Aktienanalyse:
Deutz: Schlag in die Magengrube der Bären

Aktuelle Analyse der DEUTZ Aktie

Deutz ist ein unabhängiger Hersteller von Dieselmotoren. Die Produktpalette reicht von Motoren mit einer Leistung von 19 bis 620 KW für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen.

Klärungsbedarf

Immer wieder wird Deutz im Zusammenhang mit der Autobranche genannt, denn die meisten assoziieren den Namen vor allem mit Traktoren und LkW.

Tatsächlich entfielen im Vorjahr weniger als 5% des Konzerngeschäfts auf das Segment Automotive und nur 15% auf Landtechnik.
Vier Fünftel des Umsatzes stammt aus anderen Bereichen. Der Löwenanteil von 30% auf Baumaschinen, weitere 21% und 18% auf Services und Material Handling.

Die Probleme in der Autobranche spielen also keine Rolle, dennoch bewegt sich Deutz in stark zyklischen Sektoren.

Lage hellt sich auf, oder?

Die wirtschaftliche Abkühlung hat ihre Spuren hinterlassen und dementsprechend waren die Zahlen zeitweise nicht sonderlich gut.

Zuletzt scheint sich die Lage aber spürbar verbessert zu haben. In den ersten drei Quartalen ist der Umsatz um 7,2% auf 1,38 Mrd. Euro gestiegen.
Das hat sich beim Ergebnis stark überproportional niedergeschlagen. Das EBIT kletterte um 76% auf 78,5 Mio. Euro.

Der Gewinn legte von 0,29 auf 0,45 Euro je Aktie zu. Der freie Cahflow ist auf Jahressicht zwar noch negativ, doch im jüngsten Quartal wurde ein Plus verzeichnet.

Das größte Problem ist derzeit der Auftragseingang, denn der ist rückläufig und lag zuletzt auch immer wieder unter dem Vorjahreswert. Der Auftragsbestand ist auf 375,2 Mio. Euro geschmolzen.

Langsam wird es problematisch. Seit der letzten Analyse hat sich die Lage daher quasi umgekehrt. Damals waren die Zahlen nicht sonderlich gut, doch bei dem hohen Auftragsbestand konnte man eine Verbesserung erwarten. Heute ist es umgekehrt.

Man sollte also mit Vorsicht agieren. Ich hatte bereits in der letzten Analyse zu einer konservativen Herangehensweise geraten und weitere Kursverluste antizipiert. Die damalige Aussage war klar:

Für das Gesamtjahr wurde bisher ein Gewinn von 0,74 Euro je Aktie erwartet. […]
Man sollte eher mit einer konservativen Schätzung von 0,60 Euro je Aktie rechnen.
In diesem Szenario käme Deutz bei einem Kurs von 6,00 Euro auf ein KGVe von 10 und bei einem Kurs von 5,00 Euro auf ein KGVe von 8,3. […]
Zeichnet sich an den genannten Marken zwischen 5 und 6 Euro also ein Boden ab, wäre ein Kauf auch fundamental vertretbar.

Im Endeffekt lagen wir goldrichtig. Seit der Analyse wurden die Konsensschätzungen für das Ergebnis von 0,74 auf 0,63 Euro je Aktie revidiert.
Deutz rutschte von 6,90 Euro bis in die Zielzone bei 5,00 Euro und bildete dort ein Boden.

Charttechnik

Wer danach gehandelt hat, kann sich bereits über Buchgewinne von knapp 20% freuen und könnte Gewinnmitnahmen erwägen.

Gelingt jedoch ein nachhaltiger Ausbruch über 5,85 und 6,00 Euro, kommt es zu prozyklischen Kaufsignalen. In diesem Fall wäre der Weg in Richtung 6,50 und 6,85 Euro frei.

Die antizyklischen Kaufmarken liegen bei 5,50 und 5,00 Euro.

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Chart vom 07.11.2019 Kurs: 5,76 Kürzel: DEZ - Tageskerzen | LYNX Online Broker

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