Aktienanalyse:
Sartorius Vz.: Gute Zahlen, aber dieses KGV …

Aktuelle Analyse der Sartorius VZ Aktie

Ein Plus von 3,63 Prozent am Freitag in einem insgesamt wackligen Gesamtmarkt war der Lohn für die von Sartorius am Morgen vorgelegte Bilanz des zweiten Quartals. Und, nicht zu vergessen, ein neues Rekordhoch, das mit diesem Kursanstieg einherging. Dabei war es schon richtig, dass diese Bilanz überzeugend ausfiel. Aber es kann gut sein, dass gerade der Umstand, dass so viele Unternehmensbilanzen momentan schlecht ausfallen, viele Käufer auf die in MDAX und TecDAX notierte Vorzugsaktie von Sartorius konzentrierte, die ansonsten womöglich ein wenig genauer hingesehen hätten.

Sartorius setzte im zweiten Quartal 4,3 Prozent mehr um als im Vorjahresquartal. Der Gewinn, gerechnet vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 6,2 Prozent, gerechnet als Nettogewinn aber um stattliche 24 Prozent. Ordentliche Zahlen, die dazu führten, dass das Unternehmen seine bisherige Umsatzprognose von plus 7 bis 11 Prozent Zuwachs auf plus 10 bis 14 Prozent anhob. Aber:

Expertenmeinung: Angenommen, Sartorius hält den Anstieg des Nettogewinns um die 25 Prozent bis zum Geschäftsjahresende durch, läge man damit trotzdem nur relativ wenig über den Schätzungen der Schätzungen der Analysten, die ohnehin von etwas über 20 Prozent ausgingen. Und angenommen, es käme so, wäre das Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) auch bei einem solch kräftigen Gewinnanstieg eines, das leichte Schwindelgefühle auslöst: es läge um 65. Das muss nicht zwingend dazu führen, dass die Aktie auf dem Absatz kehrt macht, aber man sollte diese Hausse mit der gebotenen Vorsicht betrachten. Immerhin hatte der Kurs noch Anfang des Jahres im Tief bei 103,50 Euro aufgesetzt und steuert jetzt langsam in Richtung einer Verdoppelung.

Es würde sich daher anbieten, gute Bilanzdaten hin oder her, hier ein Sprungtuch auszubreiten, falls die Aktie doch in Kürze wieder den Gesetzen der Schwerkraft anheimfallen würde. Im Bereich 173/176 Euro bilden die mittelfristige Aufwärtstrendlinie und mehrere Wendemarken seit Mitte Mai eine Kreuzunterstützung. Knapp darunter eine Absicherung zu platzieren, wäre zumindest für nicht explizit längerfristig ausgerichtete Akteure unbedingt zu überlegen.

Chart vom 19.07.2019, Kurs 191,30 Euro, Kürzel SRT3 | LYNX Aktienempfehlungen

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