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Aktienanalyse:
Deutsche Bank: Das könnte wirklich die Wende werden!

Aktuelle Analyse der Deutsche Bank Aktie

Christian Sewing, CEO der Deutschen Bank, fand im Rahmen des „Bankengipfels“, einer Veranstaltung des „Handelsblatts“, klare Worte zum Thema EZB und Zinssenkungen. Während nicht wenige Anleger fest daran glauben wollen, dass solche Maßnahmen imstande wären, das Ruder der Eurozone herumzureißen, bevor sie konjunkturell auf Grund läuft, kommunizierte Sewing eine weit nüchternere Sicht der Dinge.

Gesamtwirtschaftlich, so Sewing, wird eine Zinssenkung verpuffen. Sie würde die Refinanzierung der Staaten noch billiger machen, ginge aber in ihrer Wirkung an der Mehrheit der Bevölkerung völlig vorbei. Nur, wer Zugang zu billigem Geld hat, so der Deutsche Bank-Chef, gehöre potenziell zu den Gewinnern. Und kein Mittelständler würde einen Euro mehr investieren, nur weil ein Kredit noch mal zehn Basispunkte billiger wird.

Zugleich forderte er die Regierungen auf, gezielt in die Zukunft zu investieren, solange man mit Negativ-Zinsen derzeit auch noch an der eigenen Refinanzierung verdient. Das waren ungewöhnlich klare Worte für einen Banken-Vorstand. Es zeigt, dass Christian Sewing nicht in das stereotype Bild eines Bank-Chefs passt. Und dieser Eindruck entsteht nicht zum ersten Mal. So langsam scheint es, als würden die Anleger das Vertrauen in die Deutsche Bank und in ihren steinigen Weg hin zu einer höheren Rentabilität zurückgewinnen.

Expertenmeinung: Die Chance, dass Sewing schafft, was anderen vor ihm misslang, dürfte mit solchen klaren Aussagen höher eingestuft werden. Natürlich ist die Radikalkur, die er dem Geldhaus verordnet hat, riskant. Harte Einschnitte können schnell wirken, können aber auch ein noch größeres Chaos anrichten. Um ein klar positives Ergebnis zu erreichen, müssen viele Hände das Richtige tun, das kann Sewing nicht allein.

So gesehen bleibt die Zukunft der Deutschen Bank ungewiss. Aber ein bisschen weniger düster könnte sie mittlerweile sein. Und das führt dazu, dass die Aktie wenigstens seit Mitte August wieder zulegt und damit mit dem Gesamtmarkt läuft, sich nicht nach unten abkoppelt. Und es hat dazu geführt, dass der Kurs nach der Verteidigung des Rekordtiefs von Anfang Juni, das Anfang August mit 5,78 Euro nur intraday unterboten wurde, Tuchfühlung zu der mittelfristig entscheidenden Widerstandszone aufgenommen hat, deren Überwinden ein massiv bullisches Signal generieren würde. Der Chart zeigt, um welchen Bereich es geht:

Zwischen 6,95 und 7,23 Euro ballen sich die mittelfristige Abwärtstrendlinie, eine ehemalige, jetzt als Widerstand fungierende Supportzone aus dem Frühjahr und die 200-Tage-Linie zu einem massiven Kreuzwiderstand. Zwischenhochs vom Juli bei 7,39 und 7,50 Euro wären zwar auch noch potenzielle Hürden. Aber würde die Aktie diesen Kreuzwiderstand überwinden, würde ein starkes Kaufsignal die aufkeimende Hoffnung intensivieren. Da würde es nicht überraschen, wenn diese Zwischenhochs keine starke Bremswirkung mehr entfalten. Diese Aktie sollte man jetzt umgehend in die Watchlist für potenzielle Long-Trades aufnehmen.

Chart vom 04.09.2019, Kurs 6,74 Euro, Kürzel DBK | Online Broker Aktienempfehlungen

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