Indexanalyse:
S&P500: Warnsignale wohin man sieht

Aktuelle Analyse des S&P 500 Index

Kurz vor Weihnachten noch einige erheiternde Worte zum S&P500 und der US-Wirtschaft. Doch zunächst zu US Steel.

Glanz der Vergangenheit

US Steel sieht sich selbst als führend in der globalen Stahlindustrie.

Diese Selbsteinschätzung kann man eigentlich nur belächeln. Die großen Zeiten von US Steel liegen bereits Jahrzehnte zurück. Heute produziert man weniger als die Hälfte an Stahl, wie zu den Hochzeiten.
Die Zahl der Mitarbeiter war dereinst mehr als zehnmal so hoch.

Inzwischen schafft man es nicht mal mehr unter die weltweite Top 25 der Stahlproduzenten. In den USA ist man nach Nucor immerhin noch die Nummer 2.

Stahl nimmt in der Industrie und Wirtschaft aber weiterhin eine Schlüsselrolle ein. Läuft es in diesem Sektor nicht, lässt das entsprechende Rückschlüsse zu.

Stahlbranche unter Druck

Zuletzt war die Stahlnachfrage in Nordamerika stark rückläufig. Daher musste Nucor letzte Woche bereits die Prognose kappen.

Jetzt hat es auch US Steel getroffen. Im vierten Quartal wird ein Verlust von 1,15 USD je Aktie erwartet, bisher war man von -0,65 USD ausgegangen.
Das Unternehmen muss daher die Investitionen in diesem Jahr von 950 auf 875 Mio. USD zurückfahren.
Darüber hinaus hat man die Dividende von 0,05 auf 0,01 USD je Aktie gesenkt. Die Aktienrückkäufe wurden ebenfalls gestrichen.
Es wirkt fast verzweifelt.

Weitere Warnsignale

Mindestens ebenso aussagekräftig für die wirtschaftliche Gesamtlage ist der Transportsektor.
Knight-Swift Transport, eine der größten Speditionen in Nordamerika, hat am Vortag ebenfalls die Prognose gekappt. Die Nachfrage ist schwach.

Dazu passen auch die Meldungen der Association of American Railroads. Bereits seit Anfang April ist das Transportaufkommen im Schienenverkehr konstant rückläufig.
Zuletzt hat sich die Lage aber weiter verschärft. In den letzten drei Wochen lag das Transportaufkommen zwischen 8,5% und 23% unter dem Vorjahresniveau.
Ein regelrechter Einbruch.

Unterdessen steigt der Markt einfach weiter. Die grenzenlose Geldschwemme macht es möglich.
Zu diesem Thema verweise ich Sie gerne auf folgenden Artikel: Jahreswechsel: Fed plant größte Liquiditätsflut aller Zeiten!

Noch ist die Stimmung gut. Doch je größer die Party am einen Tag, umso schmerzhafter der Kater am nächsten. Wir werden auch dieses Mal nicht davonkommen. Die einzige Frage ist, wann die Musik ausgeht.

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