Börse aktuell

US-Wirtschaftsberater Kudlow schickt Börsen auf Talfahrt – DAX durchbricht 11.000-Punkte-Marke

Die Aktienmärkte in Europa und den USA beendeten den Donnerstag mit stärkeren Kursverlusten. Die europäischen Indizes setzten den Abverkauf bis zum Wochenschluss fort. Die US-Märkte hingegen konnten die Kursverluste mehrheitlich bis zur Schlussglocke am Freitag neutralisieren und bis auf den Dow Jones wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Der Deutsche Aktienindex korrigierte seine jüngste Aufwärtsbewegung – vom Verlaufstief am 27. Dezember 2018 mit 10.279,20 Punkten bis zum Zwischenhoch am 5. Februar 2019 mit 11.371,74 Punkten – am Freitag um beinahe 50 Prozent. Zwischenzeitlich erreichte der DAX ein Tief von 10.863,56 Punkten.

Einmal mehr brachte das Thema „Handelskonflikt“ die Marktteilnehmer auf. Es sieht nicht nach einer schnellen Einigung in Sachen China-USA-Handelsstreit aus. Die bis dato im Markt noch vorherrschende Zuversicht schwand, als zunächst der Wirtschaftsberater im Weißen Haus Larry Kudlow von der nicht mehr einzuhaltenden Frist der Handelsgespräche und einer noch immer großen Distanz zwischen beiden Verhandlungspartnern sprach. Die USA und China hatten sich eine Frist bis zum 2. März gesetzt, um die Handelsgespräche schnell voranzubringen. Das avisierte Spitzentreffen zwischen US-Präsident Trump und Chinas Präsident Xi wird erst nach Ablauf der Frist stattfinden.

Die Automobilwerte gehörten am Donnerstag und Freitag zu den größeren Verlierern. Nach den Quartalszahlen des Automobilkonzerns Fiat Chrysler fielen auch die Kurse der deutschen Autoaktien in die Tiefe. Dabei hatte Fiat Chrysler sogar recht solides Zahlenwerk vorgelegt, doch der Ausblick verhagelte die Stimmung. Zusätzlich besteht weiterhin die Möglichkeit von US-Strafzöllen gegenüber dem europäischen Automobilsektor. Dies würde vor allem die deutsche Wirtschaft empfindlich treffen und auch BIP-Punkte kosten.

Larry Kudlow schickt Märkte auf Talfahrt – Trump-Xi-Spitzentreffen nicht vor Fristablauf

„Der China-USA-Handelsstreit fungiert wie ein On-Off-Schalter für Zu- und Abverkäufe an den Märkten“, so Dirk Friczewsky, Finanzanalyst für LYNX Broker. „Nach der besten Januar-Performance des marktbreiten US-Index S&P 500 seit 1987 darf der Markt auch schon mal korrigieren“, erläutert Friczewsky.

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