Aktienanalyse:
K+S: Könnte das eine Einstiegschance sein?

Aktuelle Analyse der K+S Aktie

Die letzten Wochen waren für die Aktionäre des Salz- und Düngemittelherstellers K+S (ehemals Kali & Salz) äußerst unerfreulich. Und die neue Woche machte es nicht besser. Die Aktie sackte am Montag ohne neue Nachrichten mit 14,11 Euro auf den tiefsten Stand seit dem Sommer 2006. Am Handelsende konnte dieses Minus deutlich auf unter ein Prozent reduziert werden. Aber die Unterstützungszone aus dem Tief des Jahres 2013 bei 15,03 Euro und dem Jahrestief 2018 bei 14,60 Euro bleibt damit im Fokus.

Ein erneuter schwacher Tag, und diejenigen, denen es zum Ende des Montagshandels gelang, diesen Bereich mit Müh und Not doch noch zu halten, dürften ebenfalls die Waffen strecken. Richtig ist, dass sich die Erwartung, dass K+S Umsatz und Gewinn deutlicher würde steigern können, im zweiten Halbjahr 2018 erst einmal zerschlagen hatte.

Richtig ist auch, dass K+S vergangene Woche meldete, dass das neue Kaliwerk im kanadischen Bethune in diesem Jahr wohl nur am unteren Ende der geplanten Spanne produzieren wird. Ebenso ist korrekt, dass die deutsche Produktion 2018 durch das Niedrigwasser erschwert wurde und man das auch für 2019 befürchtet. Aber noch sind das Mutmaßungen. Noch ist nicht sicher, dass die Mitte August anstehende Bilanz des zweiten Quartals die Anleger enttäuschen wird.

Expertenmeinung: Die Zahlen des ersten Quartals brachten immerhin eine Steigerung bei Umsatz und Gewinn zum Vorjahresquartal und lagen leicht über den Analystenprognosen. Trotzdem wurde die Aktie zuletzt wochenlang gedrückt. Wenn die Pessimisten schief liegen, wäre diese Aktie damit eine hochinteressante Trading-Chance auf der Long-Seite, womöglich wäre dieser aktuelle Level auch mittel- und langfristig ein lukratives Einstiegsniveau. Aber es ist unübersehbar, dass die Leerverkäufer die Aktie momentan fest im Griff haben.

Daher wäre es allemal denkbar, dass es gelingt, den Kurs im Vorfeld der anstehenden Bilanz noch tiefer zu drücken. Und auch, wenn man mit einem solchen 13-Jahres-Tief bereits eine Enttäuschung in Bezug auf die Bilanz eingepreist haben mag: Solange der Trend abwärts weist, müssten die Zahlen schon absolut überzeugen, um diese Dominanz der bärischen Trader zu brechen.

Daher wäre selbst für risikofreudige Trader unbedingt zu überlegen, erst dann einen Long-Trade zu wagen, wenn die Aktie auf Wochenschlusskursbasis wieder klar über der jetzt bereits fast gebrochenen Auffangzone 14,60/15,03 Euro aus dem Handel gehen sollte. Wer noch ein wenig vorsichtiger an die Sache herangeht, setzt sich K+S so lange nur auf die Beobachtungsliste, bis die Aktie über der derzeit bei 16,45 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie schließt. Einen solchen Platz auf der Watchlist Long hätte sie aber in jedem Fall verdient, denn wenn zu viele ein rabenschwarzes Szenario vorwegnehmen, steigt die Chance für positive Überraschungen natürlich deutlich.

Chart vom 29.07.2019, Kurs 14,64 Euro, Kürzel SDF | LYNX Aktienempfehlungen

Handeln Sie über den Online Broker LYNX:
Ein Depot, viele Vorteile
  • stabile und zuverlässige Handelsplattform
  • kompetenter Service durch Experten
  • günstige und transparente Gebühren
  • umfangreiches Wissensportal
Mehrfach ausgezeichnet
Handelsblatt Auszeichnung: Bester Online-Broker
Broker-Wahl: Top Futures-Broker
Contact icon KOSTENFREI ANRUFEN
00800 5969 0000
Contact icon SCHREIBEN SIE UNS
SERVICE@LYNXBROKER.AT
Contact icon FREUNDSCHAFTSWERBUNG
KUNDEN EMPFEHLEN LYNX
Contact icon HÄUFIG GESTELLTE
FRAGEN