Intel Aktie aktuell Intel: Das sieht gar nicht gut aus – Verkaufswelle 2.0?

News: Aktuelle Analyse der Intel Aktie

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Intel
ISIN: US4581401001
Ticker: INTC
Währung: USD

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Chartanalyse
Basis 6 Monate neutral
Zur Intel Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Obwohl sämtliche Ampeln im Chart des führenden Halbleiterherstellers Intel im August auf Rot standen, versuchten die Bullen Anfang September die Aktie wieder aus dem Keller zu holen. Doch der Versuch scheiterte bei der ersten Attacke des Gaps, welches im Juli aufgerissen wurde. Die Kurse zeigten nur kurzfristig über die Marke von 52 USD, um gleich tags darauf wieder von einer großen roten Kerze negiert zu werden. Dieser Fehlausbruch war mehr als auffällig und so übernahmen danach wieder die Bären das Ruder. Aktuell bildet sich gerade eine bärische Konsolidierung mit einem Support im Bereich bei 48.70 USD. Dort ist die Aktie im gestrigen Handel bereits angekommen und es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis auch dieser Boden durchbrochen wird.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Intel Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Wir belassen vorerst unsere Aussichten auf der bärischen Seite. Noch gibt es keine Anzeichen dafür, dass sich Intel wieder den Weg nach oben zurückkämpfen kann. Eventuell können die bevorstehenden Quartalsergebnisse einen Wechsel im Trend hervorrufen. Diese werden am 22. Oktober erwartet. Bis dahin wird der neutral bis eher bärische Chart wohl weiterhin den Takt vorgeben. Die nächsten wichtigen Böden befinden sich im Bereich bei 43 bis 44 US-Dollar.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 23.09.2020 Kurs: 48.82 Kürzel: INTC | Online Broker LYNX

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Achim Mautz, Daytrader | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der Intel Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Produktionsengpässe und Lieferschwierigkeiten haben Intel zuletzt bei der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse deutlich unter Druck gebracht. Während der große Konkurrent AMD sich hierbei ins Fäustchen lachte und nach oben explodierte, bekam Intel die rote Laterne umgehängt. Nach einem heftigen Gap nach unten konnten sich die Kurse kurze Zeit später unterhalb des Niveaus von 50 USD fangen. Es dauerte nicht lange, bis der in der Zwischenzeit in eine Fallphase übergegangene 20-Tage-Durchschnitt zu den Kursen aufschloss und für eine weitere Initialzündung sorgte. Die in den letzten Tagen aufgebaute bärische Konsolidierung wurde im gestrigen Handel nach unten durchbrochen. Ein weiteres Verkaufssignal, dass die Chancen erhöht, dass die Bären hier abermals eine Attacke in Richtung Süden starten dürften.

Expertenmeinung: Der Chart sieht aus technischer Sicht heftig angeschlagen aus. Die Chancen für die Bären stehen gut, dass bis September womöglich noch das Tief von Mitte März anvisiert werden dürfte. Was könnte dieses Szenario verhindern? Die Bullen könnten das Ruder nur dann wieder an sich reißen, wenn es zu Schlusskursen oberhalb des Niveaus von 50 USD kommen würde. Solange dies nicht geschieht, bleiben unsere Erwartungen für Intel vorerst auf der bärischen Seite. Übrigens ein überaus interessantes Short-Setup.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 19.08.2020 Kurs: 48.33 Kürzel: INTC | Online Broker LYNX

Intel ist ein weltweit führendes Unternehmen der Halbleiterbranche und steht heute vor allem für Mikroprozessoren.

Sie sind Kunde

Intel-Produkte finden sich sowohl in IT-Systemen von Unternehmen, Rechenzentren, PCs, Tablet-PCs, Smartphones, Automobilen sowie in der industriellen Automation und medizinischen Geräten.
Softwareprogramme und Dienstleistungen in den Bereichen Sicherheit und Technologie-Integration ergänzen das Angebot des Unternehmens.

Wenn Sie diesen Artikel lesen, sind Sie wahrscheinlich Kunde. Egal ob Computer, Tablet oder Smartphone, die Chance ist recht groß, dass darin ein Prozessor von Intel verbaut ist, zumindest in einem Ihrer Geräte.

Intel gehört zu den wenigen Unternehmen, die geradezu omnipräsent sind. Daher hatte ich mich im Vorjahr zwischen 47 und 55 USD mehrfach geäußert.
Zuletzt hier, die Aussage war klar: Ziel Allzeithoch Plus X

Damit lagen wir glücklichweise richtig. Das Kursziel bei 65 USD wurde erreicht und sogar leicht überschritten.

Cashmaschine

Intel verdient also überall mit, für Investoren ein erfreulicher Zustand, der sich auch an den Zahlen ablesen lässt.

In den letzten zehn Jahren kletterte der Umsatz von 43,62 auf 71,97 Mrd. USD. Der Gewinn hat sich von 11,46 auf 21,04 Mrd. USD nahezu verdoppelt.

Das Geschäft ist zwar kapitalintensiv, in diesem Fall ist das aber kein Problem. Die schiere Größe und Marktmacht von Intel, gepaart mit dem hohen Kapitalbedarf verhindert das Aufkommen neuer Konkurrenz und unter dem Strich erwirtschaftet Intel dennoch einen enormen Cashflow.
Im Vorjahr lag der FCF bei 16,93 Mrd. USD, das macht Intel zu einem der profitabelsten Unternehmen der Welt.

Daher konnte man sich neben der Expansion auch Buybacks und eine stetig steigende Dividende leisten.
Die Zahl der ausstehenden Aktien wurde in der letzten Dekade von 5,69 auf 4,41 Milliarden Stück reduziert.
Die Dividende hat sich hingegen verdoppelt, die Dividendenrendite liegt derzeit bei 2,35%.

In Summe ist Intel also ein interessantes Investment, wenn man zum richtigen Preis einsteigt.

Kippt jetzt der ganze Sektor?

Am Vorabend wurden die Zahlen zum zweiten Quartal vorgelegt, die Aktie ist daraufhin um 10% eingebrochen. Waren die Zahlen so schlecht?

Der Gewinn lag mit 1,23 je Aktie weit über den Erwartungen von 1,12 USD. Der Umsatz übertraf mit 19,7. die Analystenschätzungen von 18,5 USD ebenfalls.

Auf Jahressicht legte der Umsatz um 20% zu, der Gewinn um 10%. Das Ergebnis je Aktie stieg um 16%.
Da gibt es wirklich wenig zu meckern.

Das Problem war wohl eher der Ausblick. Im dritten Quartal dürfte die Margen sinken und man erwartet nur ein Ergebnis von 1,10 USD je Aktie sinken.
Insgesamt dürfte die Nachfrage im zweiten Halbjahr nachlassen.

Darüber hinaus dürfte sich die Produktion der 7-Nanometer-Produkte um 12 Monate von Anfang 2022 auf Anfang 2023 verschieben.

Das ist zwar unerfreulich und wird den Wettkampf weiter befeuern. Intel ist aber nach wie vor der Platzhirsch und Konkurrenzfähig.
Die zugrundeliegenden Trends sind ohnehin intakt. Die Zahl der Prozessoren, Chipsätze, Computer, Smartphones & Co. wird weiter steigen.

Der Ausblick von Intel dürfte den Sektor also nicht zum Kippen bringen, das ist auch gar nicht notwendig. Das könnten die hohen Bewertungen und die Schwerkaft auch so besorgen.

Der Preis ist heiß

Ich hatte es bereits zuvor angesprochen: Wie immer kommt es auf den richtigen Preis an, sowohl absolut und relativ.
Im Vergleich zum S&P500 erscheint Intel jedenfalls günstig, die P/E ist nur halb so hoch.

Durch den nachbörslichen Kurssturz kommt Intel auf eine P/E und forward P/E von 11,4. In den letzten fünf Jahren lag der Wert durchschnittlich bei 15,3.

Es wäre also durchaus Luft vorhanden. Intel bewegt sich in einem für Investoren interessanten Bereich, wo könnte das Tief liegen?

Stabilität in stürmischen Zeiten. Bei LYNX selbstverständlich.

Chart

Vorbörslich notiert die Aktie 11,09% im Minus bei 53,70 USD. Intel dürfte also mit einem gehörigen Down-Gap eröffnen.
Der langfristige Aufwärtstrend ist aber intakt und ab 50 USD reihen sich die Supports regelrecht auf.

Für antizyklische Anleger sind die Unterstützungszonen bei 49-50 sowie 43-45 USD interessant.

Prozyklische Anleger müssen hingegen auf eine Rückkehr über 57 USD hoffen.

Mehr als 10.400 Investoren & Trader folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.

Chart vom 24.07.2020 Kurs: 53,70 Kürzel: INTC - Wochenkerzen | LYNX Online BrokerChart vom 24.07.2020 Kurs: 53,70 Kürzel: INTC - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Halbleiterwerte gehörten in den letzten Wochen zu den großen Gewinnern an der Wall Street. Zu den Top-Performern gehörten unter anderem wieder einmal der Grafikchiphersteller Nvidia, Marvell Technologies oder auch AMD. Auch der Branchenprimus Intel konnte sich dieser Tage positiv entwickeln und versucht gerade den Breakout über das Niveau von 62 USD. Zwar konnte diese Marke per Schlusskurs am Mittwoch gebrochen werden, doch noch konnte das Signal aus technischer Sicht nicht betätigt werden. Hierzu müsste die Aktie über dem Hoch des gleichen Tages schließen. Im gestrigen Handel gelang den Bullen dieses Kunststück noch nicht und so droht der Ausbruch eine kleine Bullenfalle zu werden. Die nächsten Tage bleiben spannend.

Expertenmeinung: Wir sehen derzeit zwei Trading-Chancen. Zum einen könnte ein bestätigter Ausbruch eine tolle Long-Chance liefern. Eine Rückkehr zum bisherigen Jahreshoch könnte durchaus entwickeln. Andererseits würde ein Fehlausbruch eine mögliche Korrektur mit sich bringen, welche eine Short-Gelegenheit in Richtung der Marke von 55 USD liefern würde. Die Aktie wird in den kommenden Tagen, wenn nicht bereits heute, ein entscheidendes Signal in die entsprechende Richtung liefern. Dies eröffnet Tradern eine gute Chance in beide Richtungen.

Aussicht: NEUTRAL

Intel Aktie Chart vom 21.05.2020 mit Kurs: 61.98 Kürzel: INTC | Online Broker LYNX

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die gestern veröffentlichten Quartalsergebnisse von Taiwan Semiconductor machen wieder etwas Mut zur Hoffnung. Das Unternehmen konnte sowohl die Umsatz-, als auch die Gewinnerwartungen der Analysten recht deutlich schlagen. Den Halbleiterwerten scheint die aktuelle Krise zumindest bislang nicht wirklich zugesetzt zu haben. Somit wundert es auch kaum, dass Aktien wie AMD, Nvidia oder auch Intel nur noch ein kleines Stück von den bisherigen Höchstständen entfernt sind. Letzterer ist noch ein kleiner Nachzügler, doch auch hier könnte in den kommenden Tagen noch ein weiterer Sprung nach oben gelingen. Der Chart sieht überaus konstruktiv aus, zumal die Kurse die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 bereits zurückerobert haben. Dies ist ein überaus bullisches Signal und zeigt die Zuversicht der Anleger.

Expertenmeinung: Die zuletzt eröffnete Kurslücke von Ende Februar scheint nun das nächste Kursziel der Aktie zu sein. Am sogenannten Gapwindow, dem Ende des Gaps, haben die Kurse bereits zum Ende des gestrigen Handels angeklopft. Das Gapfill, signalisiert den Anfang des Gaps. Dies könnte eventuell heute schon geschlossen werden. Vielleicht gelingt sogar ein kleiner Overshoot über diese Zone. Danach werden die Karten neu gemischt, denn alles blickt auf die bevorstehenden Quartalsergebnisse des Konzerns. Diese werden für nächste Woche am 23. April erwartet.

Aussicht: BULLISCH

Intel Aktie Chart vom 16.04.2020 mit Kurs: 60.79 Kürzel: INTC | Online Broker LYNX

 

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Nachdem zu Wochenbeginn der Technologieriese Apple eine Gewinnwarnung im Zusammenhang mit dem Coronavirus veröffentlichte, scheint nun die Angst der Marktteilnehmer vor weiteren Gewinn- und Umsatzwarnungen im Technologiebereich zu steigen. Dies dürfte wohl auch der Hauptgrund sein, warum es im gestrigen Handel vor allem im technologielastigen Nasdaq 100 Index zu satten Abschlägen kam. Droht hier gar eine größere Korrektur? Bei Intel scheint der aktuelle Pullback eher eine ganz normale Verschnaufpause auf dem Weg nach oben darzustellen. Von einem Ende des intakten Trends ist noch nichts zu sehen. Hierzu müsste das Pivot-Tief von Ende Januar bei 63.67 USD gebrochen werden. Erst dann müsste man sich Sorgen um die weitere Kursentwicklung der Aktie machen.

Expertenmeinung: Eine mögliche tiefergreifende Korrektur ist bei der Intel Aktie also noch nicht zu sehen und dementsprechend kann aktuell noch Entwarnung gegeben werden. Erst wenn die besagte Unterstützung gebrochen wird, kann es gefährlich werden und die Kaufwut der Bullen könnte in Folge stoppen. Bis dahin halten wir Korrekturen und Rücksetzer eher für elegante Einstiegsgelegenheiten. Der Daumen bei Intel bliebt somit vorerst weiterhin nach oben gerichtet.

Aussicht: BULLISCH

Intel Aktie Chart vom 20.02.2020 mit Kurs: 65.45 Kürzel: INTC | Online Broker LYNX