RWE Aktie aktuell RWE: Aktie in Richtung Jahreshoch unterwegs – aktuelle Breakout-Chance

News: Aktuelle Analyse der RWE Aktie

In diesem Artikel

RWE
ISIN: DE0007037129
Ticker: RWE
Währung: EUR

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Chartanalyse
Basis 6 Monate bullish
Zur RWE Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Versorger sind in Zeiten steigender Indizes meist nicht gerade die gefragtesten Aktien. Dennoch kann sich der Energiekonzern RWE schon seit einigen Wochen recht gut in Szene setzen und könnte nun vor einem weiteren größeren Anstieg stehen. Die Kurse befanden sich zuletzt in einer recht engen Handelsspanne. Im oberen Bereich entwickelte sich bei rund 32.40 EUR eine kleinere Widerstandslinie, während im unteren Bereich die 50- und die 20-Tage-Linien immer wieder für Unterstützung sorgten. Seit dem Tief im März sehen wir eine konstante Folge von höheren Hochs und höheren Tiefs. Dieser Chart zeigt uns einen glasklaren Aufwärtstrend.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur RWE Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Aktuell gehen wir mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass die Aktie den Widerstand noch im Juli brechen dürfte. Danach wäre ausreichend Platz für weitere Anstiege vorhanden. Das bisherige Jahreshoch dürfte das nächste Kursziel der Bullen sein. Dieses befindet sich bei 34.64 EUR und scheint vorerst ein vernünftiges Ziel für die kommenden Wochen zu sein. Ob die Rallye danach weitergehen wird, hängt ganz davon ab, wie die Kurse mit dem Widerstandsniveau umgehen werden. Wir halten Sie diesbezüglich auf dem Laufenden.

Aussicht: BULLISCH

Rewe Aktie Chart vom 08.07.2020 Kurs: 32.10 Kürzel: RWE | Online Broker LYNX

 

 

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Vorherige Analysen der RWE Aktie

Die Aktie des Energieversorgers RWE steht, bezogen auf die Performance seit dem letzten Handelstag 2019, zwar deutlich besser da als der DAX. Die Aktie liegt in dieser Betrachtung in etwa bei plus/minus null, während der DAX deutlich in der Verlustzone verharrt. Aber die entscheidende Phase, in der RWE sich diesen Vorsprung herausgearbeitet hat, war nicht die Aufwärtsbewegung seit Mitte März, wie man bei einer defensiven Aktien wie dieser denken könnte. Denn seit Mitte März liegen DAX und RWE in etwa gleichauf. Dieser Vorsprung entstand vor dem „Corona-Crash“. Und das sollte vorsichtig stimmen.

Die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Analyse bereits vorliegenden, am heutigen Donnerstag anstehenden Quartalsergebnisse werden den Weg weisen, ob sich die Aktie in den kommenden Wochen nach oben absetzen kann, falls der Gesamtmarkt stagnieren oder nach unten abdrehen sollte. Wichtig wäre, dass RWE deutlich machen kann, dass der Konzern aufgrund der Pandemie keine übergroßen Umsatzeinbußen erleidet und die Margen einigermaßen gehalten werden können. Die Idee derer, die Energieversorger in einem derartigen, rezessiven Umfeld als „sicherer Hafen“ ansehen, muss nämlich keineswegs aufgehen: Geheizt wird immer, Licht brauchen auch alle, also müssten die Versorger in solchen Phasen nahezu ungeschoren davonkommen, was die Aktien begehrt macht. Sicher?

Expertenmeinung: Hier haben wir es mit zeitweiligen, aber umfassenden Produktionsstopps in der deutschen Industrie zu tun. Dieses Minus an Energieverbrauch kann nicht durch einen höheren privaten Verbrauch kompensiert werden, zudem muss der geringere Verbrauch im Zuge des „Lockdown“ nicht in der Zukunft nachgeholt werden. Denn so, wie sich die Lage momentan darstellt, wird der Konsum nicht einfach wieder auf das vorherige Niveau zurückkehren, so dass die Wiederaufnahme der Produktion nicht auf eine Bugwelle aus Nachholbedarf treffen wird. Dementsprechend gilt es, sich die heutigen Ergebnisse und vor allem die von RWE mitgelieferte Lageeinschätzung für das laufende Quartal genau anzusehen. Noch sind die Analysten mehrheitlich bullisch, deren durchschnittliches Kursziel liegt um 30 Euro und damit klar über dem letzten Kurs. Aber kann die heutige Bilanz nicht überzeugen, dürften die Kursziele schnell nach unten wandern. Noch aber wäre eine negative Reaktion nur eine Möglichkeit von zweien. Denn per Mittwochabend wäre die Aktie auf dem Sprung, einen wichtigen Befreiungsschlag zu vollziehen.

Sie sehen im Chart, dass RWE im Zuge des im März etablierten Aufwärtstrends an eine entscheidende Widerstandszone herangelaufen ist. Diese setzt sich vor allem aus der oberen Begrenzung des am 12. März entstandenen, großen Abwärts-Gaps und der 200-Tage-Linie zusammen und liegt im Bereich 27,20/27,60 Euro. Dass diese Zone im Vorfeld der Bilanz angelaufen wurde ist ein Indiz dafür, dass das bullische Lager mit einem Ausbruch nach oben rechnet und diesen nach Möglichkeit aktiv „anschieben“ will … falls die Zahlen denn passen. Gelingt der Befreiungsschlag, wäre der nächste Zielbereich die Region 30/31 Euro. Sollte es indes in die Gegenrichtung laufen, wäre der Bruch der März-Trendlinie bei 25,40 Euro ein markant bärisches Signal, mit dem der Nimbus des „sicheren Hafens“ umgehend dahin wäre.

RWE Aktie Chart vom 13.05.2020, Kurs 27,10 Euro, Kürzel RWE | Online Broker LYNX

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Spruch: „Energie wird immer benötigt, selbst wenn es der Wirtschaft schlecht geht“, konnte dem Energieriesen RWE zuletzt nicht wirklich helfen. Der Abverkauf an den Börsen war derart heftig, dass selbst vermeintlich defensive Werte unter die Räder kamen. Vom Zwischenhoch im März bis zum Tief dieser Handelswoche hat die Aktie satte 40 Prozent an Wert verloren. Doch wie ist das möglich? Die Börse neigt gerne dazu, in bullischen, als auch in bärischen Zeiten maßlos zu übertreiben. Das gehört zum Großen und Ganzen dazu, doch gerade aus solchen Bewegungen heraus, lassen sich teils gute Einstiege in die Big Player am Gesamtmarkt erzielen. Bei RWE lässt sich in den letzten Tagen deutlicher Kaufdruck erkennen. Das Wertpapier hat viele sogenannte Spikes hintereinander gebildet. Hierbei wurden die jeweiligen Tagestiefs teils massiv aufgekauft, was darauf hindeutet, dass die Aktie auf dem aktuellen Niveau auf eine breite Käuferschicht trifft.

Expertenmeinung: Wir gehen in den kommenden Tagen von einer technischen Gegenbewegung nach oben aus. Die Bullen könnten das Ruder kurzfristig übernehmen und ein mögliches Kursziel wäre das vor kurzem gebildete Gap nach unten, welches sich im Bereich von 26.47 bis 27.56 EUR erstreckt. Spätestens dort wäre davon auszugehen, dass so mancher Anleger seine Gewinne mitnehmen dürfte. Vielleicht ist dies noch nicht der ideale längerfristige Einstieg, doch aus kurzfristiger Sicht könnte sich hier ein Trade durchaus lohnen.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 19.03.2020 Kurs: 21.99 Kürzel: RWE | LYNX Online-Broker

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Gerade in Zeiten fallender Gesamtmärkte, greifen Marktteilnehmer am Beginn solcher Korrekturen vermehrt auf defensive Aktien zurück. Besonders Versorger sind hier gerne gefragt, denn wie heißt es im Volksmund? Energie braucht man immer, egal ob es an den Börsen kracht, oder nicht. Das Problem dabei ist die Tatsache, dass sich Versorger meist nur bei leichten Korrekturen gut halten können. Fällt der Gesamtmarkt jedoch so steil, wie im Laufe der vorigen Woche, dann sind selbst Aktien wie RWE oder E.ON nicht mehr krisenresistent. Irgendwann beginnen Anleger auch hier, ihre zu sichern und erhöhen ihre Cash-Quote. Bis zum Freitag konnte sich die Aktie des Energieriesen noch recht wacker halten, doch der Druck wurde irgendwann einfach zu hoch. Die Kurse befindet sich aktuell gerade an einer nicht unwichtigen Unterstützungsebene.

Expertenmeinung: Der Aufwärtstrend ist zwar aus technischer Sicht gebrochen worden, doch noch besteht Hoffnung, dass sich die Aktie auf dem aktuellen Niveau halten kann. Das Tief der vorigen Woche spielt hierbei eine wichtige Rolle. Sollte dieses per Schlusskurs nach unten gebrochen werden, ist davon auszugehen, dass sich die Abwärtsbewegung wohl weiter fortsetzen dürfte. Kann das Wertpapier hingegen dieses Niveau halten, könnte das Schlimmste vielleicht schon vorüber sein. Vorläufig bleiben wir neutral und warten, ob die Bullen auf dem jetzigen Stand wieder etwas aktiver werden.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 28.02.2020 Kurs: 31.16 Kürzel: RWE | LYNX Online-Broker

Am Freitagmorgen meldete die „Rheinische Post“, dass der Energiekonzern RWE für den Ausstieg aus der Kohlenergie eine Entschädigung von bis zu zwei Milliarden Euro vom Bund erhalten könnte, darauf hätten sich RWE und der Bundeswirtschaftsminister „weitgehend verständigt“. Das war keine definitive Aussage. Und weder das Ministerium noch der Energiekonzern wollten diese Meldung am Freitagmittag bestätigen. Andererseits ist das kein Wunder, denn es hieß ja nicht, dass diese Einigung bereits fix wäre. Dennoch reagierten die Anleger prompt:

Die Aktie sauste mit einem beeindruckenden Aufwärts-Gap davon und überbot das 2019er-Jahreshoch bei 28,81 Euro. Ein Kurssprung, der charttechnisch perfekt daherkommt, wie der Chart auf Tagesbasis zeigt. Die Aktie hatte sich bereits im Dezember aus dem vorherigen, drei Monate währenden Abwärtstrendkanal befreit, danach einen perfekten Pullback hingelegt, indem ein Rücksetzer genau auf Höhe des alten Abwärtstrendkanals und der 20-Tage-Linie wieder in steigende Kurse überging und diese bullische Vorlage mit diesem fulminanten Kurssprung zum Wochenschluss gekrönt. Ist der Weg nach oben damit frei?

Expertenmeinung: Aus rein charttechnischer Sicht wäre das grundsätzlich der Fall. Das letzte Mal, dass die Aktie dieses Kursniveau sah, war im Herbst 2014. Dort finden sich dann zwar zwischen 30 und 33 Euro mehrere obere Wendepunkte, die potenziell als Widerstand fungieren könnten. Aber diese Marken liegen so weit auf der Zeitachse zurück, dass sie keine zwingende Funktion als Widerstand haben müssen. Eher wäre Skepsis aus der Warte der Fundamentals angebracht, denn:

Dass RWE mit einer Entschädigung rechnen konnte, war vorher bereits klar. Goldman Sachs kommentierte die Meldung zwar mit der Aussage, dass diese zwei Milliarden höher liegen würden als man im Vorfeld vermutete. Aber letztlich dürfte dieser warme Regen eben doch, wenngleich nicht in dieser Höhe, von den Investoren bereits in den Kurs „eingearbeitet“ worden sein. Mit diesem kräftigen Anstieg um 6,4 Prozent des Freitags ist die Entschädigung, obgleich noch nicht wirklich entschieden, auch in der höheren Summe im Kurs enthalten, denkbar wäre also allemal, dass Gewinnmitnahmen nicht fern sind. Den jetzt erfreulich höheren Gewinn bei Long-Trades konsequent abzusichern wäre damit angeraten. Derzeit wäre eine denkbare Orientierung für einen Stop Loss ein Niveau um 27,20 Euro, denn würde die Aktie dorthin zurücklaufen, wäre der Anstieg des Freitags und auch noch das Tagestief des Donnerstags unterboten: Das wäre ein starker Hinweis darauf, dass diese Rallye vorerst vorbei ist.

Chart vom 10.01.2020, Kurs 29,26 Euro, Kürzel RWE | Online Broker LYNX Aktienempfehlungen

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Wenn man ehrlich ist, ist die Sache mit RWE kompliziert. Durch das Hin- und Herschieben von Bereichen zwischen RWE und E.ON muss man ausgewiesener Kenner der Branche sein, um ein klares Bild zu erhalten, wann wer wo neue Schwerpunkte setzt, Geld verdient oder viel investieren muss. Das grandiose am Aktienmarkt ist: Ob bei Biotechunternehmen, Hightech-Firmen in Spezialgebieten oder verschachtelten Energieversorgern, das Gros derer, die diese Aktien kaufen und verkaufen, gehört auch nicht in die Kategorie der Branchenkenner. Wodurch man unterstellen kann, dass die Kursbewegungen nicht allzu eng an diese Spezialkenntnisse gebunden sind und man sich somit besser der Charttechnik zuwendet, wenn man die Chancen ausloten will. Wobei man die Bilanzen natürlich immer im Augenwinkel behalten sollte.

RWE hatte am 14. November „geliefert“. Und die Zahlen sahen gut aus. In den ersten neun Monaten legte der um Sondereffekte bereinigte Vorsteuergewinn von 1,3 im Vorjahr auf jetzt 1,5 Milliarden Euro zu. Dadurch konnte die Prognose für das Gesamtjahr auf EBITDA-Basis (d.h. vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) von einer Range zwischen 1,4 bis 1,7 auf eine Spanne zwischen 1,8 und 2,1 Milliarden Euro angehoben werden.

Dennoch fiel die Aktie als Reaktion auf das Zahlenwerk. Hatte man noch mehr erwartet? Fanden Eingeweihte im Kleingedruckten Haare in der Suppe? Denkbar, aber darauf kommt es nicht an, wenn man sich die Frage stellt, ob und wenn ja ab welchem Punkt die Aktie für einen Long-Trade interessant würde. Der Chart zeigt, was entscheidend ist:

Expertenmeinung: Sie sehen, dass der Kurs zwar am 14. November als Reaktion auf die Bilanz fiel, auf Schlusskursbasis aber die untere Begrenzung des Anfang Oktober etablierten Abwärtstrendkanals hielt. Seither zieht die Aktie wieder an, womit man unterstellen darf, dass eventuelle Enttäuschungen jetzt abgearbeitet sind. Und damit wird es jetzt spannend, denn jetzt zählt eben vorerst nur die charttechnische Konstellation, die dem bullischen Lager aktuell einen Matchball liefert.

Wenn es gelingt, diesen Abwärtstrendkanal nach oben zu verlassen, dessen obere Begrenzung am Freitag mit einem Tageshoch bei 27,21 Euro präzise touchiert wurde, wäre das ein klar positives Signal. Denn dann ließe sich dieser Trendkanal als konsolidierende Flagge in einem intakten, übergeordneten Aufwärtstrend interpretieren. Und gelingt es, eine solche „Flagge“ nach oben zu verlassen, ist das oft die Basis für einen neuen Aufwärtsschub, der den Kurs über das vorherige Hoch (28,81 Euro) tragen kann.

Aber auch wenn der Ausbruch zunächst misslingt, bleiben die Chancen nach oben erhalten. Erst, wenn die RWE-Aktie die Schlüsselzone aus mittelfristigem Aufwärtstrend und 200-Tage-Linie bei derzeit 24,50 Euro durchbrechen würde, wäre diese Flagge wirklich als Abwärtstrendkanal zu sehen und der Weg nach unten frei. Oberhalb dieser Zone um 24,50 Euro hätten die Bullen also noch mehrere Versuche frei!

Chart vom 29.11.2019, Kurs 26,91 Euro, Kürzel RWE | Online Broker LYNX Aktienempfehlungen

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