Deutsche Post Aktie aktuell Deutsche Post: Die, die immer steigt?

News: Aktuelle Analyse der Deutsche Post Aktie

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Deutsche Post
ISIN: DE0005552004
Ticker: DPW
Währung: EUR

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Zur Deutsche Post Aktie

Die Aktie der Deutschen Post ist gerade im Begriff, sich durch die Widerstandszone um 37,80/38,15 Euro zu schieben, durch die letzte charttechnische Hürde vor dem bisherigen Rekordhoch von 41,36 Euro. Zwar finden sich am deutschen Aktienmarkt nicht gerade wenige Titel, die in den letzten Wochen neue Rekorde markiert haben. Aber wenige davon gehören zur eher konservativen Sorte. Und meist werden da dann alte Bestmarken überboten, die auf den Februar zurückgehen, bevor der Corona-Crash den Markt in den Keller schickte. Dieses bisherige Hoch der Post-Aktie aber reicht in den Dezember 2017 zurück, wie dieser Chart auf Wochenbasis zeigt. Am Februar-Hoch ist das Papier bereits weit vorbeigezogen.

Natürlich drängen sich damit zwei Fragen auf: Warum läuft ausgerechnet die „Aktie Gelb“ so gut? Und wird das so weitergehen? Das Hauptargument der bullischen Lagers ist, dass die Post den Lockdown schadlos überstand, weil vieles, das man wegen der geschlossenen Einzelhandelsgeschäfte dort nicht kaufen konnte, auf dem Versandweg bezogen wurde. Und dass es jetzt, in der „Aufholphase“ der Konjunktur, ganz allgemein wieder mehr Brief- und Paketverkehr gibt, zumal viele womöglich am Konsum auf dem Versandweg Gefallen gefunden haben. So gesehen wirkt die Post-Aktie auf manche wie eine, die man immer kaufen kann. Ein Argument, das schlüssig klingt, aber erst einmal eines Beweises harrt, denn:

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Deutsche Post Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Bislang kennt man ja nur die Ergebnisse des zweiten Quartals. Die kamen am 5. August auf den Tisch und waren unstrittig überzeugend, das ist richtig. Der Umsatz stieg im Zeitraum April bis Juni gegenüber dem Vorjahresquartal um drei Prozent. Und der Gewinn vor Steuern und Zinsen übertraf mit 912 Millionen Euro noch die vorab-Zahlen, die diesen Gewinn bei 890 Millionen angesiedelt hatten. Das war gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein stattliches Plus von 18,6 Prozent. Allerdings erwarten die Analysten mehrheitlich nicht, dass es gelingen wird, im Gesamtjahr 2020 den Gewinn des Vorjahres zu überbieten, denn im ersten Quartal 2020 hatte sich der Gewinn vor Steuern und Zinsen gegenüber dem Vorjahresquartal knapp halbiert.

Und auch, wenn die Deutsche Post weiterhin optimistische Prognosen bis Ende 2022 vorlegt: Dass solche Langfrist-Prognosen nicht belastbar sind, hat nicht nur die Corona-Krise gezeigt. Auch 2018 wurden weit in die Zukunft reichende Vorhersagen durch eine deutlich anders gelaufene Realität ins Wanken gebracht, als man feststellte, dass das Paketgeschäft weit weniger profitabel war als geplant. Das gilt für den Rest des Jahres ebenso: Dass die Gewinne der Deutschen Post durch ein steigendes Paketaufkommen weiter zulegen, ist eine Annahme, die nicht eintreten muss. Zumal es nicht wenige Hinweise darauf gibt, dass die Erwartung, der Konsum würde überall umgehend wieder anspringen, wenn der Lockdown vorbei ist, nicht so recht eintreffen mag. Was bedeutet:

Auf diesem wieder recht hohen Niveau, auf dem die Aktie zumindest für die seitens der Experten im Schnitt erwarteten Gewinnstagnation gegenüber 2019 teurer bewertet ist als im Februar, als die Aktie tiefer stand, die Gewinnerwartungen aber noch optimistischer waren, sollte man sich nicht einfach darauf verlassen, dass das eine Aktie ist, „die immer steigt“. Ein Stoppkurs unter der Kreuzunterstützung aus der mittelfristigen Aufwärtstrendlinie und dem Dezemberhoch (der Bereich 35,00/35,60 Euro) wäre auf jeden Fall eine sinnvolle Absicherung für den Fall, dass sich herausstellen sollte, dass auch diese Aktie keine Einbahnstraße ist.


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Ronald Gehrt, Chart- & Fundamentalanalyst | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der Deutsche Post Aktie

Es bringt nichts, sich gegen den Trend zu stellen. Für Investoren hat der Markt zwar nicht mehr viel zu bieten, für Trader sieht die Sache aber anders aus.

Am Vortag hatte ich bereits einen Artikel zu den trendstärksten US-Aktien veröffentlicht, heute wollte ich mich Deutschland widmen.

Vorab muss man allerdings sagen – und das bereitet mir keinesfalls Freude – ,dass selbst die Chartbilder der trendstärksten deutschen Aktien mitunter miserabel aussehen.

Viele davon kommen seit Wochen nicht mehr weiter oder notieren an maßgeblichen Widerständen. Nur wenige sind gerade dabei Kaufsignale auszulösen.

Rheinmetall

Vorab daher ein Beispiel, wie problematisch die Charts selbst unter den stärksten Aktien aussehen.
Rheinmetall schafft es in den letzten drei Monaten in die Top 5 der HDax-Aktien. Seit dem Tief hat sich der Kurs verdoppelt.

Übergeordnet ist das Chartbild dennoch nicht bullisch, das Doppeltop nahe 117 Euro belastet nach wie vor.

Darüber hinaus ist die Aktie inzwischen in einen Widerstands-Cluster eingedrungen. Für die Bullen ist das eine echte Herausforderung.
Zwischen 84 und 95 Euro reihen sich die Widerstände regelrecht auf.

Chart vom 29.07.2020 Kurs: 85,66 Kürzel: RHM - Tageskerzen | LYNX Online Broker

SAP

Kommen wir zurück zum Dax. Wenigstens auf SAP ist Verlass. Die Aktie zeigt eine außerordentliche Trendstärke und hat kürzlich ein neues Allzeithoch markiert.

Eine ausführliche Analyse finden Sie hier: SAP: Jetzt kommt es zur Entscheidung

Die Aktie ist ein Outperformer und zeigt derzeit wieder was sie kann. Möglicherweise kommt es dennoch zu einer Zwischenkorrektur.
Stößt die Aktie dann bei 134 oder 130 Euro auf Interesse, könnte man auf einen weiteren Aufwärtsimpuls spekulieren.

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Chart vom 29.07.2020 Kurs: 139,14 Kürzel: SAP - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Deutsche Post

Die Deutsche Post gehört normalerweise nicht zu den Überfliegern. Umsatz, Gewinn und Börsenkurs entwickeln sich seit Jahren schleppend.
Auf mehr als die Dividende konnte man als Anleger nicht hoffen.

Aber selbstverständlich profitiert der Paketdienst von der aktuellen Krise. Online-Shopping steht schließlich hoch im Kurs.
Dasselbe gilt für die Aktie der Deutschen Post.

Seit dem Tief hat sie sich nahezu verdoppelt und formal hat man über 34,65 Euro ein Kaufsignal ausgelöst. Bisher fehlen noch die Anschlusskäufe.
Strikt prozyklische Trader sollten daher auf einen Anstieg über 36 Euro warten. Dann wäre der Weg in Richtung 37,60 und 40,00 Euro frei.

Aus Sicht der Bullen sollte die Aktie möglichst nicht unter 34,50 Euro oder gar den Aufwärtstrend fallen.

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Chart vom 29.07.2020 Kurs: 35,03 Kürzel: DPW - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Drei Prozent Kursgewinn waren der Lohn der am Dienstagmorgen vorgelegten Quartalsbilanz der Deutschen Post. Das klingt gut, zumal es dadurch gelang, den Kurs von der im Chart dick blau markierten 20-Tage-Linie nach oben abzulösen und diesen gleitenden Durchschnitt dadurch als unterstützenden Leitstrahl der Aufwärtsbewegung zu bestätigen. Aber das von bärischen Tradern verteidigte Gebiet mit entscheidenden Widerstandslinien hat die Aktie gerade erst angekratzt. Und man weiß ja: Unterstützungen zu verteidigen ist gut, aber das heißt nicht, dass es gelingen muss, daraufhin auch Widerstandslinien zu bezwingen. Vor allem nicht, wenn der Auslöser, die Bilanz des ersten Quartals, nicht zwingend überzeugend war.

Natürlich ist es positiv, wenn der Logistik-Riese trotz der Virus-Problematik imstande war, den Umsatz gegenüber den ersten drei Monaten 2019 leicht von 15,4 auf 15,5 Milliarden Euro zu steigern. Allerdings hätte man sich über einen noch höheren Umsatz nicht wundern müssen, denn viele Menschen waren im Zuge des „Lockdown“ hinsichtlich des Bezugs von Waren auf das Internet und damit auch auf den Versandweg ausgewichen. Und während sich der Umsatz gut behauptete, halbierte sich der Gewinn vor Steuern und Zinsen fast, von 1,16 Milliarden im Vorjahresquartal auf 592 Millionen Euro. Nicht gerade ein umwerfendes Ergebnis.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Deutsche Post Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Hinzu kommt, dass die mittelfristigen Ziele bis 2022 und die Langfrist-Strategie, die bis 2025 reicht, zwar nicht korrigiert wurden, eine Prognose für das laufende Jahr aber nicht vorgenommen wurde. Dass die Aktie überhaupt stieg, dürfte daran gelegen haben, dass die Marktteilnehmer positiv werteten, dass der Konzern seine Lage „trotz aller Herausforderungen“ als „sehr stabil“ ansieht und es nicht geplant ist, Staatshilfen in Anspruch zu nehmen. Aber ob das ausreicht, die Aktie an und durch die jetzt anstehenden Charthürden zu tragen? Da würde es sich anbieten, den Beweis abzuwarten.

Die „Aktie Gelb“ hat mittlerweile gut die Hälfte des Kurseinbruchs wieder aufgeholt. Würde es den Bullen gelingen, wieder zurück in die obere, die „eigene“ Hälfte der Handelsspanne zu gelangen, wäre das allemal ein sehr bullisches Signal. Aber wirklich „durch“ wäre man damit erst, wenn ein Schlusskurs über der aktuell bei 29,98 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie gelänge. Davor liegt noch das Zwischentief des vergangenen Herbsts bei 28,41 Euro. Wenn die Bären, die Leerverkäufer, eine solche Rückkehr in bullisches Terrain verhindern wollen, dann werden sie es jetzt und in dieser jetzt erreichten Zone, dem entscheidenden Grenzbereich, tun. Denn jetzt liegen die „news“ erst einmal auf dem Tisch, jetzt würden die Bullen am ehesten zu Gewinnmitnahmen neigen und den Leerverkäufern damit die Arbeit noch leichter machen. Solange diese für die Käuferseite riskante Widerstandszone nicht mit Schlusskursen klar über 30 Euro überboten wäre, wäre damit auf der Long-Seite Vorsicht geboten.

Deutsche Post Chart vom 12.05.2020, Kurs 27,56 Euro, Kürzel DPW | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bislang läuft der Postbetrieb in Deutschland weitestgehend normal weiter und es gibt keine wesentlichen Einschränkungen bei Brief- und Paketzustellungen. Dennoch litt auch die Aktie des Bonner Unternehmens stark unter dem freien Fall an der Deutschen Börse. Die Kurse rasselten über 40 Prozent in den Keller, um sich Mitte März endlich wieder zu fangen. Aus technischer Sicht lässt sich derzeit sogar ein höheres Tief ausmachen, was ein erstes Anzeichen einer möglichen Bodenbildung sein könnte. Im gestrigen Handel gab es zudem ein technisches Kaufsignal, das nun dazu führen dürfte, das letzte Zwischenhoch knapp unter der Marke von 25 EUR zu brechen. Noch ist der Trend bärisch, doch bei Schlusskursen über der genannten Marke, wäre eine Rückkehr in den neutralen Bereich auf dem Tisch.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Deutsche Post Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Weitere Anstiege in den kommenden Tagen sind überaus wahrscheinlich. So gehen wir derzeit davon aus, dass die Aktie sogar auf bis zu 27 EUR steigen könnte. Dort befindet sich nämlich der 50-Tage-Durchschnitt, welcher in Folge als Widerstand auf die derzeitige Kursentwicklung wirken wird. Bis dorthin sollte sich also die technische Gegenerholung weiter fortsetzen. Danach könnte die Luft jedoch etwas dünner werden. Vor allem im DAX könnten sich die Bären bald wieder aufmachen, den Druck nach unten bis Ende der Woche wieder zu erhöhen.

Aussicht: NEUTRAL

Deutsche Post Aktie Chart vom 30.03.2020 Kurs: 9.16 Kürzel: DPW | Online Broker LYNX

Der DAX schoss am Dienstag in der Hoffnung auf die Wende zeitweise steil nach oben und beendete den Tag dann doch deutliche 1,4 Prozent im Minus. Die Aktie der Deutschen Post hingegen hielt ihre Gewinne und ging am Ende des Tages mit +6,08 Prozent als mit Abstand beste Aktie im DAX in den Feierabend. Der Grund, warum sich die Aktie hatte abkoppeln können, fand sich in der am Morgen vorgelegten Bilanz des Jahres 2019 … und wohl auch im Ausblick. Denn was man am Aktienmarkt momentan gut gebrauchen kann, ist Optimismus. Die Frage ist indes, ob der, den die Deutsche Post da versprühte, berechtigt ist.

Richtig ist, dass das 2019er-Ergebnis gut war. Herausragend war es nicht, da das Vergleichsjahr 2018 deutlichen Druck auf die Gewinne gesehen hatte. Aber immerhin, der Umsatz legte um 2,9 Prozent, der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) um gut 30 Prozent zu. Nur war diese Verbesserung ein Blick zurück. Die Anleger haben derzeit andere Sorgen, nämlich die Zukunft. Aber das Unternehmen gab sich da optimistisch … und half zudem noch ein wenig nach, diesen Optimismus zu zementieren. Denn auch, wenn die Prognose eines im Jahr 2020 auf mehr als fünf Milliarden Euro ansteigenden, operativen Gewinns wegen der Virus-Epidemie unter Vorbehalt gesetzt wurde, sagte der Post-Chef doch, dass er daran glaube, diese Ziele erfüllen zu können. Hinzu kam, dass man an der mittelfristigen Prognose bis 2022 festhält, obgleich man erst 2018 mit solchen Weitblicken auf die Nase gefallen war. Wichtig für den Kursanstieg dürfte aber noch etwas anderes gewesen sein:

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Deutsche Post Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Die Deutsche Post avisierte, ein Ende November 2019 genehmigtes Aktienrückkaufprogramm jetzt, am heutigen Mittwoch, zu starten. Das Volumen ist zwar mit bis zu 120 Millionen Euro nicht umwerfend groß, bei einer Marktkapitalisierung von in etwa 30 Milliarden auf aktuellem Kursniveau. Aber solche Ankündigungen funktionieren immer, um die Käufer in Marsch zu setzen. Ob das indes die Basis der Wende ist, muss sich erst herausstellen, denn der Chart macht klar:

Es ist grundsätzlich positiv, dass die Aktie mit dem gestrigen Kurssprung die wichtige, am Montag gebrochene Unterstützung in Form der unteren Wendemarke vom Dezember 2018 bei 23,36 Euro zurückerobert hat. Aber die muss jetzt auch weiterhin unterhalb des Kurses bleiben, ansonsten würde die psychologisch positive Wirkung des gestrigen Anstiegs ins frustrierende Gegenteil umschlagen. Und die „Aktie Gelb“ müsste auch Widerstände bezwingen, die voraussichtlich von den Leerverkäufern gezielt verteidigt werden, um der Käuferseite das nötige Zutrauen zu geben. Das wäre in diesem Fall das Juni-Tief bei 26,07 Euro, eine Linie, die vergangene Woche hartnäckig von den Bullen verteidigt wurde, bevor sie am Freitag dann doch fiel. Diese Hürde müsste auf Schlusskursbasis überboten werden, dann würde aus diesem Kurssprung, der die Hoffnung reflektiert, dass der Optimismus der Chefetage der Deutschen Post berechtigt ist, mehr als eine Gegenbewegung in einem Abwärtstrend.

Deutsche Post Aktie Chart vom 10.03.2020, Kurs 24,00 Euro, Kürzel DPW | Online Broker LYNX

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Deutsche Post Aktie gehört nicht gerade zu den Überfliegern auf dem Parkett, doch die Gesamtentwicklung in diesem Jahr kann sich bislang sehen lassen. Die Kurse haben seit Januar rund 20 Prozent an Wert zugelegt und auf mittelfristiger Ebene befindet sich das Wertpapier in einem klaren Aufwärtstrend. Auch auf längerfristiger Ebene sind positive Tendenzen erkennbar. Der Abverkauf aus dem Vorjahr konnte gestoppt werden und eine längerfristige Trendwende steht unmittelbar vor der Tür. Hier müssten noch die letzten Hochs, die auch im Halbjahreschart deutlich erkennbar sind, gebrochen werden. Der Widerstandsbereich zwischen 31.21 und 31.60 EUR spielt hierbei eine wichtige Rolle. Diese Ebene müssten die Bullen noch knacken, um endgültig wieder den Turbo zu zünden.

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Expertenmeinung: Nach einer starken Trendphase im August sind die Kurse nun in eine kleinere Korrektur übergegangen. Zeitgleich wird gerade der wichtige 50-Tage-Durchschnitt getestet. Zwar bot dieser im Chart bislang nicht die beste Unterstützung, doch der gestern gebildete Hammer (Umkehrkerze) lässt vermuten, dass die Bullen von hier aus wieder aktiver ins Kursgeschehen eingreifen könnten. Sollte es mit den Kursen in den kommenden Tagen schnell über das Niveau von 30 EUR gehen, wäre dies mit neuen Kaufsignalen verbunden. Dies könnte die Aktie wieder zur eingangs erwähnten Widerstandsebene zurückbringen.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 25.09.2019 Kurs: 29.795 Kürzel: DPW | Online Broker LYNX Aktienempfehlungen