Börsenblick

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Aktienanalyse:
Microsoft: Der größte Aktienrückkauf der Geschichte?

Aktuelle Analyse der Microsoft Aktie

Microsoft ist der weltweit größte Softwarekonzern und vor allem für Windows, Word, Excel & Co. bekannt.

Ein Gigant

Das Fundament von Microsoft ist Windows. Hier hat man ein faktisches Monopol für Betriebssysteme im PC-Bereich.

Das Segment ist hochprofitabel und erwirtschaftet Milliarden. Diese Mittel wurden und werden für zahlreiche Zukäufe, Entwicklungen und die Expansion genutzt.

Zum Konzern gehören daher auch Bing, LinkedIn, Skype und Hardware-Produkte wie das Windows Phone oder die Spielekonsole Xbox.

Darüber hinaus ist man zu einem der weltweit führenden Cloud-Anbieter aufgestiegen.

In vielen Bereichen hat Microsoft auf Abo-Modelle umgestellt, die einen planbaren und stetigen Cashflow ermöglichen.
Dadurch ist es zu einer Neubewertung der Aktie gekommen.

Copycat > Innovator

Eine Sache unterscheidet Microsoft von nahezu allen anderen Software-Unternehmen: Enorme Anpassungsfähigkeit.

Es ist der eigentliche Kern von Microsoft, die Geschichte des Unternehmens basiert auf Anpassungsfähigkeit. Neue Produkte und Trends werden umgehend erkannt und im Zweifelsfall kopiert.

Im Jahr 1980 versprachen Bill Gates und Paul Allen IBM ein Betriebssystem, ohne auch nur eine Code-Zeile parat zu haben. Die beiden kauften kurzerhand für 50.000 USD die Rechte am „Quick and Dirty Operating System“.
Es war die Basis für DOS. Es folgte Windows, der Rest ist Geschichte.

Es ist aber keineswegs das einzige Beispiel. Gates sah ein Gerät, welches erste Züge einer heutigen Computer-Maus hatte. Wenig später hatte Microsoft ein eigenes Produkt.

In ähnlicher weise lief es bei Office, dem Internet Explorer, der Cloud und unzähligen anderen Fällen. Man kopiert Erfolgsmodelle.

Mohnish Pabrai hat es wie folgt ausgedrückt: “They have looked for customer validation of someone else’s innovation before embarking on their own. It is a very powerful strategy.”

Sieht Microsoft also, dass eine Innovation der Konkurrenz Anklang findet, springt man umgehend auf den Zug auf.
Es ist vielleicht nicht die feine englische Art und auch nicht heldenhaft, dafür aber eine sehr kluge Strategie.

Helden sterben und Innovatoren gehen am laufenden Band unter, doch Microsoft prosperiert.

Der größte Aktienrückkauf der Geschichte?

Zunächst vorweg: Nein es ist nicht der größte Aktienrückkauf, der geht auf das Konto von Apple.

Im vergangenen Jahr gaben US-Unternehmen insgesamt 806 Mrd. USD für eigene Papiere aus.
Mit einem Volumen von 40 Mrd. USD sind die geplanten Buybacks also gigantisch, doch Microsoft kann es sich leisten.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist der Umsatz um 14% auf 125,8 Mrd. USD gestiegen. Das Ergebnis kletterte um 22% auf 4,75 USD je Aktie.

Der Gewinn lag bei 39,24 Mrd. USD, der freie Cashflow bei 38,26 Mrd. USD.

Die beschlossenen Aktienrückkäufe entsprechen also kaum mehr als dem Vorjahresgewinn.

Auf dem aktuellen Niveau wäre eine Sonderdividende aber wohl sinnvoller gewesen. Denn Microsoft kommt derzeit auf eine P/E von 29,2 und eine forward P/E von 26,5.
Es ist der höchste Wert seit der Jahrtausendwende.

Für langfristige Investoren ist die aktuelle Bewertung also grenzwertig. Eine ganze Reihe von Großinvestoren scheint das auch so zu sehen, sie stoßen die Papiere seit einigen Quartalen ab.

Ob Microsoft mit den Aktienrückkäufen also wirklich einen Mehrwert schafft, ist fragwürdig. Selbstverständlich wäre es besser, wenn man vor allem bei Kursschwächen zuschlagen würde.

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Charttechnik

Für Trader sieht es dennoch gut aus. Der Aufwärtstrend ist intakt und die Rückkäufe könnten jetzt der Funke sein, der einen nachhaltigen Ausbruch über 140 USD auslöst.

Die extrapolierten Kursziele liegen bei 145 und 150 USD. Microsoft läuft seit jeher in 5-Dollar-Schritten.

Fällt die Aktie hingegen unter 130 USD, ist das bullische Setup hinfällig. Bereits unter 135 USD wird es problematisch.

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Chart vom 19.09.2019 Kurs: 138,52 Kürzel: MSFT - Tageskerzen | LYNX Online Broker

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