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AIXTRON Aktie

Sie interessieren sich für allgemeine Informationen zur AIXTRON Aktie? Auf dieser Seite finden Sie objektive Daten zum aktuellen Börsenkurs, zum Unternehmensprofil, zur historischen Kursentwicklung und zu relevanten Kennzahlen. Sofern verfügbar, erhalten Sie zudem Informationen zu vergleichbaren Aktien aus derselben Branche sowie Analysen unserer Experten.
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AIXTRON Aktie aktuell

ISIN: DE000A0WMPJ6 | WKN A0WMPJ
Symbol: AIXA | Börse:

Kurszeit: 05.01.2026 21:58 Uhr

20.38

EUR

Zeithorizont:
0.81 EUR
4.11
Tageshoch
20.64
Tagestief
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AIXTRON Aktie Chart

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AIXTRON Aktie Prognose Aixtron: Kielwasser-Rallye … was ist das wert?

News: Aktuelle Analyse der AIXTRON Aktie


Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Mit +13,2 Prozent wurde Aixtron an Tag 1 des Börsenjahres 2026 größter Gewinner in allen deutschen Indizes. Die Rallye passt sich aus charttechnischer Sicht in ein wieder bullisches Bild ein. Die Sache hat aber einen Haken: Der Auslöser bezog sich auf eine andere Aktie!

Suchte man bei Aixtron nach neuen Analysten-Kurszielen, tat man dies am Freitag vergebens: Da kam nichts. Und vom Unternehmen selbst kam die letzte Mitteilung von Belang im November.

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Aber man wurde fündig, wenn man über den Tellerrand hinausschaute. Denn bei einem Branchenkollegen gab es eine markante Veränderung bei der Einschätzung eines Analysten: bei der ASML Holding.

Ein Analyst stufte die ASML-Aktie von „Verkaufen“ direkt auf „Kaufen“ hoch und verdoppelte das Kursziel von 750 auf 1.500 Euro, was die Aktie um gut neun Prozent auf knapp 1.000 Euro nach oben katapultierte. Und da ASML genauso wie Aixtron Anlagen für die Halbleiterindustrie herstellt und dieser Analyst die so drastisch bessere Einschätzung für ASML mit der Erwartung einer deutlich steigenden Nachfrage im Chipsektor begründete, dachten sich vermutlich einige: Das gilt dann ja auch automatisch für Aixtron. Einen solchen „Automatismus“ gibt es aber nicht, daher sollte man sich zweimal überlegen, wie hoch man diese Kielwasser-Rallye, bei der die Aktie mit Federn von ASML geschmückt wurde, hängen will.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur AIXTRON Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Zwar besteht grundsätzlich die Chance, dass die Auftragslage auch bei Aixtron im Jahresverlauf besser würde. Aber da würde man auf stabileren Füßen stehen, wenn entsprechende Einschätzungen nicht von einem externen Beobachter, sondern vom Unternehmen selbst kämen. Zumal wir bei der ASML-Heraufstufung von einem weniger im Fokus stehenden Analysehaus (Aletheia Capital aus Hongkong) sprechen.

Wenn man sich dann noch ansieht, dass Aixtron im Kielwasser der ASML-Aktie deutlich stärker stieg als die hochgelobte, im Kursziel verdoppelte Aktie, um die es ging … dass der Aixtron-Kurs dadurch klar am durchschnittlichen Kursziel der Analysten vorbeigezogen ist (17,50 Euro) … und dass nur 6 der 14 die Aktie regelmäßig einstufenden Experten überhaupt zum Kauf raten … wirken die Beine, auf denen dieser Kurssprung steht, eher dünn.

Aixtron Aktie: Chart vom 02.01.2026, Kurs 19,59 Euro, Kürzel: AIXA | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Aixtron Aktie: Chart vom 02.01.2026, Kurs 19,59 Euro, Kürzel: AIXA | Quelle: TWS

Nur aus Sicht der Charttechnik passt das Bild perfekt – was ein entscheidender Grund dafür gewesen sein könnte, dass Aixtron zwar im Kielwasser von ASML stieg, aber mehr zulegen konnte. Wir sehen, dass der Kurs Anfang November eine sehr breit angelegte untere Umkehrformation vollendete, dann aber in die Nackenlinien-Zone dieser Bodenbildung zurückfiel und sich wochenlang nicht nach oben lösen konnte. Erst jetzt, mit diesem markanten Satz nach oben, besteht die Chance, diesen Rücksetzer an die jetzt als Support fungierende Zone von 15,95 zu 16,71 Euro als einen Pullback an den Ausbruchslevel zu sehen, also als trendbestätigenden Rücksetzer. Aber noch ist diese Messe nicht gelesen, denn:

Aixtron müsste das vorherige, im November entstandene Zwischenhoch bei 20,14 Euro klar und auf Schlusskursbasis überbieten, erst dann wäre der Pullback tatsächlich vollendet und das Risiko geringer, dass der Kurs nicht unversehens erneut in dieser Zone 15,95 zu 16,71 Euro landet. Und mit Blick auf das durchschnittliche Kursziel, das Fehlen aktueller Daten und Einschätzungen von Aixtron selbst und auf den Umstand, dass ASML gemeint war und Aixtron nur mit reagierte, sollte man einem solchen Ausbruch nach oben lieber nicht vorgreifen!

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 03.01.2026 um 11:27 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

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Vorherige Analysen der AIXTRON Aktie

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 31.10.2025 um 21:32 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Es könnte eine perfekte Bodenbildung mit anschließender Aufwärtswende werden, die Aixtron da zeigt. Noch ist die Sache jedoch nicht entschieden. Die Reaktion auf die Ende vergangener Woche vorgelegten Quartalszahlen war zwar nicht negativ. Aber auch noch nicht eindeutig.

In einigen Bereichen hatte sich die Lage im am Donnerstag vergangener Woche berichteten dritten Quartal noch weiter eingetrübt. Der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23 Prozent, der Auftragseingang sank um 14, der Auftragsbestand um 25 Prozent. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel um 59 Prozent zurück, das Ergebnis je Aktie kam prozentual in der gleichen Größenordnung zurück und sank von 0,27 Euro im Vorjahreszeitraum auf 0,11 Euro. Auf die ersten neun Monate insgesamt gerechnet sank das EBIT um 30 Prozent, der Gewinn je Aktie ebenso, von 0,47 auf 0,33 Euro.

Dass diese Zahlen schlecht waren, stand damit außer Frage. Vor allem der magere Auftragseingang ist ein Problem, denn mit 375 Millionen Euro (für die ersten drei Quartale zusammen) liegt er nur noch in etwa auf gleicher Höhe mit dem Umsatz (375 Millionen). Das Auftragsbuch wird also nicht wieder dicker. Weil das frühzeitig klar wurde, hatte Aixtron die Gesamtjahresprognose aber bereits am 17. Oktober leicht nach unten angepasst. Das war für die Akteure also nichts Neues, die Eckdaten der Bilanz kannte man, als die endgültigen Ergebnisse am vergangenen Donnerstag kamen. Was man wissen wollte: Ist da ein Silberstreif am Horizont?

Expertenmeinung: In dieser Hinsicht war positiv, dass die liquiden Mittel deutlich gestiegen sind und per 30.9. bei 153,4 Millionen Euro lagen (31.12.2024: 64,6 Millionen), die Eigenkapitalquote legte von 83 auf 85 Prozent zu. Ebenso ermutigend las sich eine gute Nachfrage nach optoelektronischen Anlagen durch KI-Rechenzentren und von Aixtron beobachtete „erste Anzeichen von Reinvestitionen“ bei Solar-, ROY-LED- und AR-Micro-LED-Anwendungen. Andererseits bleibt die Nachfrage seitens der Automobilindustrie weiter schwach … und noch schlagen sich die kommunizierten Silberstreifen nicht im Auftragseingang nieder.

Wer optimistisch ist, konnte diese Aussagen zwar trotzdem als Signal zum Aufbruch werten. Aber dass diese Gemengelage noch nicht eindeutig genug ist, um die Anleger insgesamt wieder für die Long-Seite zu begeistern, zeigte die Reaktion der Aktie am Berichtstag: Der Kurs legte zwar am Donnerstag in der Spitze um 12,8 Prozent zu. Doch die Käufe trafen auf Abgabedruck, am Ende blieben nur knapp 5,0 Prozent Kursgewinn übrig, sodass die Aixtron-Aktie inmitten ihrer seit Juli geltenden Handelsspanne und im Bereich der 20-Tage- und der 200-Tage-Linie hängen blieb.

Aixtron Aktie: Chart vom 31.10.2025, Kurs 13,875 Euro, Kürzel: AIXA | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Aixtron Aktie: Chart vom 31.10.2025, Kurs 13,875 Euro, Kürzel: AIXA | Quelle: TWS

Auffällig ist aber, dass die Käufer am Freitag erneut antraten. Man ließ sich von den Gewinnmitnahmen des Vortages offenkundig nicht irritieren, kaufte erneut und erzielte damit am Freitag ein Plus von 3,51 Prozent. Der Effekt: Es gelang, die Aktie von dieser Zone der 20-Tage- und 200-Tage-Linie etwas nach oben zu lösen und ein hauchdünnes, neues Kaufsignal im MACD-Trendfolge-Indikator zu generieren.

Das reicht noch nicht, um hier die Wende auszurufen, keine Frage. Die wäre erst in charttechnisch trockenen Tüchern, wenn Aixtron den Widerstandsbereich 15,92 bis 16,72 Euro überboten hätte. Aber dieses Nachsetzen der Käufer deutet an, dass nicht wenige genau das erreichen wollen. Man ist also auf dem Weg … Grund genug, um diese Aktie als möglichen Wende-Kandidaten in der Watchlist zu notieren.

Quellenangaben: Ergebnis des 3. Quartals 2025, 30.10.2025:
https://www.aixtron.com/de/investoren/AIXTRON%20Q3/2025%20mit%20starkem%20Free%20Cashflow%2C%C2%A0%20Volumenverschiebungen%20und%20Wechselkurseffekten_n13843

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Kurzzeitig brach die Aixtron-Aktie am Freitag um 12,68 Prozent ein, doch dieser „Mini-Crash“ währte nur wenige Minuten, dann war der Großteil der Verluste aufgeholt. Auslöser waren am frühen Nachmittag vorgelegte Vorab-Ergebnisse zum 3. Quartal. Wirklich kein gutes Timing!

Vorläufige Ergebnisse sind keine zwingende Sache. Man kann bzw. sollte das tun, wenn die Zahlen deutlich von einem bisherigen Ausblick abweichen und dann idealerweise umgehend, sobald man davon Kenntnis erlangt. Allerdings ist es immer subjektiv, was „deutlich“ ist und wie man „umgehend“ auslegt. Aixtrons regulärer Termin für die Vorlage der Ergebnisse des 3. Quartals ist der 30. Oktober. Bis dahin ist noch so viel Zeit, dass es für vorläufige Zahlen auf drei Stunden nicht angekommen wäre. Und für diejenigen, die am Freitag am Tagestief ausgestiegen sind oder ausgestoppt wurden, wäre das äußerst hilfreich gewesen.

Dass man nicht vorher weiß, ob und wenn ja wann solche Vorab-Zahlen kommen, ist unerfreulich genug. Den regulären Termin kennt man, aber wenn vorher etwas kommt, ist man unvorbereitet. Aber man hat immerhin Zeit, sich die Sache genau anzusehen und dann in Ruhe zu entscheiden, was man tun will, wenn solche Meldungen außerhalb der regulären Handelszeit kommen. Mitten in den Handel hinein eine Ad-hoc-Meldung zu veröffentlichen, ist daher per se schon nicht ideal. Das aber auch noch an einem Tag zu tun, an dem gerade an der Terminbörse abgerechnet wird, ist wirklich schlechtes Timing.

Aixtron Aktie: Chart vom 17.10.2025, Kurs 13,00 Euro, Kürzel: AIXA | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Aixtron Aktie: Chart vom 17.10.2025, Kurs 13,00 Euro, Kürzel: AIXA | Quelle: TWS

Der Handelstag war ja ohnehin hoch volatil, die Marktteilnehmer entsprechend nervös. Und dann kommt weniger als drei Stunden vor Abrechnung der Optionen, auch auf die Aixtron-Aktie, eine Meldung und die Aktie kracht weg. Das dürfte vor allem durch nach ersten Verkäufen ausgelöste Stop-Loss-Verkaufsorders passiert sein. Und dann, als die ersten die Zeit gefunden hatten, zu lesen, was Aixtron da meldete, reduzierte sich das Minus im D-Zug-Tempo auf am Ende nur noch -2,77 Prozent. Was kam da an Zahlen?

Expertenmeinung: Der für die Halbleiterindustrie fertigende Anlagenbauer meldete für das 3. Quartal einen Umsatz, der nach noch ungeprüften Berechnungen bei 120 Millionen Euro lag, weit weniger als die 156,3 Millionen im Vorjahresquartal, aber im Rahmen der eigenen Prognose von 110 bis 140 Millionen Euro. Auch der Auftragseingang lag mit 124 Millionen Euro unter dem des Vorjahreszeitraums (143,4 Mio.).

Durch die Verlagerung von Aktivitäten vom 3. in das 4. Quartal wurde der Gewinn ebenso gedrückt wie durch die für Exporte derzeit ungünstige Stärke des Euro zu den meisten anderen großen Währungen. Dies und der niedrigere Umsatz drückten den Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 37,5 Millionen im Vorjahresquartal auf 15 Millionen Euro, die EBIT-Gewinnmarge sank deutlich von 24 auf 13 Prozent.

Dass all das nicht gut ist, ist unstrittig. Aber es kommt nicht unerwartet. Dass die derzeitige Situation auf Auftragseingang, Umsatz und Margen drückt, weiß man. Dass der starke Euro den Gewinn bei Exporten schmälert, weiß man ebenso. Und die Verschiebung von Aktivitäten vom 3. ins 4. Quartal macht acht Millionen Euro aus. Das ist nicht entscheidend und ohnehin nur eine Verlagerung von einem Quartal ins nächste.

Zwar senkte Aixtron auf Basis dieser Ergebnisse seine Gesamtjahresprognose, aber auch da kam nichts, das nicht bis zum Handelsende hätte warten können: Der Umsatzausblick liegt jetzt bei 530–565 Millionen Euro nach 530–600 Millionen. Und für die EBIT-Marge liegt die Spanne jetzt bei 17–19 Prozent nach bislang 18–22 Prozent.

Dass die Käufe in den Mini-Crash hinein dazu führten, dass die Aktie die Unterstützungszone 11,68 zu 11,85 Euro verteidigte und auf Schlusskursbasis wieder über die April-Aufwärtstrendlinie lief, ist indes noch kein bullisches Signal. Es definiert nur den Punkt, unter dem die Aktie wieder aktiv bärisch würde, nämlich im Fall eines Schlusskurses unterhalb dieses Supportbereichs 11,68/11,85 Euro.

Aber die Lage ist eben derzeit eher trübe, die Abwärtsrisiken für Umsatz und Gewinn sind da – und sie werden kurzfristig auch nicht verschwinden. Daher ist diese eigentlich bullisch wirkende Kerze des Freitags keineswegs eine Aufforderung zum Tanz für die Bullen, sondern nur das Ergebnis von unglücklichem Timing.

Quellenangaben: Vorläufige Ergebnisse des 3. Quartals 2025, 17.10.2025:
https://www.aixtron.com/de/investoren/AIXTRON%20gibt%20vorl%C3%A4ufige%20Ergebnisse%20f%C3%BCr%20das%20dritte%20Quartal%202025%20bekannt%20und%20passt%20Prognose%20f%C3%BCr%20das%20Gesamtjahr%202025%20an_n13827

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

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Vortag 19,58
Börse 1,00
T-Tief 19,61
T-Hoch 20,64
Jahrestief 17,19
Jahreshoch 20,64
52 W Tief 8,12
52 W Hoch 20,06
Market Cap (Mrd.) 2,22
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AIXTRON Aktie: Unternehmensdaten in EUR

Dividendenrendite --
Umsatzrentabilität 16,79
Umsatz je Aktie 5,62
Cashflow / Aktie 0,23
Anlageintensität 34,08
Arbeitsintensität 65,92
Betriebskapital (Working Cap.) in mio. --
Deckungsgrad A 244,36
Deckungsgrad B 246,50
Deckungsgrad C 119,45
Return on Investment 10,44
Eigenkapitalquote 83,27
Fremdkapitalquote 16,73
Liquidität 1. Grades 39,34
Liquidität 2. Grades 39,34
Liquidität 3. Grades 412,15
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*Der Handel mit Short-Positionen, z. B. auf die Aktie von AIXTRON, ist mit besonderen Risiken verbunden. Da Verluste theoretisch unbegrenzt sein können, sollten Sie nur Kapital investieren, dessen Verlust Sie verkraften können. Bitte beachten Sie zudem Ihr persönliches Risikoprofil.

AIXTRON: Basisdaten

ISIN DE000A0WMPJ6
Symbol AIXA
Typ Aktie
Währung EUR
Land Deutschland
Index MDAX, tecDAX
Supersektor Technologie
Subsektor Produktionstechnische Ausrüstung
Unternehmen AIXTRON SE
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AIXTRON Aktie Performance

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1 T 0.81 4.11 %
1 W 3.3 19.29 %
1 M 2.03 11.06 %
6 M 3.99 24.31 %
YTD 3.13 18.14 %
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AIXTRON Aktie: Dividende

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2024 0.40 EUR 2.65
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