaubar sein. Von 2010 bis 2015 stieg der Umsatz von 62,3 auf 70,5 Mrd. Euro.
Dann kam es zu einem Einbruch auf 57,6 Mrd. Euro, der hauptsächlich auf einen Asset-Tausch mit Gazprom zurückzuführen ist.

BASF hat sich damals von dem Gashandels- und Speichergeschäft getrennt und im Gegenzug weitere Assets im Bereich Öl- und Gasförderung erhalten.

Als wäre das nicht schon unübersichtlich genug, soll dieser Bereich nun ausgegliedert und mit der DEA-Gruppe zusammengelegt werden.

Die neu entstehende Wintershall DEA soll dann eigenständig an die Börse gebracht werden. BASF hält 67% der Anteile. Die Bewertung sollte dereinst im Bereich von 14 Mrd. Euro liegen, inzwischen zeichnet sich ab, dass es deutlich weniger wird.

Wie läuft es aktuell?

Kein Wunder also, dass sich Anleger zurückhalten. Die Gemengelage ist einfach zu unübersichtlich.
Würde es operativ blendend laufen, wäre das aber hinnehmbar.

Doch bereits im Vorjahr war der Umsatz leicht rückläufig und das operative Ergebnis ist von 5,23 auf 3,30 Mrd. Euro eingebrochen.

Im ersten Halbjahr 2020 hat sich der Negativtrend leider fortgesetzt. Der Umsatz war weiter rückläufig, der Gewinn brach sogar von 1,85 auf 0,28 Mrd. Euro ein.

Es läuft also sowohl derzeit als auch langfristig nicht sonderlich gut. Am Ende bleibt den Anlegern bestenfalls die Dividende.

Die wird aber aus der Substanz gezahlt. Hätte man keine Unternehmensteile verkauft, hätte man sie sich gar nicht leisten können. Die Schulden steigen unterdessen immer weiter.
Erfreulich ist das nicht und man wird das auch nicht ewig so weiterbetreiben können.

In nur anderthalb Jahren haben sich die Nettoschulden von 11,49 Mrd. auf zuletzt 20,52 Mrd. Euro nahezu verdoppelt.

Da sich die Aktie vom Hoch halbiert hat, halten sich die Kursrisiken wohl in Grenzen. Wirklich viele Gründe, die für nachhaltig steigende Kurse sprechen, findet man aber nicht.

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Chart

Eine Erholung in Richtung 56 Euro wäre möglich, dann wird es aber schon wieder schwierig. Dort verläuft der langfristige Abwärtstrend und die Widerstände bei 56 und 58 Euro entfalten ihre Wirkung.

Mögliche Kursziele auf der Unterseite liegen bei 46 und 40 Euro.

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Chart vom 27.08.2020 Kurs: 52 Kürzel: BAS - Wochenkerzen
Chart vom 27.08.2020 Kurs: 52 Kürzel: BAS – Wochenkerzen | Online Broker LYNX

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Tobias Krieg, Technischer Analyst | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der BASF Aktie

Am 10. Juli hatte der Chemiekonzern BASF vorab seine Ergebnisse des zweiten Quartals gemeldet und (wie es zuletzt mehrere DAX-Unternehmen glaubten tun zu müssen) betont, dass diese besser ausgefallen seien als seitens der Analysten erwartet. Die Aktie setzte sich daraufhin zwar nach oben in Bewegung, aber das Ganze wirkte doch recht mühsam. Die entscheidenden Widerstandslinien, zum einen die November 2019-Abwärtstrendlinie bei aktuell 55 Euro und die bei momentan bei 56,61 Euro verlaufende 200-Tage-Linie, wurden nie ernsthaft angegangen. Gestern kam die vollständige, endgültige Bilanz für das zweite Quartal. Und die Aktie fiel dorthin zurück, wo sie vor der Veröffentlichung der vorläufigen Daten am Abend des 9. Juli schloss.

Am 9. Juli ging die BASF-Aktie mit 49,68 Euro aus dem Handel, gestern schloss sie bei 49,53 Euro. Damit ist die Chance, auf der Welle von besser als erwartet ausgefallenen Ergebnissen wieder Dynamik in den noch laufenden, im März begonnenen Aufwärtstrend zu bringen, vertan. Und das gestrige Minus von 4,9 Prozent bringt die Bullen langsam in die Bredouille, denn das Chartbild sieht mehr und mehr nach einer nahen Abwärtswende aus. Und wirklich überraschen kann die negative Reaktion nicht, denn:

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur BASF Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Dass das Ergebnis besser ausfiel als seitens der Analysten geschätzt, mag manchen Anleger ein wenig beruhigt haben. Aber nachdem viele im Zuge der sukzessiv zahlreicher werdenden Bilanzen den Eindruck erhalten, dass viele dieser Schätzungen womöglich bewusst eher tiefer angesetzt wurden, verliert dieser Aspekt an Tragkraft. Und es bleiben eben 77 Prozent Rückgang beim bereinigten Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) und ein Umsatzminus von 12 Prozent. Hinzu kam, dass BASF gestern im Zuge der Bilanzvorlage erklärte, dass man dort für das laufende dritte Quartal keine wesentliche Verbesserung des bereinigten EBITs gegenüber dem vorgelegten Ergebnis des zweiten Quartals erwarte.

Damit kann man die vorherige, eher blutleere Annäherung an die Abwärtstrendlinie und die 200-Tage-Linie als gescheitert ansehen. Jetzt geht es um die näher kommende Unterstützung in Form des Verlaufstiefs des Vormonats bei 48,49 Euro. Sollte die fallen, stünde unmittelbar die März-Aufwärtstrendlinie im Feuer, derzeit bei 46,15 Euro. Bricht auch diese Linie, wäre die BASF-Aktie aus einer großen Dreiecksformation nach unten ausgebrochen und könnte dann mit Blick auf die unternehmenseigene Prognose, die in nächster Zeit keine „good news“ erwarten lässt, durchaus zügig weiter abrutschen.

BASF Aktie Chart vom 29.07.2020, Kurs 49,53 Euro, Kürzel BAS | Online Broker LYNX

Vielleicht war es gerade dieser eine Satz, der dazu führte, dass die am Freitagmorgen vorab des eigentlichen Termins Ende Juli vorgelegten Ergebnisse des zweiten Quartals nicht mit nennenswerten Käufen honoriert wurden. Der Chemiekonzern fühlte sich nämlich bemüßigt darauf hinzuweisen, dass das operative Ergebnis besser ausgefallen sei als der Markt, d.h. die Analysten, vorab erwartet hätten. Wenn man das eigens betonen muss, so dachten sich wohl nicht wenige zu Recht, ist das womöglich das einzige Licht im Dunkel, dass man hervorheben konnte und hielten sich eher zurück.

Und in der Tat, umwerfend waren die Zahlen wirklich nicht. Der Umsatz ging im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal um 12,4 Prozent zurück, das operative Ergebnis fiel um 77,2 Prozent, der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) sogar um 88 Prozent. Dass die Experten im Durchschnitt mit einem noch niedrigeren operativen Gewinn gerechnet hatten, dürfte da kaum jemanden begeistert haben. Und eine Prognose für das angelaufene dritte Quartal, die womöglich ein wenig Zuversicht hervorrufen könnte, wurde nicht abgegeben, da wird man wohl auf den eigentlichen Bilanztermin am 29. Juli warten müssen. Das Resultat der Vorab-Bilanz:

Expertenmeinung: Die Aktie pendelt weiter zwischen Baum und Borke, bewegt sich in einem symmetrischen Dreieck, das aber momentan eher Vorteile für das bärische Lager ausweist. Eine potenzielle Chance auf einen Aufwärtsimpuls nicht genutzt zu haben zeigt, dass die Käuferseite momentan eher vorsichtig ist. Und auch, wenn sich der Kurs derzeit in etwa in der Mitte dieses im Chart hervorgehobenen, großen Dreiecks bewegt: Der Vorteil der Bären ist, dass die Aktie zuletzt die Oberseite der Formation touchiert hatte und dort an einem markanten Kreuzwiderstand abgewiesen wurde. Denn die obere Begrenzung des Dreiecks in Form der bereits im vergangenen Herbst etablierten Abwärtstrendlinie kreuzte sich Anfang Juni, als eine Rallye brüsk beendet wurde, mit der dick schwarz hervorgehobenen 200-Tage-Linie. Seither lässt sich keine nennenswerte Gegenwehr der Käufer erkennen, mehr noch:

Es fällt auf, dass BASF in den vergangenen Tagen entlang der nach unten eingedrehten 20-Tage-Linie läuft und kein Versuch aufkommt, diese Linie zu bezwingen, um den Weg an die obere Linie des Dreiecks freizubekommen. Zugleich hat sich der Ende Juni kurzzeitig überverkaufte Stochastik-Oszillator als wichtiger markttechnischer Indikator wieder in den oberen Bereich der Spanne vorgeschoben und droht dort ein erneutes Verkaufssignal zu generieren. Ein Signal, das aus markttechnischer Sicht genug Spielraum bieten würde, um die untere Begrenzung des Dreiecks, die März-Aufwärtstrendlinie bei momentan 44,90 Euro, anzugehen. Mittelfristig wäre BASF zwar erst bärisch, wenn diese Linie brechen und das Dreieck damit nach unten verlassen würde. Aber es scheint, dass kurzfristige Trader momentan bereit sind, aktiv daran mitzuwirken, dass diese Linie in Reichweite gelangt.

BASF Aktie Chart vom 10.07.2020, Kurs 50,08 Euro, Kürzel BAS | Online Broker LYNX

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktie des deutschen Chemiekonzerns BASF konnte Anfang Juni ihre Bodenbildung endlich abschließen. Das letzte Zwischenhoch bei rund 50 EUR wurde überwunden und der Ausbruch nach oben sorgte für frisches Momentum. Schnell konnten die Kurse mehr als 10 Prozent an Wert zulegen und generierten ein weiteres höheres Hoch im Chart. Somit ging das Papier erstmals seit längerer Zeit wieder in einen bestätigten Aufwärtstrend über. Nachdem der Kursanstieg der letzten Wochen allerdings etwas steil verlief, musste dringend eine kleine Zwischenkorrektur her. Diese ist auch absolut wie nach Plan gekommen. Es wundert kaum, dass genau das zuvor gebrochene Niveau erneut nach unten getestet wurde. Der Bereich rund um die Marke von 50 EUR bleibt somit auch weiterhin der Dreh- und Angelpunkt im Chart der Aktie.

Expertenmeinung: Der Chart spricht eine deutliche Sprache. Solange sich die Kurse oberhalb des erwähnten Niveaus halten können, haben die Bullen den Spielball und können weitere Anstiege generieren. Sollte die Aktie jedoch darunter schließen, wäre dies als deutliches Warnsignal einer möglichen Trendumkehr zu verstehen. Hier befinden sich nun auch die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50, welche derzeit noch Rückenwind und somit Unterstützung im Kursverlauf generieren. Ein Break nach unten wäre alles andere als konstruktiv. Wir sehen derzeit noch positive Signale, weshalb wir unsere Aussichten auf der bullischen Seite belassen.

Aussicht: BULLISCH

BASF Aktie Chart vom 17.06.2020 Kurs: 53.01 Kürzel: BAS | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Zuletzt hatten wir unsere Aussichten auf die Aktie des Chemiekonzerns BASF Mitte Mai von bullisch auf neutral gesenkt. Bislang gab es keine nennenswerten Impulse, welche dafür sprachen, dass die Aktie die Schwächephase der letzten Monate beenden würde. Jetzt aber hat sich das Blatt gewendet. Die eingezeichnete Abwärtstrendlinie konnte vorige Woche nach oben verlassen werden und es bildeten sich erste technische Kaufsignale. Der darauffolgende Anstieg wird gerade leicht abverkauft, was aber als gesunde Korrektur in einer intakten Aufwärtsbewegung einzustufen ist. Der Trendverlauf befindet sich zwar noch auf einer neutralen Ebene, doch die Bullen scheinen sich langsam wieder wohl zu fühlen.

Expertenmeinung: Derzeit deutet alles auf eine Fortsetzung der vor wenigen Wochen gestarteten Kurserholung hin. Wer noch nicht investiert ist könnte in den kommenden Tagen die eine oder andere Kaufgelegenheit finden. Die derzeitige Zwischenkorrektur könnte hierzu eine gute Einstiegsgelegenheit bieten. Noch ist nicht klar, wohin die Reise gehen wird, aber oberhalb der gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 könnte sich ein solider Boden bilden. Ein Rückfall auf bis zu 62.50 EUR wäre demnach noch als positiv einzustufen. Viel mehr sollte der Kurs der Aktie jedoch nicht nachgeben, um nicht Gefahr zu laufen, das jüngst aufgebaute positive Momentum wieder zu verlieren. Wir revidieren unsere Aussichten auf den Konzern von neutral auf bullisch.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 18.09.2019 Kurs: 64.02 Kürzel: BAS | LYNX Online-Broker

BASF ist der weltweit größte Chemiekonzern und betreibt knapp 400 Produktionsstandorte in 80 Ländern.
Das Portfolio umfasst Industriechemikalien, Kunststoffe, Veredelungsprodukte, Pflanzenschutzmittel sowie Öl und Gas.

Es knirscht

BASF notiert heute auf dem Niveau von 2010. In solchen Fällen sollte man sich immer Fragen, ob etwas ganz Grundsätzliches nicht stimmt. Bei BASF wird man recht schnell fündig.
Ich bin in der letzten Analyse ausführlich auf die Probleme eingegangen und hatte vor weiteren Kursverlusten gewarnt.

Kurz zusammengefasst:

Reinvestitionen verschlingen einen Großteil der erwirtschafteten Mittel und die Kapitalrendite ist dabei so gering, dass sie nur knapp über den Kapitalkosten liegt.

Daher stagniert seit Jahren der Gewinn – trotz enormer Investitionen.
Gleichzeitig ist der Schuldenstand zuletzt regelrecht explodiert. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr stieg die Nettoverschuldung von 11,49 auf 18,20 Mrd. Euro.

Was bedeutet das für den Dax?

BASF hat inzwischen mehrere Quartale hintereinander die Erwartungen verfehlt. Im Q1 2019 ist der Gewinn beispielsweise um 16% eingebrochen.

Im zweiten Quartal scheinen die Probleme noch größer zu sein. Die weltweite Industrieproduktion wuchs im 1. Halbjahr 2019 nur um 1,5% – erheblich langsamer als erwartet.

Das betrifft natürlich nicht nur BASF und Anleger sollten das sehr ernst nehmen, denn es ist ein klares Warnzeichen. Die Wirtschaft kühlt sich weltweit ab.

Es ist aber keinesfalls die erste Warnung, die Anleger erhalten haben. Die WTO hat den Ausblick für den Welthandel gesenkt und nahezu jeder Indikator deutet auf einen Abschwung hin. Bisher wird das vollständig ignoriert.

Weitere Informationen finden Sie hier: Dax: Droht der nächste Crash?

Selbst wenn man all diese Makro-Überlegungen ignoriert, ein Unternehmen nach dem anderen kappt die Prognose.
Jüngst waren es vor allem Autozulieferer, aber auch Intel, Daimler und die Lufthansa. Dürr, Siltronic, Axel Springer, TUI, Osram und so weiter. Gestern folgten Washtec und Fuchs Petrolub. Heute ist es BASF.

Ich würde behaupten, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. Gleichzeitig stehen Dax & Co. am Jahreshoch.

In die Magengrube

Im zweiten Quartal sank der Umsatz von BASF um 4% auf 15,2 Mrd. Euro. Das EBIT ist von 1,9 auf 0,5 Mrd. Euro regelrecht eingebrochen.

Aufgrund des deutlich schwächer als erwarteten Geschäftsverlaufs sowie einer Verlangsamung des weltwirtschaftlichen Wachstums und der Industrieproduktion, hat BASF nun die Prognose kassiert.

Der Gewinn dürfte im Gesamtjahr um bis zu 30% sinken, bisher war man von einem Anstieg um 1-10% ausgegangen.

Statt leichtem Umsatzwachstum, wird nun ein leichter Rückgang erwartet. Die Kapitalrendite soll ebenfalls weiter sinken. Bei den inzwischen enormen Schulden von mehr als 19 Mrd. Euro ist das alles andere als erfreulich.

Bisher ist der Markt von einem Anstieg des Gewinns von 5,12 auf 5,20 Euro je Aktie ausgegangen. Jetzt müssen sich Anleger wohl eher mit 3,60 – 4,00 Euro anfreunden. Dadurch steigt das KGVe auf 14,8 – 16,4.

Das ist wie immer eine Momentaufnahme, doch einladend ist die Gesamtkonstellation nicht. Vor allem mit Blick auf die Nettoverschuldung von 19,4 Mrd. Euro.

Chart

BASF bewegt sich in einem stabilen Abwärtstrend und ist an der letzten Bastion der Bullen angekommen. Aus Sicht der Bullen muss die Unterstützungszone bei 56-58 Euro unbedingt verteidigt werden, nur dann ist eine Entspannung oder gar eine Erholung in Richtung 62,50 oder 65 Euro denkbar.

Fällt BASF hingegen unter den Aufwärtstrend sowie 58 und 56 Euro, kommt es jeweils zu Verkaufssignalen. Mögliche Kursziele liegen bei 47 sowie 44 und 40 Euro.

Mehr als 5.500 Trader & Investoren folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.
Preisgekrönte Handelsplattform und niedrige Gebühren. Mein Broker ist LYNX.

Chart vom 09.07.2019 Kurs: 59 Kürzel: BAS - Tageskerzen | LYNX Online BrokerChart vom 09.07.2019 Kurs: 59 Kürzel: BAS - Wochenkerzen | LYNX Online Broker