HelloFresh Aktie Prognose HelloFresh: Anleger zeigen wieder Interesse

News: Aktuelle Analyse der HelloFresh Aktie

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HelloFresh
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bearish
Zur HelloFresh Aktie
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktie des deutschen Herstellers von Kochboxen wurde in den letzten Monaten regelrecht nach unten geprügelt. Anleger suchten im großen Stil das Weite und die Bären konnten sich ordentlich austoben.

Fast wäre die HelloFresh-Aktie sogar einstellig geworden, doch knapp über der psychologisch wichtigen Marke von 10 EUR scheinen die Bullen langsam wieder mehr Interesse zu entwickeln. Der letzte Kurssturz zu Beginn der Woche wurde schnell negiert und das Handelsvolumen hat dieser Tage deutlich angezogen. Der Beginn eines möglichen Trendwechsels?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur HelloFresh Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Ob die Aktie tatsächlich einen Trendwechsel hinbekommen wird, bleibt abzuwarten. Die Ebene rund um das Niveau von 14 EUR scheint hier eine besonders wichtige Rolle zu spielen. Sollte den Bullen in den kommenden Tagen ein Schlusskurs darüber gelingen, wäre dies als klares Kaufsignal zu werten. Je höher hierbei das Handelsvolumen ist, desto besser.

Danach könnte mitunter eine stärkere technische Gegenreaktion anstehen. Hierbei dürfte das Gap von November des vorigen Jahres ein mögliches Kursziel darstellen. Dies wäre immerhin eine theoretische +40% Chance. Dennoch wollen wir im Vorfeld nicht zu viel Euphorie versprühen. Nun sind die Bullen gefragt.

Aussicht: NEUTRAL

HelloFresh Aktie: Chart vom 29.02.2024, Kurs: 12.865 EUR Kürzel: HFG | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
HelloFresh Aktie: Chart vom 29.02.2024, Kurs: 12.865 EUR Kürzel: HFG | Quelle: TWS
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Vorherige Analysen der HelloFresh Aktie

Mit -11,82 Prozent rutschte HelloFresh gestern aus der seit Wochen geltenden Kursspanne nach unten heraus. Auslöser waren indes keine negativen Unternehmensnachrichten, sondern „nur“ ein auf 11,50 Euro gesenktes Kursziel. Übertreiben es die Bären hier nicht langsam?

Die Hoffnungs-Rallye des Sommers war ohnehin schon fast abverkauft, aber seit dem Abend des 15. Novembers kriegt die HelloFresh-Aktie überhaupt kein Bein mehr auf den Boden. Da wurde die 2023er-Prognose gesenkt, obwohl man nur drei Wochen vorher im Zuge der Ergebnisse des dritten Quartals die bisherige Umsatz- und Gewinnprognose bestätigt hatte. Die Anleger ließen die Aktie daraufhin fallen wie eine heiße Kartoffel, denn man tat sich schwer damit zu glauben, dass man von den als Grund für die gesenkte Prognose genannten Problemen in Nordamerika drei Wochen vorher nichts wusste.

Seither fällt die Aktie von einem Mehrjahres-Tief zum nächsten und erreichte mit dem gestrigen Schlusskurs den tiefsten Stand seit dem Sommer 2019. Dabei verstetigt sich dieser Abwärtstrend zweifellos auch dadurch, dass die Analysten, die lange optimistisch blieben, während die Aktie bereits fiel, jetzt doch immer zahlreicher den Daumen senken … und der dabei auch immer tiefer wandert. Gestern senkte die UBS ihr Kursziel von 14,00 auf 11,50 Euro. Und im vergangenen Monat vergaben bereits Goldman Sachs mit 12,20 und Bernstein Research mit 11,00 Euro bärische Kursziele mit der Empfehlung „Verkaufen“. Aber irgendwann müsste ja langsam Schluss sein, die Aktie wird ja nicht auf null fallen. Oder?

Expertenmeinung: Es gibt derzeit zwar keine Argumente für ein solches „Worst Case“-Szenario, aber auch keine neuen Argumente, um die Aktie einzusammeln. Davon abgesehen, dass der Kurs mit dem gestrigen Minus von 11,82 Prozent aus seiner seit Januar geltenden Handelsspanne nach unten herausfiel, was rein charttechnisch gesehen die bärische Tendenz bestätigt, weiß man bislang nicht, wie 2023 am Ende ausging und erst recht nicht, wie die Perspektiven für 2024 aussehen. Die Zahlen zum vierten Quartal sowie zum Gesamtjahr stehen erst am 15. März an … und bislang gibt es keinerlei Vorab-Ergebnisse, was man in einem Abwärtstrend und nach dieser kalten Dusche der unverhofften Prognosesenkung im November naturgemäß negativ wertet.

HelloFresh Aktie: Chart vom 26.02.2024, Kurs 11,115 Euro, Kürzel: HFG | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
HelloFresh Aktie: Chart vom 26.02.2024, Kurs 11,115 Euro, Kürzel: HFG | Quelle: TWS

Rein charttechnisch betrachtet läge die nächste Unterstützung von Bedeutung jetzt erst bei 5,825 Euro, das ist das zur Jahreswende 2018/2019 markierte, bisherige Rekordtief. Und völlig aus der Welt wäre ein Anlauf an diese Marke dann nicht, wenn sich im März herausstellen sollte, dass die derzeit noch vorhandene Erwartung eines 2024 wieder deutlicher steigenden Gewinns seitens der Analysten nicht gehalten werden kann. Schon jetzt erwarten die Experten nicht, dass der Kochboxen-Hersteller in den kommenden zwei Jahren wieder an die Gewinne aus den Corona-Jahren anknüpfen kann.

Nur eine glaubhafte Bestätigung eines soliden Umsatzwachstums und wieder steigender Margen kann die Bären davon überzeugen, die Seiten zu wechseln. Und bevor das nicht der Fall ist, kann es gut sein, dass auch dieses neue Jahrestief noch keine Übertreibung ist. Hier einfach mal die Hand aufzuhalten, wäre aus heutiger Sicht auch nach diesem langen Abstieg der Aktie noch riskant.

Quellenangaben: Analysten-Kursziele:
https://www.finanzen.net/kursziele/hellofresh

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Anbieter von Kochboxen hat seine Glanzzeiten offensichtlich hinter sich. In den letzten Monaten lässt sich der freie Fall der HelloFresh-Aktie kaum noch aufhalten, und die Kurse sind geradezu ins Bodenlose gestürzt. Der gesamte Kursanstieg aus dem Jahr 2020 ist verloren gegangen, und auch die im Herbst 2023 eingeleitete Erholung gehört längst der Vergangenheit an. Derzeit befindet sich die Aktie weiterhin in einem ausgeprägten Abwärtstrend, der sich durch eine Abfolge von niedrigeren Hochs und Tiefs kennzeichnet.

Expertenmeinung: Zumindest versucht der Titel seit einigen Wochen einen Boden zu bilden. Dieser kommt nun das erste Mal auf den Prüfstand, denn die fallende 50-Tage-Linie ist mittlerweile bei den Kursen angekommen und wirkt, wie erwartet, als Widerstand im Chart. Erst wenn die Bullen diesen brechen könnten, wäre mit einer nachhaltigen Erholung der Kurse zu rechnen. Noch ist es zu früh, um hier bereits wieder bullisch zu werden, aber die Chance wäre da. Es bleibt nur abzuwarten, ob der Ausbruch über das Niveau von 13.80/14.00 EUR gelingen kann. Meine Aussichten belasse ich vorerst auf neutral.   

Aussicht: NEUTRAL

HelloFresh Aktie: Chart vom 12.02.2024, Kurs: 13.18 EUR Kürzel: HFG | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
HelloFresh Aktie: Chart vom 12.02.2024, Kurs: 13.18 EUR Kürzel: HFG | Quelle: TWS

Dass die HelloFresh-Aktie am Dienstag nach dem Erreichen eines mehrjährigen Tiefs das Minus eingrenzen konnte, mag manche hoffnungsfroh stimmen, dass der ewig wirkende Abstieg langsam vorbei ist. Aber es wäre wohl besser, nicht allzu viel darauf zu wetten.

HelloFresh Aktie: Chart vom 16.01.2024, Kurs 12,34 Euro, Kürzel: HFG | Online Broker LYNX
HelloFresh Aktie: Chart vom 16.01.2024, Kurs 12,34 Euro, Kürzel: HFG | Quelle: TWS

Am Ende waren es -1,52 Prozent, die bei der Aktie des Kochboxen-Lieferanten zu Buche standen. Weniger als die zeitweise 7,3 Prozent Abschlag am Tagestief. Aber eben trotzdem noch ein Minus. Die Aktie schloss über dem Eröffnungskurs, wer optimistisch denken will, würde daraus einen winzigen, potenziell bullischen „Hammer“ machen. Aber es war eben dennoch ein Minus als Reaktion auf ein neues Kursziel, das nur den Bären gefallen konnte.

Goldman Sachs stufte die Aktie von „Neutral“ auf „Verkaufen“ herunter und senkte das Kursziel drastisch von zuvor 23,40 auf nur noch 12,20 Euro. Wobei das noch nicht einmal das niedrigste, aktuelle Kursziel war, in der Vorwoche hatte Bernstein Research ein Ziel von 11,00 Euro ausgerufen. Natürlich ebenfalls mit der Empfehlung „Verkaufen“. Und auch das davor liegende neue Kursziel der UBS, kurz vor Weihnachten vergeben, war mit einer Verkaufsempfehlung verbunden. Das Ziel selbst lag bei 14,00 Euro und wäre damit bereits unterboten. Aber der Trend ist klar: Die Analysten senken immer mehr den Daumen.

Erstaunlich eigentlich, denn was die Erwartung an den 2024er-Unternehmensgewinn angeht, liegt der Schnitt der Analysten immer noch deutlich über der 2023er-Prognose. Aber wie kann eine Aktie fallen und negativ beurteilt werden, deren Gewinn anzieht?

Expertenmeinung: Das kann dann passieren, wenn die Anleger und mit ihnen eben jetzt auch die ersten Experten dem Braten nicht mehr trauen. Basis dessen dürfte die Prognose-Senkung von Mitte November gewesen sein, die dazu führte, dass die HelloFresh-Aktie mit einer Abwärts-Kurslücke in den Handel ging. Seither bekamen die Bullen hier kein Wasser mehr unter den Kiel. Und das wundert nicht.

Denn erst drei Wochen zuvor hatte HelloFresh die bis dahin bestehende Prognose im Rahmen der Bilanz des dritten Quartals bestätigt. Wie kann es sein, dass man da noch nicht einmal ahnte, dass sich die Prognose nicht halten lässt? Dass sich die Probleme in den USA da noch nicht erkennen ließen, mochten viele eben nicht glauben. Und wenn erst einmal Misstrauen umgeht, ist das so schnell nicht vom Tisch zu bekommen.

Daher mag der Abwärts-Spielraum der Aktie nach diesem immensen Abstieg womöglich begrenzt sein, so dass man hier eher nicht mehr über Short-Trades nachdenken sollte. Aber solange keine belastbaren und überzeugenden neue Zahlen auf den Tisch kommen, dürfte die HelloFresh-Aktie über die üblichen Gegenreaktionen in Abwärtstrends hinaus wohl erst einmal nichts auf der Oberseite zuwege bringen. Das hier ist immer noch ein fallendes Messer, in das man besser nicht greifen sollte.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Eine Prognosesenkung ließ die Kurse des Herstellers von Kochboxen Mitte November gehörig einbrechen und die Talfahrt der HelloFresh-Aktie geht damit unvermindert weiter.

Gestartet wurde diese bereits Ende September, als das Zwischentief von Anfang September bei 28.43 EUR unterschritten wurde. Zu diesem Zeitpunkt war der Aufwärtstrend vorbei und das Papier ging in eine Korrekturphase über. Mittlerweile ist daraus ein Abwärtstrend geworden, gekennzeichnet von tieferen Hochs und tieferen Tiefs.  

Expertenmeinung: In der Aufwärtsbewegung war es anfangs die 50-Tage-Linie und später die 20-Tage-Line, welcher der Aktie eine solide Unterstützung boten. Nun scheint es vor allem die 20-Tage-Linie zu sein, welche die Bären nutzen, um den Verkaufsdruck in vollen Zügen zu erhöhen.

Bereits Ende Oktober als auch Mitte November scheiterten die Kurse an dem gleitenden Durchschnitt. Mit dem erneuten Absturz begibt sich das Papier in eine extrem überverkaufte technische Situation. Dies erhöht die Chance, dass es bald zu einer stärkeren technischen Erholung kommen könnte. Ein erneuter Test der Marken bei 17.50 EUR oder gar 22 EUR halte ich durchaus für möglich. Ein nachhaltiger Trendwechsel ist aber vorerst nicht in Sicht.

Aussicht: NEUTRAL

HelloFreshAktie: Chart vom 24.11.2023, Kurs: 14.855 EUR Kürzel: HFG | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
HelloFreshAktie: Chart vom 24.11.2023, Kurs: 14.855 EUR Kürzel: HFG | Quelle: TWS

Wir hatten am 16.11. berichtet, dass HelloFresh relativ kurz nach der im Rahmen der Quartalsbilanz bestätigten Prognose eben diese Prognose überraschend senkte. Dass das nicht gut aufgenommen würde, war klar. Aber was wir jetzt sehen, ist mehr als nur „nicht gut“.

HelloFresh schrieb als Begründung für die gesenkte Umsatzprognose, dass das Neukundengeschäft ebenso wie der Aufbau größerer Produktionskapazitäten im Bereich Nordamerika die Ursache wären, man aber nicht davon ausgehe, dass das kommende Jahr davon negativ beeinflusst würde. Auch an der Gewinnprognose für 2023 hielt man fest. Aber das war nicht das eigentliche Problem. Das Problem war, dass man diese Dinge hätte kennen und kommunizieren müssen, als man am 26.10. die Ergebnisse des dritten Quartals vorlegte. So etwas schürt Misstrauen unter den Investoren. Und offenkundig nicht nur dort.

Dass auch die Analysten äußerst harsch reagierten, ist in dieser Größenordnung schon fast überraschend. Seit dem 16.11. regnet es förmlich Kurszielsenkungen. Und die fallen nicht gerade knapp aus. So senkte die Deutsche Bank das Kursziel von 41 auf 26 Euro, Kepler Cheuvreux von 29 auf 19 Euro, Metzler von 31 auf 23 und die DZ Bank von 19 auf 14,50 Euro, um nur die heftigsten Kurszielsenkungen zu nennen. Die Aktie reagierte nicht minder heftig:

HelloFresh Aktie: Tageschart vom 21.11.2023, Kurs 14,89 Euro, Kürzel: HFG | Online Broker LYNX
HelloFresh Aktie: Tageschart vom 21.11.2023, Kurs 14,89 Euro, Kürzel: HFG | Quelle: TWS

Expertenmeinung: HelloFresh startete am Tag nach der Prognosesenkung mit einer dramatischen Abwärts-Kurslücke und setzte direkt auf dem bisherigen Jahres-Verlaufstief bei 15,40 Euro auf. Dort hielt sie sich drei Tage lang, aber am Dienstag wurde sogar diese Linie mit einem Schlusskurs von 14,89 Euro unterboten. Das ist in zweierlei Hinsicht wie ein K.O.-Schlag.

Zum einen, weil damit auch die weit zurückliegende Unterstützungslinie bei 15,00 Euro leicht unterboten wurde. Das ist das Jahres-Verlaufshoch des Jahres 2018 und hätte – eigentlich – wie eine Art Sprungtuch funktionieren können. Aber da passierte nichts. Damit ist die Aktie auf den tiefsten Stand seit vier Jahren gerutscht und weiter klar bärisch.

Zum anderen, weil man angesichts des der Abwärts-Kurslücke des 16.11. vorangegangenen, immensen Abstiegs hätte erwarten können, dass die Leerverkäufer, die „Bären“, in diesem Bereich 15,00/15,40 anfangen, kräftig Gewinne mitzunehmen, immerhin hätte man sich da mehr Gewinn auf der Baisse-Seite kaum wünschen können. Aber größere Eindeckungen von Leerverkäufen hätten die Aktie nach oben gezogen – und davon war nichts zu sehen.

HelloFresh Aktie: Wochenchart vom 21.11.2023, Kurs 14,89 Euro, Kürzel: HFG | Online Broker LYNX
HelloFresh Aktie: Wochenchart vom 21.11.2023, Kurs 14,89 Euro, Kürzel: HFG | Quelle: TWS

Dass umfassende Eindeckungen bislang ausblieben … und das, obwohl wir gerade am Freitag eine Abrechnung am Terminmarkt hatten … zeigt, wie massiv bärisch die Akteure hier sind. Bärisch genug, um selbst jetzt noch mit weiter fallenden Kursen zu rechnen. Und man wäre verwegen, würde man sich diesen Signalen einfach entgegenstellen.

Quellen:
adhoc-Meldung zur Prognosesenkung, 15.11.2023: https://ir.hellofreshgroup.com/websites/hellofresh/German/3900/news-detail.html?newsID=2638293